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Home » Ich kann dir nicht verzeihen!
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Ich kann dir nicht verzeihen!

Sabine StandenatVon Sabine StandenatMärz 20, 20196 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Lernen Sie vergeben, denn Verzeihen ist wie ein Radiergummi, der Schmerzen auslöscht und Sie frei macht.

Jemand hat Ihnen etwas Schlimmes angetan – der Partner, ein Ex Partner, ein Familienmitglied, die Freundin, ein Kollege, der Chef, Nachbarn, die Eltern. Sie wurden betrogen, verraten, hintergangen, belogen, ausgenutzt, psychisch oder körperlich misshandelt oder missbraucht. Es kann sein, dass Sie auch selbst etwas getan oder nicht getan haben, das Ihnen unverzeihlich erscheint.

Der Schmerz sitzt auf jeden Fall tief und äußert sich in Traurigkeit, Depression, Ängsten, geringem Selbstwertgefühl, Rückzug, körperlichen Beschwerden oder aber auch in Hass, Wut und Rachegedanken. Vielleicht erleben Sie vor Ihrem inneren Auge diese bestimmten Situationen immer wieder und finden auch nachts keine Ruhe.

Jede dieser Reaktionen ist vollkommen verständlich. Und trotzdem schaden Sie damit nur sich selbst. Denn Groll, der über lange Zeit besteht, schaltet nicht nur die Stimmung auf dunkel, sondern ist auch Krankmacher Nummer eins. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie lernen, zu verzeihen. Das mag unter Ihren besonderen Umständen wie Hohn klingen. Aber trotzdem ist es die einzige Möglichkeit, wieder Frieden zu finden. Sie verzeihen nicht, weil Sie den Anspruch an sich selbst haben, ein edler Mensch zu sein, eine Religionsgemeinschaft das von Ihnen verlangt und schon gar nicht für den anderen. Sie vergeben, weil Sie damit Ihre Seele und Ihren Körper von Tonnen an Ballast befreien. Wenn Ihnen das unmöglich erscheint, machen Sie sich bitte Folgendes klar: Vergeben bedeutet NICHT, schlimmes Verhalten zu entschuldigen. Es heißt auch nicht, zu sagen: „Es war ja nicht so schlimm.“ Denn es war schlimm. Aber es war. Erlauben Sie also den Schmerzen der Vergangenheit nicht, Ihre Gegenwart kaputt zu machen oder gar die Zukunft.

Vielleicht gehen Ihnen auch folgende Gedanken durch den Kopf, die ein Loslassen erschweren:

„Wenn ich X jetzt vergebe, bin ich ein Schwächling und er/sie lacht noch über mich“, „Gut, ich verzeihe ihm/ihr, aber nur, wenn er/sie sich tausend Mal entschuldigt“, „Ich überlege die ganze Zeit, wie ich mich rächen kann“, „Was ich getan habe, kann ich mir nie verzeihen. Ich verdiene es daher nicht, je wieder glücklich zu sein.“ Oder Sie sagen mit verkniffenen Lippen: „Ich vergebe, aber ich vergesse nicht!“ Alle diese Aussagen haben nichts mit richtigem Verzeihen zu tun und bringen auch keine innere Ruhe. Sie haben wirklich losgelassen, wenn Sie danach ein großes Gefühl der Entlastung spüren. Vielleicht hilft es auch, wenn Sie daran denken, dass der andere schon längst vergessen hat, welchen Schmerz er Ihnen zugefügt hat. Oder es ist ihm einfach egal. Wollen Sie wirklich einem Menschen so viel Macht über Ihr Leben geben? Holen Sie lieber die Kraft, die Ihnen das viele Leid gekostet hat, zurück. Das gilt auch, wenn Sie sich selbst nicht vergeben können und sich immer wieder dafür bestrafen.

Besonders schwierig kann es sein, den Eltern zu vergeben.

Möglicherweise haben Sie nicht die Liebe, Unterstützung und Aufmerksamkeit erhalten, die Sie gebraucht hätten. Vielleicht mussten Sie in Ihrer Familie auch Geschehnisse überstehen, die Ihr ganzes weiteres Leben belastet haben.

