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Home » Spielen macht schlauer – Wie Kinder fürs Leben lernen
Bildung

Spielen macht schlauer – Wie Kinder fürs Leben lernen

Daniela GrießerVon Daniela GrießerMai 7, 20184 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Das Hilfswerk lud zu einer Pressekonferenz ins Café Landtmann und stellte ihre neue Broschüre mit dem fachlichen Schwerpunkt „Spielen“ vor.

Die Forderung des Hilfswerks ist ganz klar: Mehr Spielraum für Kinder! Kinder benötigen mehr Spielraum, weil Kinder beim Spielen lernen. Jedoch spielt ein Kind nie, um zu lernen, sondern weil es Freude an der Tätigkeit empfindet. Es gibt keine Entwicklung ohne Lernen und kein Lernen ohne Spiel.

Wundermittel Spielen

Wilhelm Wundt, deutscher Physiologe, Psychologe und Philosoph sagte: „Die Spiele der Jugend sind kein mäßiger Zeitvertreib, sondern sie gehören zu den wichtigsten Erziehungsmitteln…“

Wir wissen heute, dass das kindliche Spiel von zentraler Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung ist. Wissenschaftler, Pädagogen und Experten sehen im Spiel die Basis und den wichtigsten Antrieb für lebenslanges Lernen. Ohne Druck zu spielen ist ein echtes Wundermittel in der Entwicklungsförderung, dem ausreichend Zeit und Raum gegeben werden sollte.

Kindheit früher und heute

Mag. Matthias Huber vom Institut für Bildungswissenschaften der Uni Wien sprach zum Thema Kindheit früher und heute. Früher wurden Kinder als kleine Erwachsene gesehen, ohne eigene Spielzeuge und Spielräume. Das Bild des Kindes wandelte sich und die Kindheit wird heute als ein eigenständiger Lebensabschnitt betrachtet, der spezielle Spiel- und Bewegungsräume benötigt, wodurch kontrollierte „Inseln“ entstehen. Kinder sind heute Subjekte und zu jeder Zeit vollwertige Mitglieder der Gesellschaft. Das freie Spiel kommt bei den vielfältigen Förderangeboten und dem Druck, der auf den Eltern lastet, zu kurz. Dabei ist gerade das Spielen der Hauptberuf des Kindes. Das Spielen gibt über die Innenwelt des Kindes, deine Bedürfnisse und seine Entwicklungsschritte Auskunft.

Spielen als Urkraft der kindlichen Entwicklung

Forscher gehen davon aus, dass Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr rund 15.000 Stunden spielen, das sind etwa 6-8 Stunden am Tag. Das spielerische Erkunden ist dabei der Motor für die kindliche Entwicklung und daher von enormer Bedeutung.

Bei Kindern, die während ihres Heranwachsens viel und intensiv spielen konnten, gelang der Spielforschung der Nachweis eines erhöhten Kompetenzaufbaus in

  • ihrer emotionalen Entwicklung,
  • ihrer sozialen Entwicklung,
  • ihrer motorischen Entwicklung und
  • ihrer kognitiven Entwicklung.

Spielen unterstützt die Bildung vielfältiger neurologischer Verknüpfungen – je komplexer das Spiel ist, desto vielschichtiger werden die neuronalen Vernetzungen im Gehirn ausgebildet und damit die Leistungsfähigkeit gesteigert. Zudem aktiviert das Spielen die Belohnungsmechanismen im Mittelhirn und hemmt angstinduzierte Prozesse der Amygdala. Das heißt, es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Emotionen, Spielen und Lernen.

Auch die Schauspielerin, Intendantin und Mutter Kristina Sprenger kennt das Potenzial freien Spiels aus eigenen Erfahrungen mit ihrer Tochter.
„Auch wenn es mitunter schwierig ist, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, achten wir darauf, gemeinsame Zeit im familiären Rahmen bewusst zu nutzen. Spielen bedeutet, mich auf mein Kind voll und ganz einzulassen. Alles andere ist in diesem Moment unwichtig. Ähnlich anspruchsvoll bin ich natürlich auch bei der Auswahl der Kinderbetreu-ungseinrichtung für meine Tochter gewesen. Sie sollte eine schöne, spielerische Zeit haben, die sie als Einzelkind mit anderen Kindern gemeinsam verbringt und wo auch ein voneinander Lernen möglich sein soll.“  Doch nicht nur die pädagogische Qualität war wichtig, sondern auch die Verfügbar¬keit selbiger. „Der Schauspielberuf ist ohne attraktive Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtung mit einem Kind nicht vereinbar. Derartige Betreuungsangebote sind für mich der Schlüsselfaktor, dass Frauen berufstätig sein können. Alles andere halte ich für weltfremd“, so Sprenger.

Weg von der Förderitits

Bei Kindern können immer mehr motorische Entwicklungsdefizite beobachtet werden und Unsicherheiten bei der Selbsteinschätzung, einerseits durch abgezirkelte Erfahrungsräume für Kinder, andererseits durch ein verstärktes Sicherheits- und Kontrollbedürfnis der Eltern und einer immer stärker werdenden Taxi-Mentalität, die besonders morgens um 7.30 Uhr vor den Schulen Österreichs zu beobachten ist. Außerdem kennen viele Kinder den Zustand der Langeweile nicht mehr, weil Eltern heutzutage auch Entertainern und Edutainer sind. Nicht alle, aber viele, was anhand von steigender Kursnachfrage und durchgetakteten Nachmittagen der Kinder abzuleiten ist.

Dabei profitieren Kinder gerade von achtsamer Gelassenheit und vom freien, ungezwungenen Spiel. Dieses Denken erfordert Mut bei den Eltern und Erziehenden.

Neue Broschüre des Hilfswerks

Zu diesem Fachschwerpunkt entwickelte das Hilfswerk eine neue Broschüre mit dem Namen „Wie Kinder fürs Leben lernen. Spielen macht schlauer. Mit Empfehlungen zur ganzheitlichen Entwicklungsförderung.“ Das Hilfswerk bietet damit einen Überblick über aktuelle Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Pädagogik und Soziologie zum Thema Spielen. Im umfassenden Serviceteil finden Eltern Informatives und Praktisches: Eine Spielpyramide zeigt etwa auf, wie der kindliche Spielalltag gestaltet werden kann. Weiters gibt die Broschüre Empfehlungen zum Umgang mit TV, Handy und Co., erläutert Rahmenbedingungen für „gutes“ Spielen und hält nachvollziehbare Tipps bereit, mit denen Eltern der Herausforderung Entwicklungsförderung gelassen und vertrauensvoll gegenüberstehen können.

Die neue kostenlose Broschüre kann unter 0800 800 820 (gebührenfrei) oder unter office@hilfswerk.at bestellt werden.

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Daniela Grießer

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