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Home » Lust auf Schule in digitalen Zeiten
Bildung

Lust auf Schule in digitalen Zeiten

Florian BuschmannVon Florian BuschmannDezember 17, 20255 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Eltern kennen das nur zu gut: Kaum kommt das Kind aus der Schule, fliegt der Schulranzen in die Ecke und das Kind verschwindet mit dem Smartphone im Kinderzimmer. Medienexperte Florian Buschmann zeigt Wege raus aus der Schulverweigerung. So bleibt beim Nachwuchs die Lust auf Schule.

Viele Eltern kennen das nur zu gut: Die Tochter oder der Sohn kommt mittags nach Hause, wirft den Ranzen in die Ecke und verzieht sich mit dem Smartphone ins Zimmer. Noch schlimmer ist es, wenn die Kids nicht mehr zur Schule gehen, weil die digitalen Medien sie komplett mit Beschlag belegen. Dahinter steckten häufig viele Ursachen und genauso komplex sei der Weg raus aus der Schulverweigerung, sagt Florian Buschmann. Der Experte und Coach für Medienkompetenz und Prävention von Mediensucht hat in den letzten Jahren mit seiner Initiative „OFFLINE HELDEN“, bereits über 1.500 Veranstaltungen mit mehr als 50.000 Teilnehmern in Schulen durchgeführt.

Die Lage lasse sich nicht mehr schönreden, so Buschmann. Mehr und mehr Kinder „leben“ lieber in der digitalen als in der realen Welt. Laut der JIM-Studie 2024 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest sind zwei Drittel der 12- bis 19-Jährigen nach eigener Aussage länger als geplant am Handy und zwei Fünftel kämpfen mit Ablenkung bei den Hausaufgaben. Richtig dramatisch wird es, wenn Social Media oder Gaming so dominieren, dass kein Raum mehr für die Schule bleibt. Die Kids kämen dann oft mit Ausreden, heute angeblich Bauchschmerzen und morgen Kopfweh. „Passiert das, müssen Eltern unbedingt dahinterkommen, was genau den Schulboykott auslöst.“

In seinen Schulworkshops hat der Experte eine Reihe von Ursachen ausgemacht. Dazu gehören schlechte Schulleistungen, gepaart mit der Angst vor sozialen Kontakten in der Schule. Ganz besonders relevant sei das exzessive Spielen per Handy oder Notebook, bei dem es längst nicht mehr nur um Zeitvertreib gehe. Kinder erleben in der Online-Welt Zugehörigkeit, doch es entstehen auch ungünstige Gruppendynamiken, die ihnen viel abverlangen. Wer auf einem hohen Level spielen will, der muss Opfer bringen – Einbußen bei der Hygiene, Vernachlässigung von Freundschaften oder eben der Schule. Was viele vergessen: Um ganz an die Spitze im E-Sport zu kommen, werden Profis durch Psychologen begleitet, haben Fitness- und Ernährungsprogramme. Der Leistungspeak liegt Anfang 20, das Zeitfenster für den Durchbruch ist also eng und es gibt zahlreiche Mitbewerber, was enormen Druck erzeugt.

Gaming habe eine starke Anziehungskraft, berichtet Buschmann. Neben Zugehörigkeit erfülle es weitere Grundbedürfnisse wie Anerkennung für die eigene Kompetenz zu bekommen oder Autonomie. Spieler hätten das Gefühl, wertvoll zu sein, und bemerken nicht, dass sie abhängig werden. Scheinbar leben sie den Traum von Freiheit, welcher sich auf die virtuelle Welt begrenzt. Dramatisch sei es, wenn schließlich der Selbstwert von den Ergebnissen bei den Spielen abhängt. Oft würden Kinder ins Bodenlose fallen, wenn sie nicht mehr spielen dürfen. Manche schließen sich sogar in Gruppen zusammen und erpressen ihre Eltern: „Wenn ihr uns die Handys wegnehmt oder das Spielen verbietet, gehen wir nicht mehr in die Schule.“

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© Shutterstock – Gaming habe eine starke Anziehungskraft, berichtet Buschmann. Neben Zugehörigkeit erfülle es weitere Grundbedürfnisse wie Anerkennung für die eigene Kompetenz zu bekommen oder Autonomie.

Wer glaube, Schulverweigerung, um länger spielen zu können, sei die absolute Ausnahme, der irre sich, sagt Buschmann. Wenn er mit Kindern und Jugendlichen an Schulen arbeitet, entlarvt er die Marketingtricks der Spieleanbieter. Rankingsysteme binden die Kids, Clans in Form von Spielergemeinschaften erhöhen den sozialen Druck. Spiele stillen zwar kurzfristig die genannten Bedürfnisse, aber nicht nachhaltig. Weil das Leben in der Wirklichkeit zugunsten der Virtualität vernachlässigt werde, vereinsamen die Kinder zunehmend. Um sie aus der Abwärtsspirale zu holen, macht Buschmann ihnen deutlich: Spielen kann nicht den Lebensunterhalt garantieren.

Ebenso wie beim Handy allgemein helfe eine Verteufelung des Spielens nicht weiter, betont Buschmann. Zu spielen, sei ja nicht per se gefährlich, sondern vielmehr ebenfalls ein Grundbedürfnis vor allem junger Menschen. Gefährlich wird es dann, wenn Kinder das Narrativ entwickeln, dass Abwesenheit von der Schule in Ordnung sei. Motto: „Es gibt ja Wichtigeres.“ Vor allem Mädchen und Jungen, denen Stabilität im Elternhaus fehlt und die oft Schwierigkeiten in der Schule haben, legitimieren mit diesem Narrativ ihre Sucht, erzählt Buschmann.

Klar, wenn man die Nacht durchgezockt hat, weil dann Primetime ist und alle online sind, fällt das Aufstehen morgens um sieben Uhr schwer. Es brauche daher klare Regeln, sagt der Medien-Experte. Limitierte Spielzeiten und feste Schlafenszeiten seien die Eckpfeiler einer Strategie, mit der sich das Medienverhalten regulieren lasse. Gleichzeitig brauchen Kinder eine Vision, die sie verfolgen, ein Ideal, dem sie nacheifern können. Ein Zielbild, das nichts mit digitalen Medien zu tun hat. Soll heißen: Verbote und Regeln allein richten es nicht. Und wenn all das nicht weiterführt? „Dann ist es Zeit für professionelle Hilfe. Je früher wir genau hinschauen und über Medien reden, desto besser gelingt es, Kinder zu stärken, bevor sie aus der Schule flüchten.“

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© Pfau – Florian Buschmann ist Psychologe (B.A.) und Mitglied im Fachverband für Medienabhängigkeit.

Florian Buschmann ist Psychologe (B.A.) und Mitglied im Fachverband für Medienabhängigkeit. Seit über sieben Jahren ist er in der Prävention und Intervention zum Thema Kinder und digitale Medien aktiv. Mit der von ihm gegründeten Initiative OFFLINE HELDEN erreicht er gemeinsam mit seinem Team jedes Jahr mehr als 13.000 Teilnehmende in über 500 Veranstaltungen. Er begleitet Familien, deren Kinder von einer kritischen oder krankhaften Mediennutzung betroffen sind, gibt ihnen Halt und Stabilität – und trägt so zum Erhalt beziehungsweise zur Wiedergewinnung ihrer psychischen Gesundheit bei.

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Florian Buschmann

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