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Home » Eine Millionenstadt wird klimafit
Nachhaltigkeit

Eine Millionenstadt wird klimafit

Sandra LobnigVon Sandra LobnigMai 17, 20234 Minuten Lesezeit
© freepik
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Der ehrgeizige Wiener Klimafahrplan soll Wien bis 2040 klimaneutral machen und gegen die Folgen des Klimawandels wappnen.

Es wird heißer. Wer in der Stadt lebt, spürt das stärker als die Bewohner ländlicher Gebiete. In Städten, wo es weniger Grün gibt, Gebäude dicht an dich stehen, sich der Beton im Sommer aufheizt und auch nachts nicht abkühlt und aufgrund der Bodenversiegelung kaum kühlende Verdunstungseffekte eintreten, steigt die Temperatur höher als in weniger bebauten Regionen. Ganze Städte werden zu sogenannten ‚Hitzeinseln‘, und auch innerhalb einer Stadt kann es aufgrund besonders dichter Bebauung zu Hitze-Hotspots kommen. Solche Hotspots befinden sich in Wien beispielsweise in Teilen von Favoriten, Ottakring oder Margareten. Von der Hitze stark betroffen sind ältere Menschen, Menschen mit chronischen Krankheiten und Kinder. Für sie kann Hitze nicht nur unangenehm, sondern richtig gefährlich werden.

Angesichts weiter steigender Temperaturen und in Zukunft noch mehr Hitzetagen pro Jahr stehen Großstädte wie Wien vor großen Herausforderungen. Es müssen Klimaschutzmaßnahmen getroffen und Anpassungsstrategien entwickelt werden, um mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Klimaneutralität und Klimaresilienz lauten daher die beiden großen Ziele, die die Stadt Wien mit dem Wiener Klimafahrplan verfolgt. In der Smart-City-Strategie Wien hat die Stadt ihre Ziele zusammengefasst. Bis 2040 möchte Österreichs Hauptstadt klimaneutral werden, indem Treibhausemissionen eingespart bzw. ausgeglichen werden. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Bereiche Mobilität, Energieversorgung, Gebäudesanierungen und Abfallwirtschaft. Parallel dazu soll der urbane Raum gegen die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels gewappnet werden, etwa durch kluge Stadtentwicklung, mehr Grün oder vorausschauende Infrastruktur.

© Christian Fürthner, Stadt Wien – Der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel ist ein wichtiger Hebel, um Wien bis 2040 klimaneutral zu machen.

Bereits jetzt werden drei Viertel aller Wege von den Wienerinnen und Wienern umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt. Der PKW-Bestand in Wien pro Kopf – insgesamt sind rund 700 000 PKW in Wien zugelassen – ist um ein Drittel niedriger als im Österreichdurchschnitt. Dieser positive Trend soll laut Klimafahrplan in den kommenden Jahrzehnten verstärkt werden: Durch den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und der Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr, durch Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, mehr Bäume statt Parkstreifen, die Förderung der ‚Stadt der kurzen Wege‘ und damit verbundener Grätzlbelebungen und dem Reduzieren fossiler Antriebe im Verkehrsbereich. Bis 2030 sollen damit 50 Prozent der CO2-Emissionen pro Kopf, bis 2040 dann 100 Prozent eingespart werden.

Neben der Mobilität ist die Erzeugung von Strom und Fernwärme ein wichtiger Hebel, um Emissionen zu reduzieren. Erneuerbare Stromproduktion soll forciert werden, indem die Solarstromkapazität erhöht wird. Gasheizungen sollen durch Fernwärme ersetzt werden, was allerdings nur sinnvoll ist, wenn diese ohne fossile Energie produziert wird. Im Wiener Klimafahrplan heißt es dazu: „Tiefe Geothermie und Großwärmepumpen sollen nicht nur die heute dominante fossile Fernwärmeproduktion ersetzen, sondern zusätzlich den Bedarfszuwachs abdecken.“ Nichtfossile Fernwärme setzt allerdings den Ausstieg aus fossilen Heizungssystemen voraus. Und das stellt eine der größten Herausforderung auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt dar. Viele Gebäude in Wien werden mit Gas geheizt, was nicht von heute auf morgen zu ändern ist. Umfassende Umbaumaßnahmen sind dafür notwendig, sowie rechtliche Rahmenbedingungen für den Austausch der Heizsysteme – die werden derzeit noch diskutiert.

© Stadt Wien/ buero bauer

Auch wenn viele unter der starken Hitze im Sommer leiden: Dass Hitze nicht nur unangenehm, sondern – insbesondere für vulnerable Personengruppen – auch gefährlich sein kann, ist noch nicht ausreichend bekannt. Ein Schritt in Richtung Klimaresilienz wird deshalb sein, die Bevölkerung darüber aufzuklären und für hitzeangepasstes Verhalten zu sensibilisieren. In der heißen Stadt sollen außerdem ‚kühle Orte‘ wie Kirchen, Einkaufszentren oder Museen bekannt und zugänglich gemacht werden. Eine wichtige Bedeutung im Umgang mit der Hitze kommt Parkanlagen, Erholungsgebieten und Wäldern und Wiesen in der Stadt zu, die dementsprechend gepflegt werden müssen. Darüber hinaus braucht es mehr Grün im öffentlichen Raum. Geplant ist das Pflanzen von 25.000 Stadtbäumen, die als natürliche Klimaanlagen wirken sollen. Ein Baum mit hoher Kronendichte kann die gefühlte Temperatur um bis zu 18 Grad reduzieren. Durch das sogenannte ‚Schwammstadtprinzip‘, bei dem Regenwasser nicht abgeleitet, sondern wie ein Schwamm im Boden gespeichert wird, wird die Gesundheit von Stadtbäumen erhalten und werden Überflutungen bei Starkregen vermieden. Begrünte Fassaden haben eine ähnliche Wirkung wie Bäume und sollen ebenfalls gefördert werden. So soll die Hitze in der Stadt zumindest etwas erträglicher werden.

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Sandra Lobnig

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