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Home » Religionsunterricht und Ethikschulung
Bildung

Religionsunterricht und Ethikschulung

Sabine StandenatVon Sabine StandenatOktober 14, 20205 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Bisher war der Religionsunterricht für die Entwicklung ethischen Verhaltens an den Schulen verantwortlich. Doch wie wurden Kindern, die konfessionslos oder vom Religionsunterricht abgemeldet waren, Werte vermittelt? In den letzten zwanzig Jahren gab es einen freiwilligen Ethikunterricht, der ab Herbst 2021 verpflichtend ist.

Religionsunterricht ja oder nein? Vor dieser Frage stehen viele Eltern spätestens zu Schulbeginn. Zwar ist Religion ein Pflichtgegenstand, doch aufgrund der Religionsfreiheit können Kinder bis 14 von den Erziehungsberechtigten davon abgemeldet werden. Danach bestimmen die Jugendlichen selbst, ob sie daran teilnehmen möchten. Beim Ethikunterricht wird das ab nächstem Jahr nicht möglich sein.

In Österreich gibt es 17 anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften, die Unterricht an den Schulen erteilen dürfen. Dabei stellt das katholische Bekenntnis mit 615.023 SchülerInnen österreichweit den größten Anteil dar. Davon besuchten im letzten Schuljahr 91,27 % den Religionsunterricht. Dann folgen zahlenmäßig die Kinder ohne Bekenntnis, sowie Angehörige der Evangelischen Kirchen und der islamischen Glaubensgemeinschaft.

Das Interesse an katholischen Privatschulen steigt

Interessant ist, dass der Zulauf zu den katholischen Privatschulen immer weiter steigt. Die aktuellen Zahlen zeigen einen neuen Höchststand: Rund 75.000 SchülerInnen besuchten zuletzt einen der 286 Standorte. Andrea Pinz, Leiterin des Amts für Schule und Bildung der Erzdiözese Wien und Leiterin des Interdiözesanen Amtes für Unterricht und Erziehung: „Katholische Privatschulen genießen bei vielen Familien unabhängig vom Glaubensbekenntnis hohes Ansehen. An vielen Standorten sind die Schulen ausgebucht und müssen Kinder abweisen“.

Warum ist der Besuch von katholischen Privatschulen so begehrt? Andrea Pinz: „Unsere Schulen zeichnen sich durch hohe Qualitätsstandards aus. Das betrifft sowohl die Bildung, als auch personale, ethische und soziale Kompetenzen. Wir leben die christlichen Werte, zu denen auch Wertschätzung gegenüber Menschen anderen Glaubens und anderer Überzeugung zählen. Daher sind uns Kinder jeder Religion und Konfession willkommen, auch solche ohne religiöses Bekenntnis. Der christliche Bildungszugang sieht jeden Menschen als Abbild Gottes, als einmalig und wertvoll – unabhängig von Herkunft, Leistung oder Religion.“ Werte zur Regelung unseres Zusammenlebens will auch der konfessionslose Ethikunterricht vermitteln.

© Shutterstock
© privat

Was sind die Inhalte des Ethikunterrichts?

