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Home » „Wir müssen akzeptieren, dass wir nicht wissen können, was das Beste für unsere Kinder ist!“
Bildung

„Wir müssen akzeptieren, dass wir nicht wissen können, was das Beste für unsere Kinder ist!“

Daniela JaschVon Daniela JaschSeptember 21, 20214 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Familiencoach Ines Berger spricht über die Bildungsängste vieler Eltern, darüber, dass man auch an den besten Schulen in „schlecher Gesellschaft“ sein kann und dass die Matura kein Garant für ein glückliches Leben ist.

Was sind häufige Probleme für Familien beim Übertritt in die AHS?
Ines Berger: Ich erlebe in meiner Praxis mitunter äußerst belastete Eltern-Kind-Beziehungen aufgrund des schulischen Drucks. Den Kindern fehlt die Freude am Lernen, sie leiden unter großer Prüfungsangst. Die Eltern sind gefangen im Stress und verfallen aus Sorge um die Zukunft ihres Kindes oft in einen Kontrollwahn.

Warum sind Eltern überhaupt dermaßen involviert?
Die schulische Verantwortung lag früher tatsächlich vor allem bei den Kindern. Mit vielen Vorteilen, aber auch Schattenseiten. Viele waren damals überfordert und hätten vielleicht Hilfe gebraucht. Solche Situationen wollen Eltern ihren Kindern heute vielfach ersparen. Schule ist ein sehr starker Trigger und wie wir damit umgehen, hat immer auch mit unseren eigenen Erfahrungen zu tun. Eine Falle, in die viele tappen: Elternglück wird ganz oft über die Leistungen der Kinder definiert.

Was können Eltern gegen die Angst tun, dass aus dem Kind nichts wird?
Man kann so schwer vorhersagen, ob die AHS passt oder nicht. Es gibt Kinder, die das ganze erste Jahr quasi fehl am Platz sind und später mit Auszeichnung maturieren. Wichtig sind für Eltern folgende Überlegungen: Was treibt mich als Papa oder Mama an? Welche Vision habe ich für mein Kind? Was mache ich für mich und was zum Wohl des Kindes? Geht es um mein Kind oder um meine Erwartungen?

Was können Eltern tun gegen die Angst, dass aus dem Kind nichts wird?
Wir müssen akzeptieren, dass wir nicht wissen können, was das Beste für unsere Kinder ist. Also sollten wir zunächst Ja sagen zu unserer Angst. Und dann aber hinterfragen: Was bringt sie mir, außer, dass ich mein Kind mit meiner Sorge schwäche. Wenn ich mich ständig davor fürchte, was noch nicht ist, kann ich gar nicht spüren, was das Kind bzw. die ganze Familie im Moment gerade braucht. Aus dem Hamsterrad heraustreten und einen Schritt zurück machen, ist keine leichte Sache. Dafür braucht es Vertrauen und auch Mut zum Loslassen – und ganz oft auch Hilfe von außen.

© privat

Welche Folgen kann ein „Gymnasium auf Biegen und Brechen“ haben?
Will man ein Kind, dass sich all’ die Jahre hindurch quält? Ein Kind, dass kaum Erfolgserlebnisse hat und immer am Limit ist? Dass sich nicht mehr gut spürt und ständig damit lebt, nicht gut genug zu sein – Stichwort Selbstwert? Kinder brauchen eine eigene Performance, sie müssen selbstwirksam agieren und selber Probleme lösen können. Dabei dürfen sie auch Fehler machen, um sich weiterzuentwickeln. Geht es in der AHS nur mehr darum, sich über Wasser zu halten, sollte man sich unbedingt Alternativen überlegen. Die Matura ist im Übrigen noch lange kein Garant für ein glückliches Leben und glückliche Jobs.

Wer es nicht in die AHS schafft, ist bereits mit zehn nicht „gut genug“ für die vermeintlich „bessere“ Schule. Was hilft gegen dieses Gefühl des „Aussortierens“?
Den Blick auf Stärken und nicht auf Schwächen richten. Stärken immer wieder betonen. Bewusst auf Positives schauen. Wertschätzend miteinander umgehen. Bei Lernmisserfolgen zumindest das loben, was gelingt, zum Beispiel oft allein die Überwindung, überhaupt eine Prüfung zu machen. Auch Beispiele von erfolgreichen Menschen ohne typische Schulkarrieren können helfen.

Wie beurteilen Sie die soziale Auslese bzw. Sorgen bezüglich des sozialen Umfelds?
Ich frage mich, was schlecht daran ist, wenn mein Kind mit Kindern aus anderen sozialen Milieues die Klasse teilt? Wer sagt, dass Kinder aus „höheren“ Schichten besser für mein Kind sind? Ich glaube, dass es bei diesem Thema sehr viele Vorurteile gibt. Auch hier gilt es zu hinterfragen: Was genau ist MEIN Problem damit? In den besten Schulen gibt es keine Garantie dafür, dass Kinder sozusagen nicht in schlechte Gesellschaft geraten oder gemobbt werden. Insofern kann ich mein Kind immer nur stärken und auf die „Gefahren“ des Lebens vorbereiten statt zu versuchen, es stets davor zu bewahren.

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Daniela Jasch

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