Endlich wieder draußen spielen: Wie aus einer einfachen und wohlfeilen Holzschaukel aus dem Baumarkt ein Kletter- und Spielhaus mitsamt einem Indianerzelt wird – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Freiluftsaison kommt, und so liegt für hello-familiii-Oberbastler Stefan Reschenauer nichts näher, als auch für Tochter Marlene ein Outdoorparadies zu schaffen. Eine Schaukel gehört dabei für alle Kleinen zur Grundausstattung. Ein passendes Modell hat der Papa bald gefunden, aber damit gibt er sich nicht zufrieden:
Aus einer serienmäßigen Holzschaukel mit zwei Leitern zum Klettern wird ein multifunktionales Spielgerät. Rund 17 Quadratmeter Holzbretter (oder Holzplatten) sind nötig, plus eine Extra-Holzstange und ein Set mit Klettergriffen. Und natürlich viele Ideen und handwerkliches Geschick. „Wenn man eine günstige Holzschaukel als Basis findet und Geduld bei der Suche nach den Materialien hat, kostet der ganze Spielturm nicht einmal 200 Euro.“ Ganz schnell geht das zwar nicht, allein der Aufbau der Schaukel dauert zwei Stunden, das „Aufpimpen“ gut einen halben Tag. Aber so ein Ding, wenn gut gebaut und gut gepflegt, hält schließlich für ein halbe Ewigkeit. Oder eine ganze Kindheit.
Material für Pimp my Schaukel
Basis für das Spielhaus ist eine „Einzelschaukel Holz mit Leiter natur“ aus einem Baumarkt, um 79 Euro, aus Kiefer, 3 m breit und 2,2 m hoch.
Was man noch braucht: Wenn anstelle einer Leiter die Stützen links als Häuschen verbaut und rechts mit einer Extra-Stütze ein „Zelt“ angebaut werden, sind rund 17 m2 Holz (Fichte) nötig, Stefan hat dazu 20 cm breite Bretter (18 mm stark) verwendet. Zudem ein Kant- oder Rundholz von ca. 3 m Länge. Klettergriffe gibt es ab 25 Euro.
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