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Home » Warum Bedsharing mit den Eltern für den Kinderrücken gefährlich ist
Gesund bleiben

Warum Bedsharing mit den Eltern für den Kinderrücken gefährlich ist

adminVon adminDezember 20, 2020Aktualisiert:März 3, 20265 Minuten Lesezeit
© Embrace/AGR
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Rückenbeschwerden haben nur Erwachsene? Stimmt nicht! Eine Befragung des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS)1 ergab, dass bereits kleine Kinder über einen schmerzenden Rücken klagen – Tendenz mit zunehmendem Alter steigend. Umso wichtiger ist es, den Kleinsten bereits in jungen Jahren den Rücken zu stärken und auf ergonomische Helferlein zu achten. Dazu gehört auch der Verzicht auf Bedsharing.

Babys schlafen viel – idealerweise im eigenen Bettchen. Hierbei ist ein gesundes Raumklima wichtig. Eltern sollten das Zimmer daher regelmäßig durchlüften und auf eine Raumtemperatur von 16-18°C sowie eine Luftfeuchtigkeit von 50 – 65% achten. Eine Empfehlung, die übrigens auch für Erwachsene gilt. Aber Achtung: Babys dürfen zwar nicht frieren, aber auch zu viel Wärme kann sich negativ auswirken. Vom Familienbett bzw. Bedsharing mit den Eltern ist im Übrigen abzuraten. Zum einen sind die Temperaturen im Elternbett für Babys oftmals viel höher, als es für die Kleinen empfohlen wird, sodass sie nicht in der Lage sind, überschüssige Körperwärme abzugeben. Zum anderen besteht auch die Gefahr einer CO2-Rückatmung, denn es steht nicht nur die eigene verbrauchte Luft der Babys über dem Bett, sondern auch die der Eltern.
Im eigenen Bettchen ermöglicht eine ergonomische Matratze für Kinder durch Klimakanäle oder eine luftdurchlässige Struktur eine gute Belüftung und ein trockenes Bettklima. Die Matratze passt sich der Wirbelsäule und dem Profil des Kindes an und ist weder zu weich noch zu hart, sodass eine gesunde, körperliche Entwicklung möglich ist. Mit dem AGR-Gütesiegel zertifizierte Matratzen finden Sie unter www.agr-ev.de/kinderbett.

  • Das Bett sollte 70 x 140cm groß sein.
  • Ein Schlafsack statt einer Bettdecke schützt vor Überwärmung und einem möglichen Ersticken.
  • Auf Kopfkissen und Kuscheltiere sollte verzichtet werden: Sie könnten die Atemwege blockieren.
  • Ein Bett mit Gitterstäben sollte den aktuell gültigen Normen entsprechen. Dies verhindert unter anderem ein Einklemmen des Kinderkopfes.
  • Achten Sie auch auf eine gute Reinigungsfähigkeit der Matratze.
  • Ökologisch unbedenkliche Materialien verwenden. Eine gute Orientierung ist zum Beispiel das OEKO-TEX-Label.
  • Zusätzlich sollte ein trittfester Matratzenrahmen für Sicherheit sorgen, damit die Babyfüße nicht zwischen Matratze und Bettgestell eingeklemmt werden können.

Um von A nach B zu gelangen, sind Kinderwagen und Buggys in den ersten drei Lebensjahren die wichtigsten Begleiter. Sie sind immer dabei und bieten eine komfortable Fortbewegungsmöglichkeit, solange die Kinder noch nicht selbstständig laufen können. Damit diese auch zum Kind passen und die gesunde Entwicklung unterstützen, gibt es einiges, das beim Kauf eines Kinderwagens oder Buggys zu beachten ist. Die Bedürfnisse der Kinder ändern sich im Laufe der Zeit. So ist nach der Geburt die liegende Position die beste. Später ist dann ein Wechsel zwischen Liegen und Sitzen zu empfehlen. Ideal sind deshalb Modelle, die mit dem Kind mitwachsen und sich je nach Lebensphase einfach umrüsten lassen und so Platz zum Liegen und Sitzen bieten. Anpassbare Gurte und verstellbare Beinauflagen bieten dem Kind dazu genügend Bewegungsfreiheit. Luft- und feuchtigkeitsdurchlässige Stoffe sorgen für ein gutes Klima. Und nicht vergessen: Auch an den eigenen Rücken denken! So sollten Eltern darauf achten, dass sich Kinderwagen oder Buggy leicht manövrieren und für den Transport zusammenfalten lassen. Insgesamt sollten sie nicht mehr als 10-12 Kilogramm wiegen. Höhenverstellbare Griffe sorgen für zusätzlichen Komfort.

Wer sein Baby unterwegs lieber nah bei sich haben möchte, greift zur Baby-Komforttrage. Sie sind nicht nur praktisch, sondern vertiefen auch gleichzeitig die Bindung zwischen Kind und Eltern. Die Kleinen lieben die Nähe zu den Eltern und fühlen sich so geborgen und sicher. Wichtig dabei: Die Tragen müssen sowohl auf das Kind als auch auf den Tragenden anpassbar sein, um beide Rücken zu schonen und Schmerzen vorzubeugen. Dabei helfen einstellbare, gut gepolsterte Gurte und unterschiedliche Passformen. Babys müssen außerdem sicher und komfortabel in der Trage sitzen können, zum Beispiel durch gepolsterte Beinbereiche und eine verstellbare Kopfabstützung. Zusätzlich muss die Trage die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung ermöglichen: Dabei sind die Babybeine im 90°-Winkel in der Hüfte gebeugt, die Knie stehen weit auseinander. So wird die Entwicklung von Wirbelsäule und Hüfte des Kindes unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.agr-ev.de/babytragen und www.agr-ev.de/kinderwagen.

In den ersten zwölf Lebensmonaten ist kein festes Schuhwerk nötig. Dies bestätigen auch neueste medizinische Erkenntnisse, die von festem Schuhwerk in dieser Lebensphase abraten. Wenn die Kleinen ab dem ersten Lebensjahr nach den ersten zaghaften Gehversuchen zu laufen beginnen, wird es Zeit für gute Kinderschuhe. Jetzt ist die Zeit gekommen, Schuhe auszuwählen, die nicht nur die kleinen Füße schützen, sondern auch zu einer gesunden Entwicklung der Füße beitragen. Achten Sie daher auf flexible Materialien und ein geringes Gewicht der Schuhe. Sie müssen einen sicheren Stand sowie den Füßen genügend Platz bieten, um Fehlstellungen vorzubeugen. Eine gute Orientierungshilfe bieten die WMS-Kriterien (Weiten-Maß-System), welche die Länge, Breite und Höhe von Kinderschuhen definieren. Dennoch ist Barfußlaufen weiterhin zu empfehlen, da es die Motorik fördert und für eine kräftige Fußmuskulatur sorgt. Diese ist für gesunde Füße unerlässlich.

Übrigens: Wussten Sie, dass rund 98% aller Menschen mit gesunden Füßen zur Welt kommen, aber nur 40% von ihnen auch im Erwachsenenalter noch gesunde Füße haben? Also sollten Sie schon beim nächsten Schuhkauf unbedingt auf die Kriterien der AGR achten. Diese und weitere wertvolle Informationen finden Sie unter www.agr-ev.de/kinderschuhe.

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