Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Anmelden

Jetzt anmelden | Passwort vergessen?
Was ist angesagt?
Feber 10, 2026

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Sanft zurück zu deiner starken Mitte
  • Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten
  • ChatGPT sicher in der Familie nutzen
  • 94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots
  • Kocht mit Checker Tobi
  • Wenn das Internet schneller ist als die Erziehung
  • Endlich Oma! Endlich Oma? So kann das Miteinander von Großeltern, Kindern und Enkelkindern gelingen
  • familiii Umfrage: soll der Lateinunterricht an den AHS bleiben oder reduziert werden?
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
familiiifamiliii
Home » Schämt euch ruhig – Interview
Erwachsen werden

Schämt euch ruhig – Interview

Daniela JaschVon Daniela JaschAugust 30, 2020Aktualisiert:Feber 26, 20263 Minuten Lesezeit
© iStock Images
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

„Wir können unsere Kinder von klein auf dabei unterstützen, Unperfektheiten zu akzeptieren, indem wir ihre Sorgen und Ängste ernst nehmen und Verständnis zeigen!“ – Die klinische Psychologin Tanja Kieselbach erzählt, warum Scham oft ein Tabuthema ist, worüber wir uns schämen und wie Scham uns schaden, aber auch nützen kann.

Warum fällt es Menschen so schwer, ihre verletzliche Seite zu zeigen?
Tanja Kieselbach: Scham ist wie eine Maske, die man sich anziehen kann, wenn man vor allem Schuld, Reue oder Unbehagen empfindet. Sie versteckt mein wahres Gesicht und vor allem auch sozial unerwünschtes Verhalten. In der Regel agieren wir so, wie es die Mehrheit der Menschen für angemessen empfindet, weil wir sozial nicht abgelehnt, sondern gemocht und geliebt werden möchten.

Worüber schämen wir uns denn typischerweise?
Kieselbach: Scham ist ein sehr individuelles Gefühl. Manche Menschen schämen sich allein beim Gedanken sich nackt zu zeigen, andere empfinden Scham, wenn Sie vor der Klasse ein Referat halten, wieder andere, wenn Sie einfach nur das Wort „Nein“ laut aussprechen sollen. Abgesehen von der Körperscham ist Scham antrainiert bzw. von der Umwelt abhängig.
Es handelt sich also um Gefühle, wie existentielle Scham, Idealitätsscham oder Kompetenzscham.

Inwiefern kann Scham im Zwischenmenschlichen schädlich sein?
Kieselbach: Der Selbstbewusste kann ganz einfach den weniger Selbstbewussten beeinflussen. Wer immer gesagt bekommt: „Du kannst nichts!“ oder „Schau dich an, mit deinen krummen Füssen!“, bekommt bereits im Kindesalter ein minderwertiges Selbstwertgefühl eingebläut. Hört man hingegen von klein auf stets: „Du bist aber stark und mutig!“ oder „Du bist schön und schlau und alle mögen dich!“, wirst du später vor Stolz und Selbstbewusstsein nur so strotzen. Dieses antrainierte Selbstbewusstsein kann freilich leicht manipulativ eingesetzt werden.

Wie kann Scham unser Miteinander stärken?
Kieselbach: Wir können auf jeden Fall bereits unsere Kinder dahingehend unterstützen, Unperfektheiten zu akzeptieren, indem wir ihre Sorgen und Ängste ernst nehmen und Verständnis zeigen. Auch wenn es für uns Erwachsene oft Banalitäten sein mögen, bedeuten sie für unsere Kinder die Welt. Offene, transparente Gespräche führen, Aufklärungsarbeit betreiben. Ich denke, das sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.

© privat

Wie lernen wir von klein auf, unsere Mitmenschen in ihrem Wert bestehen zu lassen, um
Bloßstellung und Beschämung zu vermeiden?
Kieselbach: Ist es für Eltern wichtig, dass ihre Kinder selbstbewusst aufwachsen, NEIN sagen lernen, zu sich und ihrem Körper zu stehen, Fehler zu akzeptieren und Unterschiede zwischen Menschen zu tolerieren, dann lernen Kindern automatisch mit Gefühlen der Bloßstellung und Beschämung adäquat umzugehen. Vorbereitung, Aufklärung und Transparenz sind hier die Schlüsselworte.

Was können wir gerade Pubertierenden mitgeben, damit sie die eigenen Unzulänglichkeiten akzeptieren?
Kieselbach: Je früher ein transparenter und aufklärender Umgang im Familienverband gehandhabt wird, desto eher verinnerlichen Kinder gewisse Grundhaltungen und Werte. Ehrlich zu bleiben, auch unangenehme Themen innerhalb der Familie zu besprechen kann helfen, dass Kinder oder Jugendliche sich selbst so annehmen wie man ist und den Fokus auch auf Positives legen.

Warum tun wir uns mit Schwächen so schwer?
Kieselbach: Anders sein oder Schwäche werden in der Gesellschaft oft als Problem gesehen. In Wahrheit haben wir einfach Angst davor, wie wir mit dem „Anderssein“ umgehen sollen und schalten daher auf Vermeidung. Das wiederrum löst soziale Ablehnung beim Betroffenen bzw. eben Scham aus. Weil der andere das Gefühl vermittelt bekommt, nicht akzeptiert zu sein. Scham nicht als Zeichen von Schwäche zu sehen, hängt stark vom eigenen Selbstwert und vom eigenen Selbstkonzept ab. Das hat vor allem damit zu tun, wie Menschen sich selbst sehen und beschreiben und welche Auswirkungen diese individuellen Bilder von sich selbst auf ihr Handeln, Denken und Fühlen haben

Weitere Beiträge zum Thema Erziehung findet ihr hier:

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Daniela Jasch

Ähnliche Beiträge

familiii Umfrage: soll der Lateinunterricht an den AHS bleiben oder reduziert werden?

Feber 6, 2026 Bildung

Lernquadrat Semesterferien Intensivkurse

Jänner 23, 2026 Bildung

Für junge Menschen gehören Leistungsprinzip und Solidarität zusammen

Jänner 22, 2026 Bildung

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Gesund bleiben

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Malu WinklerFeber 10, 20264 Minuten Lesezeit

In der Schwangerschaft durchläuft dein Körper schon erste große Veränderungen. Der Babybauch wächst, dein Hormonhaushalt stellt…

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.