Dennoch: Auch wenn Ihnen das unmöglich erscheint – Seelenfrieden finden Sie nur durch Loslassen. Das kann wirklich schwierig sein. Nehmen Sie also ruhig professionelle Hilfe in Anspruch. Denn irgendwann geht es darum, Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit hinter sich zu lassen. Sagen Sie sich: „Die Vergangenheit bestimmt nicht länger über mein Leben. Ich liebe mich selbst genug, um meinen eigenen Weg zu gehen.“ Wenn es möglich ist, können Sie mit den Eltern über alles reden. Manchmal geht das. Manchmal hat es auch keinen Sinn, weil die Eltern die Geschehnisse leugnen, ihnen keinen Wert geben oder Sie auffordern, die „alten Geschichten“ doch endlich ruhen zu lassen. Sollten sie schon verstorben sein, können Sie einen Brief verfassen, in dem Sie alle Ihre Gefühle beschreiben, ihn dann verbrennen und die Asche dem Wasser oder dem Wind übergeben.

Verbitterung bringt Sie nicht weiter

Auch wenn Sie die Entscheidung treffen, dem Menschen, der Sie so sehr verletzt hat, nicht zu vergeben, wird Ihr Schmerz anhalten. Aber diese Verbitterung bringt Sie nicht einen Schritt weiter. Lassen Sie also nicht zu, dass der Groll Sie innerlich auffrisst, sondern erlauben Sie den alten Wunden, sich zu schließen.

„Meine beste Freundin hat mir den Mann genommen!“

Diesen Verrat werde ich nie verzeihen!

Lisa K. (Namen der Autorin bekannt), 33, Tochter, 5, Sohn, 3

„Mara und ich kennen uns seit der gemeinsamen Schulzeit. Wir haben immer zusammengehalten. Als sie einmal in eine finanzielle Notlage geriet, haben sie und ihre Tochter sogar bei uns gewohnt. Bei der Hochzeit mit Martin war sie meine Trauzeugin, und nach unserer Scheidung war sie es, die mich aufgefangen hat. Dann traf ich Andreas in einem Supermarkt. Es war, als ob mich der berühmte Blitz getroffen hätte. Da stand er, mein Traummann. Groß, dunkel, lässig und lächelte mich an. Ich war so verwirrt, dass ich den Blick sofort abwandte, anstatt zurückzulächeln. Als ich wieder aufsah, war er verschwunden. Mir kamen fast die Tränen. Schnell eilte ich zur Kassa und verließ das Geschäft. Und draußen wartete ER und sagte: „Bitte verzeihen Sie, dass ich Sie anspreche, aber als ich sie gesehen habe, wurden meine Knie weich.“ Obwohl das nicht der originellste Spruch war, fühlte ich mich überglücklich. Von da an waren Andreas und ich eigentlich schon ein Paar. Wir sahen uns fast jeden Tag, und er verstand sich mit meinen Kindern. Nur Mara konnte ihn nicht leiden. Sie fand ihn arrogant und langweilig. Das war das erste Mal, dass unsere Freundschaft einen Knacks bekam. Wenn ich von ihm erzählen wollte, fiel sie mir ins Wort und wechselte das Thema. Andreas sagte, sie sei zwar als Frau und Mensch nicht sein Typ, aber er fand es schade, dass unsere Freundschaft unter der Beziehung zu ihm litt. Wir waren ein Jahr zusammen, als mir auffiel, dass er sich verändert hatte. Er wollte kaum noch mit mir schlafen, und die gemeinsamen Unternehmungen reduzierten sich immer mehr. Mara meinte nur, das sei doch normal, dass nach einem Jahr Beziehung keine Leidenschaft mehr vorhanden sei.

Und dann sah ich sie. Eng umschlungen gingen sie die Straße hinunter und hatten nur Augen füreinander. In mir zerbrach etwas. Andreas und Mara – wie konnten sie mir das antun? Ich lief ihnen nach und schrie: „Warum tut ihr mir so weh?“ Andreas sah erschrocken aus. Mara sagte nur: „Ich bin froh, dass du es jetzt endlich weißt. Wir sind schon ein halbes Jahr zusammen, aber Andreas konnte sich nicht entscheiden.“ Der Schock nahm mir den Atem, und ich habe auch heute noch keine Ahnung, wie ich nach Hause gekommen bin. Seither sind zwei Jahre vergangen, aber diesen Verrat werde ich den beiden nie verzeihen.“

Hier geht’s zum Experten-Interview zum Thema Verzeihen:

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Sabine Standenat

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