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Home » So kommt die Medizin ins kranke Kind
Gesund bleiben

So kommt die Medizin ins kranke Kind

Heike KossdorffVon Heike KossdorffApril 2, 2018Aktualisiert:März 7, 20266 Minuten Lesezeit
© iStock
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Wenn Kinder krank sind, brauchen sie Medikamente. Bloß sehen das die Kleinen meistens anders. Mit welchen Tricks man nötige Medizin dennoch verabreichen kann …

Der Saft mit dem Fiebersenker wird in hohem Bogen wieder ausgespuckt, der Mund so fest zugepresst, dass die Tablette keine Chance hat, oder der Kopf so schnell hin und hergeworfen, dass die Augentropfen überall, nur nicht im Auge landen. „Kinder mögen es nicht, etwas verabreicht zu bekommen, was sie nicht kennen“, weiß Kinderärztin Monika Resch. Und sind sie dann auch noch krank und fühlen sich so richtig mies, steigt die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, nicht gerade. Aber kein Grund zum Verzweifeln: „Mit Kindern ab dem Kindergartenalter kann man schon richtig gut reden, ihnen alles erklären und gemeinsam eine Lösung finden. Sie sind meist viel kooperativer als Erwachsene“, so die Medizinerin. „Man muss sich halt die Zeit dafür nehmen.“ Denn letztendlich wollen kranke Kinder und ihre Eltern doch das Gleiche: dass die Beschwerden weniger werden und die unangenehmen Symptome verschwinden. Resch: „Sagt man ihnen zum Beispiel: ‚Dein Kopfweh ist total blöd, gell? Mit solchen Schmerzen kann man einfach nicht spielen. Aber ich hab da ein tolles Zaubermittel für dich‘, hat man sie meist schon auf seiner Seite.“

Tabletten im Mörser zerkleinern

Außerdem gibt es Kindern ein gutes Gefühl, sich selbst helfen zu können und selbstständig sein. Und so kann man ihnen durchaus etwas zutrauen, zum Beispiel, Tabletten zu schlucken. Mit ein paar Tricks ist das auch keine große Kunst: Am besten klappt es in aufrechter Position, also im Stehen oder Sitzen. Die Tablette legt man hinten auf die Zunge, und mit ausreichend Flüssigkeit rutscht sie quasi wie von selbst. „Wenn das Schlucken mit Wasser nicht klappt, geht es oft leichter in einem Löffel Apfelmus“, rät Resch. „Bei kleineren Kindern kann man Tabletten in einem Mörser zerkleinern und pulverisieren. Danach mischt man sie in etwas, das den Geschmack überdeckt, etwa Orangensaft oder einen Fruchtzwerg.“ Wichtig: Diese Portion sollte nicht zu groß sein, damit alles aufgegessen oder getrunken wird und tatsächlich die gesamte Dosis im Kind landet. Außerdem gibt es ganz wenige Arzneien, die nicht gemeinsam mit Milch und Milchprodukten oder bestimmten Fruchtsäften eingenommen werden dürfen – die Info dazu hat aber der Arzt, oder sie steht im Beipacktext.

Zäpfchen flutschen schnell

Monika Resch: „Falls Kinder generell Probleme mit bestimmte Verabreichungsformen haben, sollte man einfach den Arzt fragen, ob das Medikament in einer anderen Form erhältlich ist. Vieles gibt es sowohl als Tabletten als auch als Saft oder Zäpfchen.“ Gerade Letztere haben den Vorteil, dass sie nicht mit Widerwillen geschluckt werden müssen und auch nicht ausgespuckt werden können. Außerdem lassen sie sich ganz schnell und unkompliziert einführen. „Zäpfchen haben ohnehin schon eine wachsartige Konsistenz, man kann aber auch noch zusätzlich einen Tupfer Salbe auf die Spitze geben“, so die Kinderärztin. „Das Kind die Beine anwinkeln lassen und mit dem Zeigefinger einführen. Danach zwickt man den Popsch noch eine halbe Minute zusammen, damit das Zäpfchen nicht wieder rausflutscht.“ Führt der rektale Stimulus dazu, dass etwas Stuhl abgesetzt wird und das Zäpfchen wieder mit rauskommt, einfach noch mal nachgeben.

