Digitale Lernplattformen- und -spiele bieten Schülern die Möglichkeit, den Lernstoff den eigenen Bedürfnissen angepasst zu üben und zu vertiefen. Und auch der Spaßfaktor kommt dabei nicht zu kurz.
In den letzten Wochen und Monaten ist der digitale Unterricht zur Normalität geworden. Der Lernstoff wird online über Plattformen wie Teams und Moodle mittels Videos, Arbeitsblättern und Quizze vermittelt. e-Learning wird in Zukunft einen viel größeren Bereich des Unterrichts einnehmen und auch außerhalb des Unterrichts sind digitale Lernformate nicht mehr wegzudenken.
So helfen Lernplattformen wie ClassNinja, Antolin, Movitu, Doulingo oder simpleclub Schülern dabei, zusätzlich zum Unterricht Gelerntes zu üben und den Stoff zu vertiefen – verständlich und dem Tempo des Schülers angepasst. Lernspiele stacheln zudem den Ehrgeiz der jungen Nutzer an und vermitteln so spielerisch Lerninhalte ohne Druck, aber dafür mit jeder Menge Spaß.
Lernplattformen- und -spiele sorgen auch dafür, dass das jetzt erlernte Umgehen mit digitalen Lehrmitteln über die Ferien nicht verloren geht und weiter geübt wird, was den Schülern im neuen Schuljahr einen klaren Vorteil verschafft.



Individuell angepasst
„Wir wollen Wissen verständlich und mit Spaß erklären und damit nachhaltig im Kopf verankern. Die Schule wollen und können wir nicht ersetzen, sehr wohl aber die bisher üblichen Materialien wie Schulbücher oder Ähnliches interaktiver, inhaltlich verständlicher und individuell angepasst gestalten“, so die beiden simpleclub-Gründer Alexander Giesecke und Nicolai Schork. Mit ihrer Lernplattform erreichen Sie über eine Million Nutzer und sind ein gutes Beispiel wie e-Learning abwechslungsreich und interessant sein kann.



Üben wann und wo man will
Mirko Drotschmann macht mit seinem Youtube-Kanal „MrWissen2go“ Geschichte lebendig und hilft Zusammenhänge bei komplexen Themen zu begreifen. Für ihn sind Lernvideos eine gute Form, sich Wissen anzueignen. „Zum einen aus technischen Gründen: man kann sie pausieren, man kann sie zurückspulen und nochmal ansehen, ganz banale Dinge, die aber sehr hilfreich sind. Der zweite wichtige Aspekt ist der, dass es uns auch schwerfällt, uns länger auf ein Thema zu fokussieren. Inzwischen sind wir einfach so darauf geeicht, viele Dinge gleichzeitig zu machen und kurzweilig zu denken“, erklärt Drotschmann und spricht damit einen wesentlichen Vorteil von Lernplattformen an – die individuelle Einteilung von Zeit- und Lerneinheiten. Gelernt wird wann und wo man möchte, der Schüler bestimmt die Dauer der Lerneinheiten selbst und kann sie gegebenenfalls so oft abspielen und wiederholen, bis der Stoff wirklich gut sitzt.


