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Home » Mein Mann ist Alkoholiker!
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Mein Mann ist Alkoholiker!

Sabine StandenatVon Sabine StandenatSeptember 28, 20215 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Ihr Partner war schon immer ein wenig dem Alkohol zugeneigt. Aber seit den Einschränkungen und Ängsten der Corona-Zeit ist sein übermäßiges Trinkverhalten ein echtes Problem für die ganze Familie geworden. Wie können Sie mit der Situation so umgehen, dass Sie ihm helfen, aber auch sich und die Kinder schützen?

Gabriele hat Angst. In wenigen Minutenwird ihr Mann Gerd nachhause kommen. Und wie immer in letzter Zeit weiß sie nicht, was sie erwartet. Denn sehr wahrscheinlich hat er wieder zu viel getrunken. Vorsorglich hat sie Camilla, 5, und Norbert, 3, in ihrem Zimmer eingeschlossen. Letztes Mal, als er betrunken nach Hause kam, hat er sie und die Kinder angeschrien und den Teddy von Norbert gegen die Wand geschleudert. Die Kinder haben zu weinen begonnen, was ihn noch aggressiver gemacht hat. Als sie ihn bat, doch leiser zu sein, gab er ihr einem Ohrfeige. Es war auch vor Corona nicht immer einfach mit Gerd, aber seither ist die Situation unerträglich geworden. Gabriele ist völlig verzweifelt und weiß nicht mehr, was sie tun soll. Gerd ist kein böser Mensch. Aber er hat seine Ängste schon immer mit Alkohol bekämpft. Die Tatsache, dass er als Kellner in der Gastronomie tätig war, förderte dieses Verhalten. Doch früher hatte er mehr Kontrolle darüber. Aber sein Chef musste infolge der Probleme der Corona-Zeit das Lokal schließen und seither ist Gerd neben der Spur.

Warum trinken Männer wie Gerd immer mehr?

Experte Alfred Uhl: „Bei Gewalt in der Familie ist oft Alkohol beteiligt, aber trotzdem wird die Mehrzahl der Menschen mit Alkoholproblemen nicht gewalttätig. Wer unter Hemmungen, Ängsten oder depressiver Stimmung leidet und merkt, dass Alkohol enthemmt, Ängste mindert und die Stimmung verbessert, bei dem ist naheliegend, dass er Alkohol einsetzt, um diese unangenehmen Situationen zu überwinden. Erfolgt Alkoholkonsum aber häufig, um belastenden, psychischen Situationen zu entkommen, führt die Gewöhnung zu einer raschen Dosissteigerung, weil niedrigere Mengen dann nicht mehr wirken.“

Was können Sie tun, wenn Ihr Mann Alkoholiker ist und Sie und die Kinder gefährdet?

Vermeiden Sie in einer akuten Situation Konflikte und Streit. Halten Sie eventuell die Notrufnummer der Polizei bereit, wenn die Situation völlig eskaliert. Betätigen Sie sich auch nicht als große Kontrolleurin. Sie können Ihren Mann nicht 24 Stunden überwachen. Falls er Vorräte in der Wohnung versteckt und Sie gießen den Alkohol weg, wird er wütend, nachkaufen und das Versteck wechseln. Und Sie entwickeln eine Co-Abhängigkeit, bei der Sie dann gedanklich und verhaltensmäßig nur mehr in seinem Leben sind und nicht mehr in Ihrem. Auch für viele Kinder ist das Zusammenleben mit einem alkoholabhängigen Vater beängstigend. Er ist in dem Zustand wesensverändert, mitunter gewalttätig und gefühlsmäßig kaum erreichbar. So sind Kinder von Alkoholikern oft traumatisiert. Sprechen Sie das Problem direkt an, wenn er nüchtern ist, und sagen Sie, dass Sie ihm helfen, wenn er sich ändern will. Vermitteln Sie Ihrem Mann aber auch, dass Sie nicht bereit sind, diesen Weg der Selbstzerstörung und Zerstörung mitzugehen. Und suchen Sie für sich und die Kinder Unterstützung.

Ist Alkoholismus eine Krankheit?

Alfred Uhl: „Alkoholabhängigkeit, die, in der Mehrzahl der Fälle aufgrund gravierender psychischer Probleme entstand, ist als chronische Erkrankung wie Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit zu verstehen, und nicht als moralische Verfehlung. In vielen, wenn auch nicht in allen Fällen, ist nach erfolgreichen Behandlungen mit Rückfällen zu rechnen, die mit neuerlicher therapeutischer Unterstützung unter Kontrolle gebracht werden können.“ Versuchen Sie Ihren Mann auch dazu zu bewegen, ein Meeting bei den Anonymen Alkoholikern zu besuchen. Das ist eine weltweite Gemeinschaft von Frauen und Männern, die sich zu einem einzigen Zweck treffen – um nüchtern zu werden und zu bleiben. Heute gibt es circa 114.000 Gruppen in 170 Staaten der Welt. Die Atmosphäre in der Gruppe ist wohlwollend, voller Akzeptanz und Verständnis. Der Besuch dort hat schon vielen geholfen und damit nicht nur die Familie, den Beruf und die Selbstachtung gerettet, sondern vielleicht auch ihr Leben.

„Wir haben es trotz einer Tragödie geschafft“ Bettina, 41 Laura, 11, Sigbert, 9 verheiratet mit Conrad, 43 Conrad und ich waren ein richtiges Traumpaar. Alle beneideten uns, weil wir mit unseren Kindern Laura, 11 und Sigbert, 9, samt Haus, Garten und Hund einfach die absolut heile Familie verkörperten. Doch vor circa 4 Jahren veränderte sich mein Mann immer mehr. Er kam spät heim, roch nach Alkohol und hatte kein Interesse an Sex. Auf mein Nachfragen erklärte er sein Verhalten mit Stress in der Firma. Doch es wurde immer schlimmer. Schließlich verging kein Tag, an dem er abends nicht betrunken war. Die Kinder mieden ihn und wir beide konnten nicht miteinander reden. Manchmal musste er sich in der Nacht übergeben, was durchaus hie und da auch im Bett geschah. Ich sagte, dass ich ihn verlassen würde, wenn sich nichts ändert. Schließlich gestand er mir eine Affaire mit einem jungen Mädchen. Und dieses Mädchen hatte sich das Leben genommen, als er ihr sagte, dass er seine Familie nie verlassen würde. Er fühlte sich zutiefst schuldig an ihrem Tod und begann zu trinken. Als ich das alles erfuhr, erlitt ich zunächst einen Nervenzusammenbruch. Beim Aufwachen am nächsten Tag war mir klar, dass ich um ihn und unsere Kinder kämpfen würde. Ich sagte ihm, dass ich nicht wüsste, ob ich ihm den Betrug je vergeben könnte, aber ihm jetzt helfen würde. Conrad verbrachte einige Zeit stationär in einer Entzugsklinik und machte anschließend eine Therapie. Außerdem geht er bis heute zu den Anonymen Alkoholikern und ist jetzt „trocken“. Wir haben wieder zueinander gefunden, obwohl es nie wieder so sein wird wie früher.

RAT UND HILFE

In Wien:
www.sdw.wien/de/behandlung-und-betreuung-2/rkomz
www.alkohol.at/regionales_kompetenzzentrum

In den Bundesländern:
suchthilfekompass.goeg.at

Niedergelassene PsychologInnen, PsychotherapeutInen, PsychiaterInnen
Helpline BÖP: 01 5048000
Anonyme Alkoholiker:
www.anonyme-alkoholiker.at

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Sabine Standenat

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