Säfte in den Mund spritzen

Arzneien in Saftform lassen sich mit verschiedenen Aromen dem Geschmack des Kindes anpassen. Man kann aber auch einfach einen Tee mit Honig anrühren und den Saft dort hineingeben oder – im Falle von Tropfen – diese einfach nur auf einen Löffel Honig platzieren. „Bei kleineren Kindern ist das Applizieren mit einer Spritze ohne Nadel eine gute Idee“, verrät Resch. Spritzt man seitlich in den Mund, hinter die Backenzähne, umgeht man die Geschmackspapillen, und das Schlucken sollte problemlos klappen. Ein häufiger Kampfschauplatz ist auch die Gabe von Augentropfen. Hier entwarnt die Medizinerin: „Die Tropfen müssen nicht zwingend mitten im Auge landen. Es reicht auch, wenn man einem Kind bei geschlossenen Augen diese auf den inneren Lidwinkel tropft, dann rinnen sie beim nächsten Mal Augenöffnen automatisch hinein.“ Ist das Kind kooperativer, funktioniert das Eintropfen besonders gut im Liegen. So kann man bei geöffneten Augen das Unterlid nach unten vom Auge wegziehen, die Flasche direkt über das Auge halten und die Tropfen zwischen Auge und Unterlid rinnen lassen. Resch: „Reichen Tropfen nicht aus und bekommt das Kind eine Salbe verschrieben, dann diese unbedingt erst im Bett vor dem Nachtschlaf ins Auge geben. Diese macht nämlich einen unangenehmen Schleier.“

Zauberspray für die Nase

Hat ein Kind Schnupfen und leidet unter einer verstopften Nase, kann man es besonders schnell auf seine Seite ziehen, weil es erlebt, dass das Spray unmittelbar hilft und die Nase frei wird. Toll, was so ein Zauberspray kann! „Vorher sprüht man einmal in die Luft, damit die Kinder sehen wie es funktioniert – das finden sie dann meistens ohnehin lustig, und ganz schnell können sie sich das Spray auch selber geben“, so Resch. Auch beim Inhalieren ist der Benefit, dass man gleich wieder gut Luft bekommt, oft ausreichend, um es zu probieren. Am besten setzt man sich gemeinsam zum Inhalator und liest dabei eine Lieblingsgeschichte vor.

Tricks statt Gewalt

Vom Festhalten des kranken Kindes und dem Verabreichen eines Medikaments gegen seinen Willen hält Resch nicht viel: „Ich bin seit 18 Jahren Kinderärztin, und mit genug Zeit und Geduld habe ich meistens eine Lösung gefunden. Aber natürlich muss man bereit sein, zu verhandeln und alle Möglichkeiten auszutesten. Sollte es aber doch einmal so weit kommen, dass alle Künste versagen und das Medikament wirklich absolut notwendig ist, kann man es auch gegen den Widerstand verabreichen – dann sollte das allerdings unbedingt eine vertraute Bezugsperson machen.“
Ansonsten gilt: Prinzipiell sind alle Tricks erlaubt, man sollte seine Kinder aber nicht beschummeln. Die Kinderärztin: „Besser ist, ihnen zu erklären, was man macht und warum. Sie merken ja selbst, dass es ihnen nachher besser geht, und sind dann auch beim nächsten Mal noch williger.“

Mit diesen Helfern klappt’s bestimmt

  • Einwegspritze
    Ideales Helferlein bei Kindern, die sich sogar mit dem Schlucken von Säften nicht anfreunden können. Mit dieser Spritze (natürlich ohne Nadel) kann man wunderbar den Saft hinten in den Mund spritzen, die Geschmackspapillen werden so umgangen.
  • Dosierlöffel
    Ideal vor allem für unterwegs. Die leicht lesbaren Markierungen helfen bei der richtigen Dosierung, eine Verschlusskappe bewahrt die Medizin für ihren Einsatz sicher auf.
  • Ohr- oder Stirnthermometer
    Viele Kinder – und auch Eltern – empfinden das Fiebermessen im Po als unangenehm. Abhilfe gibt’s Dank der neuesten Generation von Ohrthermometern, die mittels Infrarottechnik sekundenschnell messen. Beliebt sind auch Stirnthermometer, die durch Auflegen oder bei manchen Modellen sogar berührungsfrei messen.
  • Medizinpipette
    So können flüssige Medikamenten wie etwa Vitamin-D-Tropfen genau dosiert und leicht verabreicht werden.
  • Tablettenteiler
    Empfinden Kinder die Pillen, die sie schlucken sollen, als zu groß, übernimmt dieser Helfer das problemlose Zerstückeln.
  • Mörser
    Sollen Tabletten ganz pulverisiert werden, kommt der Mörser zum Einsatz. Und das Schluckproblem hat sich erledigt.

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