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Home » Welt-COPD-Tag: Auch Jugendliche erkranken an COPD
Gesund bleiben

Welt-COPD-Tag: Auch Jugendliche erkranken an COPD

Christian NeuholdVon Christian NeuholdNovember 19, 2018Aktualisiert:März 6, 20266 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Experten warnen: Unwissenheit in der Bevölkerung über Volkskrankheit COPD noch immer erschreckend groß, Auswirkungen des Passivrauchens werden unterschätzt.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache weltweit. Tendenz steigend. Doch das Wissen über diese Erkrankung sei in der Bevölkerung noch immer erschreckend gering, warnen Österreichs Lungenfachärzte. Deutliche Symptome werden häufig ignoriert, oft wird erst sehr spät ein Arzt aufgesucht. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, denn je früher die Erkrankung behandelt wird, desto größer sind heute die Möglichkeiten, COPD zu „stoppen“. Dies ist von zentraler Bedeutung, denn CPOD ist nicht heilbar und führt unbehandelt zu einem qualvollen Tod durch Ersticken.

Anlässlich des Welt-COPD-Tages am 21. November weist der Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, ÖGP, Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, eindringlich darauf hin, wie wichtig es ist, bereits erste Hinweise auf COPD wie langandauernden Husten ernst zu nehmen und den Arzt aufzusuchen. Aber auch das Vorliegen einer Reihe unterschiedlicher Risikofaktoren machen die Abklärung, ob eine COPD vorliegt, erforderlich.

Waren bis vor wenigen Jahren die therapeutischen Möglichkeiten noch sehr begrenzt, so macht es die moderne Präzisionstherapie heute möglich, gezielt etwas gegen COPD zu tun. Das Entscheidende, so der Lungenfacharzt: Je früher COPD erkannt und behandelt wird, desto besser die Prognose und Lebensqualität der Betroffenen.

Auswurf, Husten, Atemnot – die sogenannten AHA-Symptome können erste Anzeichen einer COPD sein. Aber diese Anfangssymptome werden oft bagatellisiert oder auf andere „Umstände“ oder Erkrankungen zurückgeführt. So ist die Atmung anfangs nur leicht eingeschränkt, Atemnot tritt erst bei körperlicher Belastung auf. Ein Symptom, das abgetan wird mit „Man hat halt zur Zeit keine gute Kondition“. Auch das Leitsymptom „Husten“ werde leider oft bagatellisiert, so Lamprecht, der auch Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum in Linz ist: „COPD ist unter anderem deshalb so heimtückisch, da die ersten Symptome von den Patienten oft nicht richtig wahrgenommen, erkannt und somit auch dem Arzt nicht mitgeteilt werden.“

Gerade in der Erkältungszeit wird länger anhaltender Husten oft nicht ernst genug genommen oder auf eine vorliegende Grippe oder einen grippalen Infekt zurückgeführt und COPD dadurch nicht rechtzeitig erkannt. Patienten sollten daher ihrem Arzt immer über einen länger bestehenden Husten berichten. Vor allem wenn der Husten über einen Zeitraum von über acht Wochen besteht, sollten die Alarmglocken schrillen. Ein einfacher Lungenfunktionstest, eine Spirometrie, kann erste wertvolle Aufschlüsse über das mögliche Vorliegen einer COPD geben. COPD sollte unbedingt bereits dann diagnostiziert und behandelt werden, wenn die Symptome klinisch noch keine massive Ausprägung haben. Also wenn der Patient zwar bereits COPD hat, aber die Symptome durch Vermeidungsstrategien – auch vor sich selbst – noch ‚verstecken‘ kann. Denn: Je früher COPD erkannt und je individualisierter therapiert wird, umso günstiger ist der Verlauf. COPD kann zwar nicht geheilt, aber der Verlauf verlangsamt bzw. gestoppt werden.

„Rauchen ist mit Abstand der größte Risikofaktor für das Entstehen einer COPD. Die Mehrzahl aller COPD-Patienten sind aktive oder ehemalige Raucher“, so Lungenspezialist Lamprecht. „Im Tabakrauch finden sich zahlreiche Substanzen, die Entzündungsreaktionen verursachen, die das Lungengewebe schädigen. Dadurch wird einerseits die Produktion von Bronchialschleim verstärkt und andererseits der Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege beeinträchtigt: Fremdstoffe können nicht mehr ausreichend abtransportiert werden, das Lungengewebe wird zusätzlich geschädigt. Aber: Nicht nur Aktiv- sondern auch Passivrauchen kann zu COPD führen!“

