Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Anmelden

Jetzt anmelden | Passwort vergessen?
Was ist angesagt?
Feber 10, 2026

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Sanft zurück zu deiner starken Mitte
  • Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten
  • ChatGPT sicher in der Familie nutzen
  • 94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots
  • Kocht mit Checker Tobi
  • Wenn das Internet schneller ist als die Erziehung
  • Endlich Oma! Endlich Oma? So kann das Miteinander von Großeltern, Kindern und Enkelkindern gelingen
  • familiii Umfrage: soll der Lateinunterricht an den AHS bleiben oder reduziert werden?
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
familiiifamiliii
Home » Diagnose: Zappel-Philipp
Gesund bleiben

Diagnose: Zappel-Philipp

adminVon adminDezember 2, 2019Aktualisiert:März 5, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Warum ADHS – der Zappel-Philipp – keine Erkrankung der modernen Gesellschaft ist, aber heute wesentlich früher diagnostiziert wird als noch vor 20 Jahren.

Sie gelten als Störenfriede, ecken oft an und sind bei Gleichaltrigen meist unbeliebt: Kinder mit ADHS, im Volksmund auch Zappel-Philipp genannt. Die viel beschriebene Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung gilt inzwischen als häufigste psychiatrische Erkrankung des Kindes- und Jugendalters. 4,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren sind in Deutschland davon betroffen, wobei die Erkrankung bei Jungen etwa viermal häufiger diagnostiziert wird als bei Mädchen.

Dabei wird ADHS auch als ein Oberbegriff beschrieben, um verschiedenste Verhaltensprobleme darzustellen: Mangelnde Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit, innere Unruhe, unkontrollierte Impulsivität. „Ob in jedem Fall immer eine Diagnose gerechtfertigt ist, und ob das jedes Mal bedeuten muss, dass ein Kind eine Therapie mit Psychopharmaka oder Stimulanzien bekommen muss, ist unbedingt eine Einzelfallabwägung“, betont Prof. Florian Zepf, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. „Nicht jedes Kind, das eine ADHS hat, braucht ein Methylphenidat-Stimulanz. Manche Kinder aber benötigen es, und ihnen sollten wir es auch nicht vorenthalten“, verdeutlicht Prof. Zepf. Entscheidend ist in jedem Fall, ein individuelles Störungsmodell zu entwickeln und abzuklären, anhand welcher Faktoren oder vorhandenen Ressourcen diese Kinder bestmöglich gefördert werden können. Was viele nicht wissen: ADHS ist nicht unbedingt eine Erkrankung der modernen Gesellschaft. Es ist eher anders herum: Kinder müssen heute stärker in den gesellschaftlichen Kontexten funktionieren als früher. Es gibt weniger Spielraum für individuelle Varianten. Die Folge: Kinder mit ADHS ecken heute eher an und werden schneller als schwierig eingestuft als dies vor einigen Jahren der Fall war.

Wenn man auf die Geschichte des Störungsbildes zurückschaut, dann ist bereits in den 1930er-Jahren die erste deutschsprachige wissenschaftliche Publikation zu dem Thema erschienen. Die Autoren haben damals bereits Symptome beschrieben, die auch heute noch zu einem guten Teil mit den diagnostischen Kriterien überlappen. Natürlich haben diese Symptome im Entwicklungsverlauf mehr Aufmerksamkeit gefunden und werden folglich besser erkannt beziehungsweise diagnostiziert. In den 1950er-Jahren hat man zudem schon versucht, mit ähnlichen Präparaten, wie sie heute eingesetzt werden, über den Dopamin-Stoffwechsel im Gehirn Verhaltensauffälligkeiten von Kindern zu verbessern. ADHS ist also kein neues Phänomen.

Die im Volksmund oft als Zappel-Philipp-Syndrom beschriebene Erkrankung ist somit insgesamt betrachtet ein Störungsbild, das sehr heterogen, aber recht gut umschrieben ist. „Die gesellschaftlichen Anforderungen nehmen zu. Das heißt nicht, dass wir die Symptome nicht ernst nehmen müssen“, beschreibt Prof. Zepf. Kinder mit ADHS sind oftmals einsame Kinder. Weil sie auffällig sind, werden sie nur selten auf Geburtstagspartys eingeladen und entwickeln im Nachgang der ADHS oft eine Angst- oder eine depressive Störung. „Diese Folge- oder Begleitstörungen führen die Kinder zu uns in die Klinik. Denn sie verursachen einen sehr deutlichen Einschnitt in ihrer Lebensqualität.“

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
admin

Ähnliche Beiträge

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Feber 10, 2026 Gesund bleiben

Kocht mit Checker Tobi

Feber 8, 2026 Gesund bleiben

Mittagsschlaf räumt im Gehirn auf und verbessert so die Lernfähigkeit

Jänner 29, 2026 Gesund bleiben

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Gesund bleiben

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Malu WinklerFeber 10, 20264 Minuten Lesezeit

In der Schwangerschaft durchläuft dein Körper schon erste große Veränderungen. Der Babybauch wächst, dein Hormonhaushalt stellt…

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.