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Home » Wenn die Zahnfee kommt
Erwachsen werden

Wenn die Zahnfee kommt

Christian NeuholdVon Christian NeuholdOktober 27, 2018Aktualisiert:März 6, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Angst, Scham, Freude oder Stolz: Welche Gefühle zeigen Kinder, wenn sie ihren ersten Milchzahn verlieren? Mehrheitlich positive, meinen Forscher der Uni Zürich.

In den ersten Jahren nach Geburt wachsen bei Kindern Milchzähne, die später durch ein dauerhaftes Gebiss ersetzt werden. Ihren ersten Milchzahn verlieren die Kleinen in der Regel im sechsten Lebensjahr: Der Zahn beginnt zu wackeln, lässt sich immer stärker bewegen, bis er schliesslich ausfällt und eine Lücke für seinen Nachfolger hinterlässt. Dieser schrittweise Prozess gehört wohl zu den ersten biologischen Veränderungen am eigenen Körper, die Kinder bewusst erleben. Entsprechend breit ist das Spektrum von Emotionen, die ihn begleiten können. Sie reichen von Freude darüber, endlich zur Welt der Grossen zu gehören, bis hin zu Angst vor dem Verlust eines Körperteils.

Welche Gefühle Kinder beim Verlust des ersten Milchzahns durchleben und welche Einflussfaktoren dabei eine Rolle spielen, untersuchte ein interdisziplinäres Team von Zahnmedizinern, Entwicklungs- und Gesundheitspsychologen der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Schulzahnärztlichen Dienst der Stadt Zürich in einer aktuellen Studie. Die Wissenschaftler befragten dazu Eltern von Kindern, die bereits mindestens einen ihrer Milchzähne verloren hatten. In den gegen 1300 beantworteten Fragebogen berichteten rund 80 Prozent der Eltern von positiven und nur 20 Prozent von negativen Emotionen bei ihrem Kind. Werte, die den Erstautoren Raphael Patcas freuen: „Dass vier von fünf Kindern den Verlust eines Milchzahns positiv erleben, ist eine für Eltern wie Zahnärzte gleichermassen beruhigende Nachricht.“

Als Einflussfaktor auf die Gefühle der Kinder machten die Forscher frühere Zahnarztbesuche aus. Waren diese kariesbedingt und so vielleicht auch mit Scham oder Schuldgefühlen verbunden, zeigten die Kinder beim späteren Verlust des ersten Milchzahns weniger positive Emotionen. Liessen sich frühere Zahnarztbesuche hingegen auf einen Unfall und so auf ein abruptes, unerwartetes und schmerzhaftes Ereignis zurückführen, erhöhte dies die Wahrscheinlichkeit positiver Gefühle beim späteren Zahnverlust. Eine mögliche Erklärung sieht Zahnmediziner Raphael Patcas darin, dass der Milchzahn schrittweise beweglicher wird, bevor er sich ganz löst – ein gradueller Prozess, der im Gegensatz zu einem Umfall langsam und vorhersehbar verläuft. Dafür spricht auch, dass Kinder, die das Wackeln ihres Zahns über eine längere Zeit wahrnahmen, eher positive Gefühle zeigten: Je länger die Vorbereitungs- und Wartezeit, desto grösser die Erleichterung und der Stolz, wenn der Zahn endlich ausfällt.

Wie die Studie weiter zeigte, beeinflussen aber auch soziodemographische Faktoren die Gefühle der Kinder: So stieg die Wahrscheinlichkeit für positive Gefühle wie Stolz oder Freude, wenn die Eltern über eine höhere Ausbildung verfügten und aus nicht-westlichen Ländern stammten. Als mögliche Gründe dafür verweisen die Forschenden auf kulturelle Unterschiede: Diese betreffen einerseits Erziehungsstil und Normen, die Eltern ihren Kindern vermitteln, andererseits aber auch Übergangsrituale, die den Verlust des ersten Milchzahns begleiten.

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Kinder vergangene Erfahrungen, die ihre Zähne betreffen, bewusst verarbeiten und in ihre Emotionsentwicklung einbeziehen“, fasst Moritz Daum, UZH-Professor für Entwicklungspsychologie, zusammen. Eine Erkenntnis, die für Zahnärzte und Eltern wichtig sei: „Gerade bei Problemen mit Karies lohnt es sich, mit Kindern behutsam zu kommunizieren“, so Daum. „Damit lassen sich Emotionen im Zusammenhang mit Zähnen und Zahnärzten in möglichst positive Bahnen lenken.“

Literatur:

Raphael Patcas, Moritz M. Daum, Hubertus J. M. van Waes, Selina Beltrani, Lara T. Pfister, Markus A. Landolt. Emotions experienced during the shedding of the first primary tooth. International Journal of Paediatric Dentistry. DOI: 10.1111/ipd.12427

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