Verlässlichkeit, kein Zwang, Vorleben und Konflikte zu begleiten sind nur ein paar der Tipps – lesen Sie hier weitere!
Verlässlichkeit: Studien haben ergeben, dass Kinder weniger gern teilen, je mehr man sich nicht an Absprachen hält.
Kein Zwang: Kinder dabei unterstützen, wenn sie ihren Besitz verteidigen. Ein Kind soll nicht teilen, nur damit wir in einem besseren Licht dastehen
Vorleben: Nachtisch etc. anbieten oder fragen, ob wir kosten dürfen. Bewusst das Wort „teilen“ benutzen, um den Vorgang zu beschreiben.
Kein Drama: Erst einmal nicht einmischen. Schauen, inwieweit sich die Situation von alleine regelt. Kinder sind oft gerechter, als wir glauben.
Sister Act: Große Geschenke (Burgen, Puppenhaus) allen Geschwistern zusammen schenken. Manche Spielsachen auch einmal doppelt kaufen.
Konflikte begleiten: Weg von der Täter-Opfer-Mentalität. Lieber auf die Gefühle der Beteiligten schauen und sie benennen.
Stopp mit Moralisieren: Nicht mit den eigenen moralischen Argumenten auf die Einhaltung von nicht entwicklungsgerechten Standards pochen.
Mehr Gelassenheit: Akzeptieren, dass es normal ist, wenn Kleinkinder nicht teilen. Streit und Tränen gehören nun mal auch dazu.
Schiefe Blicke aushalten: Hinter dem Kind stehen. Bedürfnisse wahrnehmen. Nicht teilen ist nicht gleich unsozial oder inkompetent.
Geduld haben: Konflikte so begleiten, dass Kinder selbst Konflikte lösen, ist oft ein längerer Weg. Der Gewinn: Kinder handeln freiwillig.