Niydem Bekmez unterrichtet nach ihrem Diplom- und Masterstudium seit 2016 das freiwillige Fach Ethik. Derzeit ist sie am Gymnasium G11 in Wien tätig. Was sind die Inhalte dieses Ethikunterrichts? Niydem Bekmez: „Ich vermittle eine große Bandbreite an Werten und Normen. Dabei geht es um Menschenrechte, Gerechtigkeit, Freundschaft, Partnerschaft, Sexualität, Familie, Konflikte und deren Lösungsmöglichkeiten, Umwelt- und Tierethik, Fragen der Identität (Wer bin ich? Was will ich? Was kann ich von anderen Menschen erwarten?), Ethik in der Medizin, Ethik am Beginn und Ende des Lebens. Die Kinder erörtern diese Themen, wenden ihr Vorwissen an und lernen, Inhalte miteinander zu verbinden. So kommen sie zu einer eigenen Meinung und stärken im Austausch mit anderen ihre Diskussionsfähigkeit“. Die Lehrerin betont auch die Wichtigkeit der „Goldenen Regel“ die besagt: „Was du nicht willst, dass dir man tu, das füg auch keinem anderen zu!“ Die Schule ist eine Institution, in der die Schüler ihre emotionale und geistige Intelligenz ausbilden. Niydem Bekmez: „Wenn die Schüler der Meinung sind, ihren Horizont mit Ethikunterricht zu erweitern, dann ist es wichtig, ihnen diese Entscheidung zu überlassen, ohne in Konkurrenz mit dem Religionsunterricht zu treten. Einen gemeinsamen Faktor haben die beiden Fächer ohnedies: Sie formen die Gedanken. Und Gedanken formen das eigene Leben.“

© Shutterstock

Wie kam der Unterricht in den vergangenen Jahren in den Schulen an?

Die Ethiklehrerin berichtet, dass es von den SchülerInnen sehr gut aufgenommen wurde, dass sie ihre Themen in den Stunden vorbringen können und über alles diskutiert wird. Auch die Möglichkeit, eigene Gedankengänge zu erklären und zu begründen stieß auf große Zustimmung. Lehrerin Bekmez: „Sie erleben verschiedene Sichtweisen, werden dadurch reifer in ihren Gedankengängen und stärken so ihr Selbstwertgefühl.“

Ob Religions- oder Ethikunterricht – beide Fächer sind in Zeiten, in denen eine egoistische Haltung dem Leben und anderen Menschen gegenüber auf dem Vormarsch ist, von großer Bedeutung. Wichtig: Alle Religionen sind gleichwertig! Scharf abzulehnen ist aber jede Art von Extremismus, der sich dadurch definiert, dass „Ungläubige“ verdammt und verfolgt werden.

FAKTEN ZUM ETHIKUNTERRICHT IN ÖSTERREICH

Seit 20 Jahren wird Ethik an 233 AHS und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen für jene Kinder angeboten, die konfessionslos oder vom Religionsunterricht abgemeldet sind.

Für diese Schüler wird der Gegenstand ab 2021/22 zunächst für die neunte Schulstufe verpflichtend, im Jahr darauf folgt die zehnte. Der Endausbau wird 2025/26 erreicht sein.

Der Umfang des Ethikunterrichts beträgt zwei Wochenstunden und findet zeitgleich mit dem Religionsunterricht jener Religionsgemeinschaft statt, der die höchste Zahl an Schülern der jeweiligen Schule angehört.

Laut Bundesminister Heinz Fassmann soll der Ethikunterricht „Schülerinnen und Schüler zur selbständigen Reflexion zu einer gelingenden Lebensgestaltung befähigen und ihnen Orientierungshilfen zur Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens geben.“

Derzeit wird ein Lehrplan erarbeitet, in dem aktuelle Anforderungen, aber auch die Erfahrungen des Schulversuchs der letzten 20 Jahre einfließen.

Für Lehrkräfte werden in Wien und Graz Masterstudienlehrgänge Ethik angeboten. An öffentlichen und kirchlichen pädagogischen Hochschulen findet in Kooperation mit Universitäten ein berufsbegleitender Hochschullehrgang statt.

In Zukunft kann im Unterrichtsfach Ethik – so wie auch in Religion – maturiert werden.

Benotet wird zwischen Sehr gut – Nicht genügend.

WEITERE INFORMATIONEN

mein-religionsunterricht.at
Hier finden Eltern umfassende Hintergrundinformationen zum katholischen Religionsunterricht.

www.privatschulen.at

www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/ethik.htmlt

Weitere Beiträge zum Thema Bildung findet ihr hier:

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Sabine Standenat

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