Gerade Mütter mussten in den letzten beiden Jahren nur zu oft über ihre Belastungsgrenzen gehen. Bei vielen hat sich das auf die Schlafqualität ausgewirkt. Wie finden Sie wieder zu einer erholsamen Nachtruhe und kann eventuell ein Schlafcoach dabei helfen?
> Lassen Sie beim Arzt abklären, ob physische oder psychische Erkrankungen die Schlafprobleme verursachen. Das können zum Beispiel hoher Blutdruck, chronische Schmerzen, Asthma, Bronchitis, Krankheiten von Magen, Darm, Leber, oder Nieren sein. Erste Anzeichen von Depressionen, einer Angsterkrankung oder ein beginnendes Burnout zeigen sich auch oft durch gestörten Schlaf. > Finden Sie heraus, welche Probleme Sie eventuell belasten, sprechen Sie darüber und suchen Sie eine Lösung. Das ist sehr wichtig! > Falls die Schlafstörungen durch Ihr Baby verursacht werden, teilen Sie sich die Betreuung so gut als möglich mit dem Partner. > Möglicherweise ist Ihr Alltag einfach zu stressig. Überlegen Sie dann, wie Sie sich entlasten könnten – eine Putzhilfe, Babysitting, einen Gang zurückschalten im Beruf, Großeltern oder andere Verwandte um Hilfe ersuchen. > Erlernen Sie eine Entspannungstechnik wie Meditation oder Autogenes Training und wenden Sie sie täglich an. In den meisten Fällen ist übermäßige Anspannung die Ursache von Schlafproblemen. > Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Einnahme von Medikamenten. Das können zunächst pflanzliche Produk- te sein, wenn notwendig, aber auch schlaffördernde Mittel. > Nehmen Sie ruhig therapeutische Hilfe oder die eines Schlafcoaches in Anspruch. > Vermeiden Sie aufregende Filme, Streitgespräche, schweres Essen oder fordernde Sporteinheiten vor dem Schlafengehen. > Das Handy sollte im idealen Fall nicht neben dem Kopfpolster liegen. Schalten Sie auch andere Elektrogeräte in Bettnähe ab. Dann können Sie auf die Frage „Wie hast du geschlafen?“ wieder fröhlich mit „Danke, sehr gut!“ antworten.
