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Home » „Sommerkinder haben ein höheres Risiko, eine Klasse zu wiederholen!“
Bildung

„Sommerkinder haben ein höheres Risiko, eine Klasse zu wiederholen!“

Daniela JaschVon Daniela JaschJuni 22, 20213 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Entwicklungspsychologin Luise Hollerer erklärt, warum sich Schulbeginn und Lernen bei Sommerkindern – speziell Buben – häufig schwierig gestaltet, wie Schulen auf die unterschiedlichen Entwicklungskurven der Kinder reagieren können und wie betroffene Eltern mit jüngeren Kindern umgehen können.

Welchen Einfluss hat der Geburtsmonat eines Kindes auf den Schulerfolg?
Luise Hollerer: Fakt ist: Kinder entwickeln sich stets ihrem Alter entsprechend und es ist absolut normal, dass Kinder, die fünf, neun Monate oder gar fast ein Jahr älter sind, in ihrer Entwicklung und damit auch in ihrem schulischen Können woanders stehen als ihre jüngeren Mitschüler. Gerade in diesem so genannten mittleren Kindesalter können die Leistungsunterschiede sehr groß sein. Erst mit etwa acht oder neun Jahren gleicht sich das Leistungsvermögen etwas an, was die Kinder dann auch vergleichbarer macht.

Welche Nachteile für Sommerkinder konnten Sie konkret festmachen?
Das Risiko, eine Klasse zu wiederholen, ist bei Kindern, die in den Sommermonaten geboren wurden höher als bei jenen, die im Herbst geboren sind. Besonders betroffen von schulischen Nachteilen sind jüngere Buben. Die verhältnismäßig „älteren“ Mädchen sind den Anforderungen der Volksschule am besten gewachsen, dann die jüngeren Mädchen, danach die älteren Buben und zum Schluss die jüngsten Schüler.

Warum dieser eklatante Unterschied bei den Geschlechtern?
Weil es zwischen Buben und Mädchen deutliche Entwicklungsunterschiede gibt – etwa was Konzentration oder Feinmotorik betrifft. Buben sind oft schneller einmal nicht bei der Sache bzw. Mädchen haben oft den längeren Atem. Im Übrigen ist die Muskulatur von Mädchen erwiesenermaßen besser fürs längere Sitzen geeignet.

Welches sind denn Indizien dafür, dass ein Kind als „eher zu jung“ eingeschult wird?
Zart und klein gebaute, junge Kinder sind oft körperlich gefordert, brauchen noch viel Schlaf und kommen mit der Schulroutine, dem längeren Sitzen oder der Konzentration nicht zurecht. Lernen erfordert auch emotionale Reife – also bei Herausforderungen nicht gleich aufgeben und auch soziale und sprachliche Kompetenz, um in der neuen Gruppe einen Platz zu finden. Grundsätzlich macht es aber oft einen gewaltigen Unterschied, ob ein Sommerkind etwa als erstes Kind einer Familie in die Schule kommt. Hat es bereits ältere Geschwister, tut es sich womöglich leichter. Auch ein junges, aber robust gebautes Kind muss nicht unbedingt benachteiligt sein.

Wäre es nicht (kind)gerechter, Sommerkindern ein weiteres Kindergartenjahr zu ermöglichen?
In Österreich verpflichtet der Gesetzgeber die Volksschulen dazu, sich dem Entwicklungsbedarf der Kinder anzupassen, indem etwa jedes Kind das Recht hat, den Stoff der ersten beiden Klassen spätestens binnen von drei Jahren zu internalisieren.

Wie kann das konkretisiert aussehen?
Die Schule hat den klaren Auftrag, vom Spiel ans Lernen heranzuführen und pädagogische Formen zu finden, die genau jene Variation zulassen, die den Kindern auch Zeit für ihr individuelles Tempo gibt. Taktgeber für das Lernen ist stets die Entwicklung des Kindes. Dazu müssen Lehrer und Eltern die Kinder gut beobachten, sich eng austauschen und bei Bedarf auch darüber entscheiden, in einen anderen Lernplan zu wechseln – zum Beispiel den Vorschulplan. Klar ist, dass es Pädagogen braucht, die bestenfalls auch so ausgebildet sind, dass sie die Heterogenität speziell in der Schuleingangsphase gut begleiten können. Inwiefern das mit 25 Kindern und einer Lehrkraft pro Klasse umzusetzen bzw. überhaupt kindgerecht ist, ist freilich eine andere Frage.

Welche Ratschläge haben Sie für betroffene Eltern?
Vertrauen haben in die natürliche Lernfähigkeit des Kindes. Keinesfalls mit anderen vergleichen – es zählen die eigenen Entwicklungsschritte. Immer wieder Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit stärken, also zu schauen, was das Kind aus eigener Kraft bewältigen und leisten kann – gerade auch im nichtschulischen Kontext.

© KPH Graz

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Daniela Jasch

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