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Home » Selbstwert als Schutzschild gegen Suizidalität
Erwachsen werden

Selbstwert als Schutzschild gegen Suizidalität

Rat auf DrahtVon Rat auf DrahtSeptember 10, 2025Aktualisiert:Feber 23, 20264 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Rat auf Draht: Beratungszahlen zu Suizidalität weiter hoch. Selbstwert von Jugendlichen wesentlicher Faktor in der Suizidprävention.

Suizidalität bleibt ein alarmierend häufiges Gesprächsthema, womit sich junge Menschen beim psychosozialen Notdienst Rat auf Draht melden. Im Jahr 2024 belegten Gespräche in der Telefonberatung unter der Notrufnummer 147 mit 895 Beratungen den dritten Platz, hinter Problemen mit Eltern/Erwachsenen und Auskunft zur psychosozialen Versorgung in Österreich. In der Chatberatung, einem Kanal, den Kinder und Jugendliche immer stärker nutzen, lag Suizidalität mit 246 Beratungen gar an der Spitze der Beratungsthemen.

Allein im ersten Halbjahr 2025 wurde insgesamt 593-mal zu Suizidalität beraten. Dies nimmt Rat auf Draht des Welttages der Suizidprävention am 10. September im Jahr 2025 zum Anlass, um den Fokus auf den oft übersehenen Krisenbegriff Jugendlicher zu legen. „Die Pubertät ist eine Zeit großer körperlicher, emotionaler und sozialer Veränderungen. Viele Belastungen in dieser Lebensphase werden nicht als ernsthafte Krisen wahrgenommen, sondern oft bagatellisiert. Dabei können sie existenzielle Ängste und Lebensüberdruss auslösen“, erklärt Christine Piriwe, Beraterin der Notrufnummer 147 und Projektleitern der Peerberatung (Jugendliche beraten Jugendliche) bei Rat auf Draht.

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© Shutterstock – Allein im ersten Halbjahr 2025 wurde insgesamt 593-mal zu Suizidalität beraten.

Jugendliche befinden sich in einer Phase intensiver Identitätsentwicklung, die mit zahlreichen körperlichen, emotionalen und sozialen Veränderungen einhergeht. Während dieser Zeit sind Impulskontrolle und emotionale Regulation oft noch nicht vollständig ausgereift. Daher zeigen sich psychische Belastungen und Krisen häufig nicht direkt, sondern indirekt, etwa durch Rückzug, Leistungsabfall in der Schule, innere Unruhe oder impulsives Verhalten. „Diese Verhaltensweisen können von Eltern, Lehrpersonen oder anderen Bezugspersonen leicht übersehen oder missverstanden werden, weil sie nicht immer als Ausdruck tiefergehender Probleme erkannt werden“, so Piriwe. Zusätzlich erschwere die noch im Aufbau befindliche Fähigkeit zur Selbstreflexion bei Jugendlichen häufig die klare Kommunikation über ihre eigenen seelischen Herausforderungen, so die Expertin weiter. Deshalb werden belastende Gefühle oft nicht ausreichend wahrgenommen oder sogar abgetan, was es für die Jugendlichen erschwert, die nötige Unterstützung zu erhalten.

Ein stabiler Selbstwert sowie ein liebevoller Umgang mit sich selbst, sprich Selbstmitgefühl, sind entscheidend, um Krisen adäquat bewältigen zu können. Selbstmitgefühl hilft, innere Selbstkritik zu mildern und emotional stabiler zu bleiben. „Jugendliche, die lernen, sich selbst mit Verständnis zu begegnen, zeigen eine höhere Widerstandsfähigkeit und können schwierige Lebensphasen mit mehr Hoffnung und Zuversicht bewältigen“, so Piriwe.

Das Selbstwertgefühl Jugendlicher wird heutzutage kontinuierlich herausgefordert – durch den Vergleich mit Gleichaltrigen in der Peergroup, aber besonders durch die Nutzung sozialer Medien. Instagram oder TikTok zeigen häufig idealisierte und bearbeitete Darstellungen von vermeintlich perfekten Leben. Der Vergleich mit anderen ist ein notwendiger und natürlicher Prozess in der Identitätsentwicklung. Er dient zur Orientierung, hilft, eigene Werte zu entwickeln und sich sozial einzuordnen. „Der Unterschied ist, dass in sozialen Medien oft unrealistische Ideale vermittelt werden, die das eigene Bild verzerren und zu erhöhtem psychischem Druck führen können. Deshalb ist es wichtig, Jugendliche dabei zu unterstützen, diese Inhalte kritisch zu reflektieren und ein realistisches, gefestigtes Selbstbild zu entwickeln“, so Piriwe.

Dazu können Eltern maßgeblich beitragen, etwa indem sie ein Umfeld schaffen, wo offen über Gefühle und Herausforderungen gesprochen werden kann, Gesprächsangebote gemacht werden und auch das Zeigen von Schwäche und das Annehmen von Unterstützung vorgelebt wird. Dies vermittelt Kindern und Jugendlichen Sicherheit und schafft Vertrauen. „Stärkt man Jugendliche in ihrer emotionalen Stabilität, ihrem Selbstmitgefühl und ihrer Fähigkeit zur positiven Selbstwahrnehmung, schafft man Schutzmechanismen gegen Suizidrisiken. Zudem wirkt ein solches Umfeld der Isolation und Verzweiflung entgegen“, so Piriwe.

Auch im schulischen Kontext empfiehlt sich die Förderung von Resilienz- und Selbstmitgefühls, des Selbstwertgefühls, leicht zugängliche Beratungsangebote sowie die Verankerung psychischer Gesundheit als festen Bestandteil im Schulalltag.

Rat auf Draht ist ein Angebot von SOS-Kinderdorf. Der Notruf 147 ist für Kinder und Jugendliche täglich rund um die Uhr via Telefon oder auch Chat kostenlos und anonym erreichbar und wird zu einem großen Teil aus Spenden finanziert. Nur so können die mehr als 130 täglichen Beratungsgespräche mit jungen Menschen ermöglicht werden. Ein „Aus“ des Notrufes würde somit mehr als 40.000 Hilfesuchende pro Jahr im Stich lassen.

Weil jede Minute zählt: Rette einen jungen Menschen aus einer akuten Krisensituation!

Spende hier und jetzt Notrufminuten: www.sos-kinderdorf.at/notruf
Spendenkonto SOS-Kinderdorf: IBAN: AT46 1644 0001 4477 4477; Verwendungszweck: Notruf

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