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Home » Kleine Langfinger
Erwachsen werden

Kleine Langfinger

Herta ScheidingerVon Herta ScheidingerMai 4, 2022Aktualisiert:Feber 25, 20265 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Wer stiehlt, missbraucht Vertrauen und schadet dem anderen. Wenn es passiert, bricht für Eltern oft eine Welt zusammen. Doch als erstes gilt: Ruhe bewahren und reden, denn manchmal ist es halb so schlimm!

Vor wenigen Tagen haben Sie Bargeld beim Bankomaten abgehoben, trotzdem wird das Geld in der Börse weniger? Es sind nur ein paar Münzen, die fehlen oder ein kleiner Schein. Schnell drängt sich aber ein Verdacht auf: Jemand in der Familie nimmt sich Geld, ohne das zuvor abgesprochen zu haben. Wenn die eigenen Kinder Geld nehmen, ist das für die Eltern meist ein großer Schock, denn das gute Vertrauensverhältnis, auf das man sich immer verlassen hat, wird tief erschüttert. Auch wenn es kein Trost für die betroffenen Eltern ist: Die allermeisten Kinder stehlen irgendwann – am häufigsten um den Schuleintritt herum oder während der Pubertät. Wichtig ist jetzt, den Grund dafür herauszufinden, um das Problem gemeinsam lösen zu können.

Natürlich ist man als Elternteil völlig aufgebracht über einen solchen Vertrauensbruch. Dennoch sollte man nicht. voreilig ein Urteil fällen und ruhig und vorsichtig an die Aufklärung herangehen. „Die Gründe, warum Kinder stehlen, sind vielfältig. Ein Grund kann sein, dass das Kind noch nicht zwischen „Dein“ und „Mein“ unterscheiden kann, was meist bei jüngeren Kindern vorkommt. Der zweite Grund ist, dass alles was verboten ist, besonders interessant ist. Es geht bei Kindern auch oft darum zu schauen, was passiert, wenn es sich einen Euro aus der Geldtasche der Oma oder Mutter nimmt. Hier kann man auch das etwas abgemilderte Wort „stibitzen“ verwenden. Kinder wollen Verhalten ausprobieren und dazu gehört auch Verhalten, das sozial nicht adäquat ist. Es werden Grenzen und die Folgen daraus ausgetestet, wenn diese überschritten werden“, so die Psychologin und Psychotherapeutin Christa Schirl. Gerade Jugendliche können durch diese Grenzüberschreitung einen Kick erleben. Es ist unglaublich aufregend für sie bei H&M eine Bluse mitgehen zu lassen. Der dritte Grund, den die Psychologin anführt, ist, dass das Kind etwas unbedingt haben möchte und es einfach kurzerhand einsteckt. Handlungen dieser Art sind also nicht zwingend mit bösartigen oder kriminellen Absichten verbunden. Genauso können beispielsweise Unwissen, das Sehnen nach Beliebtheit oder Gruppendruck ausschlaggebend sein. Begeht das Kind öfter Diebstähle möchte es vielleicht auf sich aufmerksam machen. Manchmal stehlen Kinder derart offensichtlich, dass dieses Verhalten eine Aufforderung ist, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.Es gibt wohlstandsverwahrloste Kinder, die alles haben aber immer wieder im Drogeriemarkt einen Nagellack stehlen. Dabei geht es nicht um den Nagellack, sie wollen, dass sich jemand mit ihnen beschäftigt. Wenn das Bedürfnis des Kindes nach Schutz, Wertschätzung, Liebe und Aufmerksamkeit nicht erfüllt wird, ist das ein starkes Motiv.

Der wichtigste Tipp gleich zuerst: Ruhig Blut bewahren. Handeln Sie nie aus dem Affekt heraus. Ein paar Stunden zur Abkühlung und ein Gespräch mit dem Partner können helfen, das Problem klarer zu sehen. „Beim ersten Mal sollte man daraus kein Drama machen. Es ist der beste Weg einfühlsam mit dem Kind darüber zu sprechen. Man muss sich in Ruhe damit auseinandersetzen und sich die Geschichte dahinter erzählen lassen. Auf diese Art kann man das Motiv in Erfahrung bringen“, rät Schirl. So kann man dem Kind die entsprechende Unterstützung geben, um das Stehlen in Zukunft zu verhindern. Das Kind muss wissen, dass die Eltern hinter ihm stehen und ihm Sicherheit geben. Es ist sinnvoll, dem Kind dabei zu helfen, die Bedeutung seines Handelns zu verstehen und es zur Wiedergutmachung zu ermutigen. Dazu gehört auch, dem Kind klarzumachen, welche Auswirkungen seine Tat auf den Bestohlenen hat. Um den Schaden wieder gutzumachen, brauchen jüngere Kinder am Anfang Begleitung. Ältere Kinder sollten lernen, die Dinge selbst wieder in Ordnung zu bringen. Es sollte aber kontrolliert werden, ob die Wiedergutmachung tatsächlich stattgefunden hat. Zeigt man ehrliches Interesse am Kind und seinen Motiven, kann das Kind erkennen, dass es einem viel bedeutet. Eltern können so zeigen, dass ihnen das Verstehen seines Handelns wich- tiger ist als eine Bestrafung. Schirl: „Hilfreich kann es auch sein, sich an die eigene Kindheit zurückzuerinnern: Haben auch Sie einmal etwas gestohlen – bewusst oder unbewusst, und wie haben Ihre Eltern damals reagiert? Wie haben Sie die Situation erlebt, und würden Sie es ebenso handhaben?“

Ein besonders wichtiger Punkt ist das Beispiel, das man selbst den Kindern gibt. Auch Erwachsene nehmen die Handtücher aus dem Hotel oder Kugelschreiber aus dem Büro mit. Eltern sollten daher darauf achten, wie sie selbst mit „Dein“ und „Mein“ umgehen. „Wenn in die Handtücher Hotelnamen eingestickt sind, statt den Namen der Familienmitglieder, ist das nicht O.K.“, so Schril, und weiter: „Wenn die Erwachsenen damit recht locker umgehen, darf man sich nicht wundern, wenn die Kinder dieses Verhalten übernehmen. Eltern werden auch unglaubwürdig, wenn sie selbst die Regeln nicht einhalten. Ich halte es für sehr wesentlich, wie die Eltern mit Grenzen und Regeln umgehen.“

In den meisten Fällen lassen sich kleine Fehltritte leicht aus der Welt schaffen und gehören danach der Vergangenheit an. Das Finden einer gemeinsamen Lösung kann die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sogar stärken. Was unternehmen Eltern aber, wenn die Bemühungen gegen das Stehlen keine Wirkung zeigen? Haben Eltern das Gefühl, dass sie das Verhalten des Kindes nicht beeinflussen können, oder vielleicht tiefer liegende Gründe das Stehlen verursachen, kann es sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu holen. Kinderpsychologen oder Beratungsstellen bieten adäquate Hilfe für Eltern und Kinder, denn nur gemeinsam kann man eine Lösung finden.

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Herta Scheidinger

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