Eine sogenannte Raucherlunge entwickelt sich nicht unbedingt erst im hohen Alter:Inzwischen erkranken auch vermehrt Heranwachsende an der so genannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Das zeigen aktuelle Untersuchungen aus Deutschland. 1.250 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren erkranken jährlich allein in Bremen und Bremerhafen an einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD), die in den meisten Fällen durch schweres Rauchen verursacht und umgangssprachlich auch Raucherlunge genannt wird. Das berichtet die Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) nach Auswertung der aus den vergangenen vier Jahren vorliegenden Diagnosedaten. In diesem Zeitraum wurde die Erstdiagnose COPD insgesamt 34.000-mal von Vertragsärzten in Bremen und Bremerhaven gestellt. Dabei machten Menschen über 60 Jahre mit 14.245 Neuerkrankungen zwar nach wie vor die Hauptrisikogruppe aus. Allerdings seien mit insgesamt 5.016 Diagnosen seit 2005 mehr Kinder und Jugendliche erkrankt als 20- bis 39-Jährige (3.975).

Angesichts dieser Zahlen griffen deutsche Mediziner zu drastischen Aufklärungsmaßnahmen. „Wenn Bilder von schwarzen Lungen nicht mehr abschrecken und gute Ratschläge ungehört bleiben, müssen Verbote energischer durchgesetzt werden“, meint KVHB-Vorstandsvorsitzender Till Spiro und fordert eine strengere Auslegung des Jugendschutzgesetzes. Denn offensichtlich hätten viele Kinder und Jugendliche trotz Verkaufverbots Zugang zu Tabakwaren.

Auf eine frühe Aufklärung, die bereits im Kindesalter beginnt, setzen Ärzte am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg. Mit dem Projekt „Nichtrauchen ist cool“ wollen sie Kinder in den vierten bis siebten Klassen vom Rauchen abhalten, indem sie ihnen die tödlichen Gefahren des Rauchens vor Augen führen – etwa durch Spiegelung einer Raucherlunge, die den Krebs genauso drastisch zeigt wie Teerbrocken im ausgehusteten Sekret eines langjährigen Rauchers. Diese schonungslose Aufklärung, zu der allerdings auch eine ausführliche Vor- und Nachbereitung in der Schule gehört, konfrontiert die Schüler auch mit Bildern von Raucherbeinen, verstopften Adern und Tumoren in Großaufnahme. Zudem schildern Lungenkrebspatienten ihren Werdegang zum Kettenraucher, ihre Krankheitsgeschichte und ihre aktuell auftretenden gesundheitlichen Beschwerden.

Rauchen und Passivrauchen ist zwar der größte, aber bei weitem nicht der einzige Risikofaktor für eine COPD-Erkrankung. Weitere Risikofaktoren sind: vermehrte Atemwegserkrankungen in der Kindheit, Feinstaubbelastung z.B. durch Verkehr und Industrie sowie andere Schadstoffe aus Luft- und Umweltverschmutzung oder Belastungen am Arbeitsplatz (z.B. Chemikalien in der Kunststoffindustrie oder in Autolackierereien, Staubbelastung auf Baustellen, in Viehställen, im Bergbau sowie bei Schweiß- und Feuerlöscharbeiten etc.). Menschen, die an einer schweren, seltenen Erberkrankung leiden, dem sogenannten Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, sind ebenso hochgradig COPD-gefährdet. „Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte, auch wenn er nicht an chronischem Husten leidet, spätestens ab dem 50. Lebensjahr beim Lungenfacharzt abklären lassen, ob eine COPD vorliegt.“

Nun zur guten Nachricht: Dank einer besseren Kenntnis der verschiedenen Ausprägungsformen der COPD, neuer Erkenntnisse und eines tieferen Verständnisses der komplexen Zusammenhänge dieser Erkrankung, moderner diagnostischer Möglichkeiten sowie neuer Medikamente und Begleittherapien können COPD-Patienten heute viel besser und mit deutlich weniger Nebenwirkungen behandelt werden als früher. Lamprecht: „Menschen, die an COPD leiden, haben zwar dieselben Symptome, aber unterschiedliche Ausprägungsformen der Erkrankung. Und genau diese gilt es nun zu erkennen. Die ‚richtige Therapie‘ muss bei der ‚richtigen Ausprägung‘ zum Einsatz kommen. Und das gelingt uns heute immer besser.“

Die verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten, wie inhalative Medikamente, Sauerstofftherapie, nicht-invasive Atemunterstützung, Ventile zur Reduktion der Lungenüberblähung usw. können heute also zunehmend gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den meisten Erfolg bringen. Dadurch wird wertvolle Zeit gewonnen, Nebenwirkungen werden vermieden und Kosten gespart. Und ganz wesentlich: Die Lebensqualität der Patienten wird deutlich erhöht.

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Christian Neuhold

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