Das erste Baden des Babys ist eine aufregende Zeit. Vor allem für frisch gewordene Eltern stellt dieses Ereignis eine kleine Herausforderung dar. Dies muss aber gar nicht so sein. Das Baden ist eine intime und bedeutsame Aktivität, die nicht nur dazu dient, das Baby zu säubern, sondern auch eine Gelegenheit bietet, eine enge Bindung aufzubauen. Nicht immer ist so eine Eltern-Kind-Bindung von Anfang an gegeben. Die Kunst des Babybadens erfordert Achtsamkeit, Liebe und Geduld. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass beide Seiten komplett entspannt an die Sache rangehen. Dabei ist der Zeitpunkt für das Baden entscheidend.
Kein Stress beim Vorbereiten
Eine entspannte Atmosphäre während des gesamten Badevorganges ist unbedingt einzuhalten. Babys spüren instinktiv, wenn die Eltern gestresst sind und reagieren dementsprechend. Für eine entspanntere Herangehensweise sorgt eine spezielle Babybadewanne. Sie ist auf die Größe der Babys angepasst und kann somit unterstützend helfen, damit das Baby nicht unter Wasser gerät. Nichtsdestotrotz ist natürlich dafür zu sorgen, dass es niemals unbeaufsichtigt ist. Die Badewannen gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Praktisch sind vor allem die Modelle, die gleichzeitig noch eine Wickelkommode mitbringen. So kann eine Menge Platz gespart werden.
Wohlfühlumgebung
Die Zeit für das Bad kann ganz individuell von den Eltern bestimmt werden. Manche bevorzugen es, einen Tag frisch zu beginnen und das Bad morgens zu erledigen. Andere wiederum bevorzugen es, das Bad am Abend zu einer entspannten Routine zu machen. Dies kann vor allem auch dazu helfen, dass das Baby zur Ruhe kommt und besser einschlafen kann. Unabhängig von der Tageszeit sollte die Umgebung ruhig sein. Die Temperatur im Raum, in dem das Bad stattfindet, sollte bereits voreingestellt sein und entsprechend wärmer sein, als die anderen Räume. Dies dient dazu, dass das Baby nicht friert, sobald es aus der Babybadewanne genommen wird.
Die Temperatur des Badewassers sollte bei 37 Grad Celsius liegen, bevor das Baby hineingelegt wird. Wer kein Badethermometer besitzt, der kann seinen Ellenbogen zum testen einsetzen. Die Temperatur ist deswegen wichtig, damit sich das Baby nicht erschrickt, sobald es mit dem Wasser in Berührung kommt.
Vorsichtsmaßnahmen
Liegt das Baby erstmal im Wasser, dann kann der Badespaß los gehen. Der Kopf des Babys muss zu jederzeit unterstützt werden, denn es ist noch nicht in der Lage, diesen eigenständig zu halten. Eine liebevolle Handhabung ist hier enorm wichtig. Zum Waschen des Babys darf keine aggressive, parfumhaltige Seife verwendet werden. Hier müssen die Eltern auf eine sanfte Babyseife achten. Ein weiches Babywaschtuch kann beim Baden hinzugenommen werden. Hiermit können die Falten rum um den Windelbereich gesäubert werden. Dieser Bereich ist durch das Windeltragen oft sehr gereizt und neigt dazu, unangenehme Entzündungen hervorzurufen.
Nie den Spaß verlieren
Man darf sich durch die vielen Vorsichtsmaßnahmen während des Badens nicht einschüchtern lassen. Im Vordergrund liegt immer noch der Bindungs- und Spaßfaktor. Während des Badevorgangs kann die Gelegenheit genutzt werden, um mit dem Baby zu sprechen und auch zu singen. Die beruhigende Stimmung und die sanfte Interaktion stärken die Bindung zwischen den Eltern und dem Baby. Ebenso geeignet, während des Badevorganges, sind sanfte Massagen, die die Entspannung fördern. Das Babybaden kann zu einer liebevollen Routine werden, die nicht nur die Sauberkeit fördert. Es ist eine Zeit des Vertrauens, des Gebens und Nehmens, in der sowohl Eltern und auch das Baby Freude und Nähe erleben können.
Bedürfnisse des Babys beachten
Jedes Baby ist anders, so mögen einige Babys das Baden mehr als andere. Hier ist Geduld gefragt. Als Eltern muss man flexibel sein und herausfinden, was für das Baby am besten funktioniert. Wenn das Baby durch die Badeaktion zu sehr gestresst wird, dann sollte man das Baden möglichst kurzhalten. Kurz bedeutet dabei allerdings nicht, dass man hektisch an die Sache rangeht. Wichtig ist es, dass, egal wie lange man sich für das Baden Zeit nimmt, kein Stress aufkommt. Stress führt dazu, dass das Baby das Baden als unangenehm empfindet und es in der Zukunft immer ein unangenehmes Gefühl beim Baden behalten wird.
Die Zeit mit dem Baby ist enorm wichtig. Die Bindung zwischen den Eltern und dem Baby muss dauerhaft gestärkt werden und so Aktivitäten, wie das Babybaden, helfen enorm dabei.
