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Home » Lernen mit allen Sinnen
Bildung

Lernen mit allen Sinnen

Marlene MayerVon Marlene MayerDezember 3, 20187 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Auch das Lernen kann man lernen. Wer weiß, wie er sich Inhalte am besten merken kann, hat es im Unterricht leichter. Trotzdem werden Lerncoachings meist erst dann eingesetzt, wenn bereits Probleme bestehen. Dabei würde die Vermittlung wichtiger Grundlagen im Vorfeld alle weiterbringen.

Die Turnmatten sind sternförmig angeordnet, Kuscheldecken liegen bereit, im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit steht eine „mentale Schatzkiste“. Schüler der Volksschule Seegraben in Leoben haben sich im Turnsaal versammelt, bereit für ein Unterrichtsfach mit einem sperrigen Namen. Auf dem Programm steht: „Ganzheitliches Lern- und Mentaltraining“.

Acht Einheiten umfasst der ungewohnte Lehrstoff, der mit Diktat und Einmaleins nicht viel zu tun hat, sondern sich um die Themen Mut, Achtsamkeit und Konzentration entspinnt. In diesen Einheiten werden die Kinder mit Methoden und Strategien vertraut gemacht, die ihnen helfen sollen, in sich hineinzuhören, die für Entspannung sorgen und so die Konzentrationsfähigkeit steigern. „Da geht es vor allem um Persönlichkeitsstärkung, um positive Übungen, von denen die Kinder auch langfristig etwas haben“, erzählt Direktorin Elke Windisch, die das Projekt auch rückblickend äußerst gut bewertet: „Solche Trainings sind hilfreich und wichtig, sie machen den Kindern Spaß und bringen wirklich etwas. Es wäre schön, sie fix auf den Lehrplan setzen zu können.“ Dass das nicht möglich ist, hat vor allem verwaltungstechnische und finanzielle Gründe. Denn von der Gemeinde gibt es für außercurriculare Aktivitäten kein Geld, realisiert werden kann also nur, was von den Eltern selbst initiiert und finanziert wird.

Mut-Steine und Körperzellen-Rock.

Ein Thema, mit dem auch Lerntrainerin Ulrike Mayer regelmäßig konfrontiert ist. Sie gibt Workshops in Elementarschulen im Burgenland, hält dort auch Vorträge für Eltern, die in der Regel die Lernbegleiter ihrer Kinder sind. „Das sind Angebote, die von allen Beteiligten sehr gut angenommen werden, bis sie allerdings in den bestehenden Strukturen wirklich realisiert werden können, ist es jedes Mal ein langer Weg.“ Dabei ist die Arbeit mit den Kindern direkt im Klassenverband und vor allem bevor Probleme entstehen, „extrem wichtig“, erzählt Mayer: „Von den Kindern wird verlangt, dass sie Leistung bringen, aber niemand erklärt ihnen die Grundlagen.“ Und weil man sich diesen Grundlagen aus ganz verschiedenen Perspektiven annähern kann, werden in der VS Seegraben dann eben Mut-Steine kurzerhand zum Unterrichtsmaterial, und ausgelassene Tänze zum Körperzellen- Rock sorgen für den nötigen Ausgleich an zähen Schultagen.

Echtes Interesse formt das Gehirn

Denn auch wenn das menschliche Gehirn in seinem gesamten Ausmaß ein Rätsel bleibt, so viel weiß man aus den Erkenntnissen der Neurowissenschaft: Die Motivation hat einen signifikanten Einfluss auf den Lernerfolg. Werden Spaß und ehrliches Interesse geweckt, wirkt sich das direkt auf das ausgeklügelte Netzwerk von Neuronen und Synapsen aus. Willi Stadelmann, Neurowissenschaftler und Pädagoge, hat sich auf das Feld der Lernbiologie spezialisiert und dabei vor allem eine Botschaft: „Aufgabe von Lehrenden ist, den Anstoß dazu zu geben, dass sich Kinder von sich aus und mit Neugierde mit etwas auseinandersetzen. Denn Lernen ist ein aktiver und konstruktiver, aber auch emotionaler, situativer und sozialer Prozess.“ Auch Mayer ist davon überzeugt, dass nur das wirklich gelernt wird, was mit allen Sinnen erlebt wird: „Ich vergleiche das Lernen immer mit einem Rezept: Habe ich es einmal durchgelesen, kann ich es noch nicht kochen. Hat mir meine Oma zusätzlich erklärt, wie sie es macht, hab ich vielleicht schon eine Idee. Wenn ich der Oma dann auch noch über die Schultern schaue, bin ich schon gut vorbereitet, aber wirklich wissen, wie es geht, werde ich erst, wenn ich es selbst ausprobiert habe.“

Man merkt sich, was mit allen Sinnen erlebt wird!

Ulrike Mayer

Stärken kennen und nützen

Weil Wahrnehmung über die Sinne verläuft, diese aber individuell unterschiedlich ausgeprägt sind, steht die Suche nach dem Lerntypus meist im Zentrum von Lerntrainings. Ziel ist dabei, die eigenen Stärken herauszufinden und dadurch angeleitet optimale Lernstrategien zu finden. Unterschieden wird dabei in vier verschiedene Säulen: visuell, auditiv, motorisch kinästhetisch und kommunikativ-sozial. „Es entspricht aber niemand nur einem Typus, es ist immer eine Schnittmenge, bei der es meist ein oder zwei persönliche Stärken gibt“, so Mayer. Zahlreiche Test im Internet (z. B. HALB-Test, Wifi-Lernstärkenanalyse) geben einen guten Hinweis darauf, wo die in etwa liegen. Im Zweifelsfall gilt einfach: ausprobieren! Einig sind sich alle Experten jedenfalls darin, dass Informationen schneller und langfristiger abgespeichert werden, wenn sie durch mehrere Sinneskanäle aufgenommen werden.

