Kekse, Punsch und auf der Couch faulenzen: Die Weihnachtszeit mit all den vielen Köstlichkeiten macht sich spätestens im neuen Jahr bemerkbar. Die Motivation für sportliche Vorsätze steigt mit dem Jahreswechsel rasant an. Fünf Tipps, wie sich die Neujahrsvorsätze umsetzen lassen.
Das alte Jahr geht zu Ende und bereits jetzt werden Neujahrsvorsätze geschmiedet. Bei vielen wird Sport und Verzicht auf ungesundes Essen ganz oben auf der Liste stehen. Um diese Vorsätze auch wirklich konsequent umsetzen zu können und nicht schon nach kurzer Zeit wieder aufzugeben, hält Aaron Weber, Fitnessexperte des Sportartikelhändlers DECATHLON einige Tipps bereit: „Grundsätzlich ist es wichtig, sich realistische Ziele zu setzen. Zum Start am besten kurzweilige Bewegungseinheiten in den Alltag integrieren und auf die Kalorienzufuhr zu achten.“
Um den Tag gleich aktiv zu starten, kann bereits der Weg zur Arbeit mit Bewegung gefüllt werden. Dies kann ein Spaziergang zum Bus, eine Fahrradfahrt direkt zum Büro oder auch eine U-Bahn Fahrt, bei der man auf den Zehenspitzen steht, sein. Zudem empfiehlt der Fitnessexperte, einfach mal die Treppe statt dem Lift zu nehmen. Weber: „Das erhöht nebenbei den Kalorienverbrauch und fördert nicht nur die Kondition, sondern bringt auch gleich den Kreislauf am Morgen in Schwung.“

Auch während der Arbeit gibt es mehr Möglichkeiten, sich zu bewegen, als man glaubt. Wie wäre es zum Beispiel statt dem üblichen Drehsessel mit einem Gymnastikball? Der Körper ist ständig in Bewegung, das Gleichgewicht wird trainiert und die Haltung wird verbessert. „Besonders praktisch: Unser innovativer Gymnastikball rollt durch die beschwerte Basis immer auf seinen Platz zurück“, kommentiert Weber. Wem dies aber noch nicht genug ist, kann zudem zu jeder vollen Stunde zehn Kniebeugen machen. Am besten eine Erinnerung am Handy einrichten, damit auch wirklich nicht darauf vergessen wird.

Um das Level stetig steigern zu können, eignen sich auch kurze Work-outs, zwei bis dreimal die Woche. Ob das eine Runde Joggen, eine Einheit im Fitnesscenter, Yoga oder ein Training auf dem Heimtrainer ist, sei jedem selbst überlassen. „Um den inneren Schweinehund zu besiegen, eignet sich ein Heimtrainer perfekt. So kann zum Beispiel die Lieblingsserie nebenbei weitergeschaut werden. Um den Heimtrainer auch überall in der Wohnung positionieren zu können, gibt es bei uns einen kabellosen Home-Trainer, der durch Eigenantrieb gesteuert wird“, so Weber.
Endlich hat sich ein Trainings-Rhythmus eingespielt und dann steht eine Reise oder der Urlaub an. Um auch von unterwegs in Bewegung zu bleiben, braucht es nicht viel. Einfach ein paar Elastikbänder oder eine Springschnur einpacken – diese benötigen nicht viel Platz und können überall eingesetzt werden. „Mit Elastikbändern lassen sich vielfältige Kräftigungs-Übungen für Arme, Rücken und Bauch machen. Ergänzt mit Eigengewichts-Übungen hat man in gut zehn Minuten ein schnelles Ganzkörper Workout“, erklärt der Fitnessprofi.
Das beste Work-out schlechthin: Mit den Kindern aktiv sein. Auch in der kalten Jahreszeit brauchen die Kleinen Bewegung. Also warm einpacken und raus in die
frische Luft. Wie wäre es mit ein paar Runden am Eis? Auch beim Eislaufen kann man ins Schwitzen kommen – einige schnelle Runden und der Puls steigt nach oben. So wird nicht nur die Kondition und Koordination gefördert, sondern durch regelmäßige Kältereize wird auch das Immunsystem gestärkt.
