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Home » „Geld beeinflusst den Schulerfolg – aber nicht nur. Auch kulturelle Praktiken und das soziale Umfeld des Elternhauses sind relevant!“
Bildung

„Geld beeinflusst den Schulerfolg – aber nicht nur. Auch kulturelle Praktiken und das soziale Umfeld des Elternhauses sind relevant!“

Daniela JaschVon Daniela JaschMai 5, 20203 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Bildungsforscherin Barbara Herzog-Punzenberger spricht im Interview über die Bildungsverlierer und über sinnvolle Maßnahmen für mehr Chancengleichheit!

Bildungsstudien belegen, dass Bildung in Österreich zum großen Teil vererbt wird. Wie sehen Sie das?
Herzog-Punzenberger: Es ist im internationalen Vergleich tatsächlich so, dass bei den Höhergebildeten der Anteil an Kindern aus bildungsnahen Familien deutlich größer ist. Die Sache müssen wir aber differenziert betrachten: Denn um überhaupt international zu vergleichen, werden lediglich Pflichtschul-, mittlere und akademische Abschlüsse berücksichtigt. Ein großer Teil an Aufstiegsmöglichkeiten im österreichischen Bildungssystem hingegen nicht. Denken Sie an das hierzulande doch breite Angebot der Lehre sowie sekundäre Berufsausbildungen. Wenn wir über Vererbung von Bildung reden, müssen wir in Zukunft außerdem darüber nachdenken, was als Bildungsaufstieg bzw. -abstieg zu werten ist. Ist es ein Abstieg, wenn zum Beispiel das Kind eines Jus-Absolventen eine Lehre als IT-Techniker abschließt? Anders gefragt: Ist ein Studium immer noch der höchste, erstrebenswerte Ausbildungsgrad?

Inwiefern ist denn Bildung eine Frage des Geldes?
Herzog-Punzenberger: Materielle Sicherheit beeinflusst freilich die Ressourcen für Bildung. Wesentlich ist aber auch das so genannte kulturelle Kapital, also die Vertrautheit und Praktiken der Familie hinsichtlich Büchern, Kunst oder Kultur. Und auch das soziale Kapital, etwa die Zugehörigkeit zu bestimmten Kreisen, begünstigt den Schulerfolg. Diese Faktoren sind allerdings nicht als Festlegung zu verstehen. Auch wenn all das nicht gegeben ist, kann es Schul- erfolg geben. Es ist nur sehr viel anstrengender und mit sehr viel mehr Hindernissen für die Kinder verbunden.

Wer sind denn die so genannten Bildungsverlierer?
Herzog-Punzenberger: Armut ist für Kinder sehr belastend und hat einen enormen Einfluss auf ihre Potentialentwicklung. Abgesehen davonm besitzen Eltern oft mangels Zugehörigkeitsgefühlen oder Sprachbarrieren wenig Selbstvertrauen hinsichtlich ihrer eigenen Fähigkeiten, das Kind für den Schulerfolg richtig zu unterstützen. Eltern aus einfachen Verhältnissen schämen sich möglicherweise ob ihrer prekären Verhältnisse oder erhoffen sich aufgrund eigener schlechter Erfahrungen nicht viel von der Schule.

Dafür engagieren sich höher Gebildete umso mehr, um das Beste für ihre Kinder herauszuholen. Was sagt denn der Run auf die beste Schule über uns als Gesellschaft aus?
Herzog-Punzenberger: Mit der zunehmenden Individualisierung und dem enormen Wohlstandszuwachs ist auch der Anspruch an Bildung stark gestiegen. Wenn 50 Prozent eines Jahrgangs maturieren und ein Studienabschluss in der Mittelschicht schon fast Standard ist, wird es immer schwieriger sich zu unterscheiden. Das erklärt etwa auch das Wettrennen um die besten Schulen.

Was können wir tun, um mehr Chancengleichheit zu erzielen?
Herzog-Punzenberger: Wir brauchen mehr Ressourcen für benachteiligte Schulstandorte: Sozialpädagogische oder psychologische Unterstützung etwa, Sozialarbeiter genauso wie Freizeitpädagogen. Für die Lehrkräfte braucht es eine Ausbildung, die sich für „kompensatorische“ Bildung zuständig fühlt – bezogen auf Kinder mit schwierigeren Startbedingungen. Bei den Schulprofilen ist zu überlegen, inwieweit die vielen Schwerpunkte von Musik bis Sport sinnvoll sind. Untersuchungen haben ergeben, dass Ressourcen verstärkt den Klassen mit Spezialisierungen zugute kommen und Restklassen das Nachsehen haben. Wir brauchen auch demokratischere Schulprozesse und Elternkooperationen, um Eltern abzuholen. Was die Schüler betrifft, müssen wir weg vom selektiven Blick, der bedeutet: wer nicht passt, muss weg. Ich halte die Klassenwiederholung für kontraproduktiv, weil sie Selbstwertgefühl und Lernmotivation massiv beeinträchtigen. Ebenso die Selektion ab zehn versus einer Allgemeinbildung für alle bis 15. Weiters braucht auch Deutschförderung Rahmenbedingungen, die nicht nur die Sprache, sondern auch die Zugehörigkeit fördern. Wir brauchen da weit ausgeklügeltere Projekte, als – abgesondert von der Regelklasse – einfach nur monatelang fünf Stunden Deutsch pro Tag in die Kinder reinzupumpen.

© privat
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Daniela Jasch

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