Wertschätzung statt Defizit-Orientierung

„Zusammengehalten wird all das von einem individuellen Empfinden. Denn: Alles, was ich mit einem guten Gefühl lerne, merke ich mir besser. Fühle ich mich im Klassenverband wohl, habe ich einen schönen, positiven Lernplatz, bin ich satt und hab ich mich genügend bewegt? Die richtige Lernatmosphäre spielt eine bedeutende Rolle“, so Expertin. Bestehen handfeste Lernblockaden, besteht die Herausforderung eher darin, zu erkennen, was dahinter steht. Wird die Aufmerksamkeit auch von Seiten der Eltern ständig nur auf die Lern-Defizite gelegt (sei es durch das tägliche mahnend-besorgte „Wie war es in der Schule?“), verschärft sich die Situation nur. Mayer: „Kinder brauchen Platz für ihre Stärken. Das ist auch ein Auftrag an die Eltern. Wenn Eltern ihre Aufmerksamkeit und Wertschätzung auf die Dinge legen, die das Kind wirklich interessieren und die es daher wahrscheinlich auch gut kann, stärken sie ihr Kind damit. Es ist wichtig, dass das Kind weiß: Die Note – das bin nicht ich.“

Vier Lerntypen im Überblick

visueller lerntyp
Visuelle Lernstärke – © Shutterstock

Gewusst, wie:

Bewegtes Lernen: motorische Übungen

© iStock Images

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, das ständige Sitzen im Klassenzimmer kann der Konzentration schnell in die Quere kommen. Zum Glück kann man Mathematik auch turnen: Wenn das Lernen bei körperlicher Aktivität stattfindet, kanndas die Konzentration steigern.

  • In der Volksschule eignen sich etwa die klassischen Malreihen zum Hüpfspiel. Dabei bewegt sich das Kind springend von einer Zahl zur nächsten Zahl der Reihe (z. B. 3, 6, 9, 12 usw.).
  • Bewegungsgeschichten: Auch das Textverständnis kann in Aktion trainiert werden. Der Lehrer liest eine Geschichte vor, die Schüler bewegen sich frei im Raum. Bei bestimmten Wörtern, machen sie die passende Bewegung dazu.
  • Vokabelstaffellauf: Der Lehrer schreibt Begriffe an die Tafel, die Schüler reihen sich in zwei Teams davor ein. Jedes Team erhält eine bunte Kreide, jeder Spieler sucht ein Begriffspaar, bevor er die Kreide weitergibt. Das Team, das die meisten Paare findet, gewinnt.

Mentales Training: Achtsamkeits-Übungen

© iStock Images

Lernblockaden überwinden, Motivation schaffen – Mentaltraining kann Schülern dabei helfen entspannt zu bleiben. Denn,wenn die (Prüfungs-)Angst im Nacken sitzt, hilft das schönste Faktenwissen nichts.

  • Elefanten-Atmung: Gezielte Atmung bringt eine Reihe biomechanischer Prozesse in Gang und reduziert vor allem Stress. Warum also nicht einmal atmen wie ein Elefant? Dabei stehen die Kinder im Raum und atmen tief durch die Nase ein. Sie heben die Arme als ob sie Rüssel wären, lassen den Bauch anschschwellen. Beim Ausatmen, wird die Luft auf sonore Weise durch den Mund gestoßen und die Arme (der Rüssel) wiederhängen gelassen.
  • Mandarinen-Meditation: Das Kind bekommt eine Mandarine. Es soll sie genau ansehen, begreifen und ertasten, sie riechen und sie so schälen, dass die Schale möglichst in einem Stück bleibt. Die Form der Schale betrachten, ertasten. Die Mandarine in aller Bewusstheit essen.
  • Wassermenge schätzen: Diese Übung bietet sich in der Gruppe an. Man braucht ein Glas und einen Messbecher mit Wasser. Dem ersten Kind werden die Augen verbunden, es füllt das leere Glas mit dem Wasser aus dem Messbecher. Nur durch die Geräusche des einlaufenden Wassers schätzt nun ein zweites Kind mit verbundenen Augen, wie voll das Glas nun ist.

Konzentration: Gedächtnisleistung stärken

Gehirnjogging macht schlau. Gedächtnisübungen sollen Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit steigern und die Merkspanne verlängern. Vor allem machen sie aber Spaß und stärken das Selbstbewusstsein.

  • Mind Mapping: Besonders effektiv, wenn es darum geht, Informationen zu strukturieren und in einen Zusammenhang zu bringen. Sachverhalte werden dabei wie auf einer Landkarte skizziert statt aufgeschrieben.
  • Merktraining: Hierbei geht es um Konzentration und Kreativität. Es wird ein einfaches Substantiv vorgegeben, die Kinder bilden daraus Sätze – jeder Buchstabe des Ausgangswort wird dabei zu einem Wort, etwa wird das Wort TURM zum Satz „Thomas und Robert malen“.
  • Wörter zählen: Zunächst wird ein Wort vereinbart, das es sich zu merken gilt. Ein Text wird vorgelesen, dabei sollen die Kinder die Wörter zählen, während sie der Geschichte folgen. Am Ende wird aufgelöst, wie oft das Wort vorkam.
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Marlene Mayer

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