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Home » Das Handy als Filmproduktionstool
Medien

Das Handy als Filmproduktionstool

Alexandra RotterVon Alexandra RotterFeber 14, 20195 Minuten Lesezeit
© Stefan Gergely
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Serie, Teil 5: Nur wenige Kinder wissen, dass man mit einem Handy und der ein oder anderen zusätzlichen App ganze Filme produzieren kann. Wer das lernt, fördert seine Fähigkeiten als „digitaler Geschichtenerzähler“ – und das ist in Zukunft sehr gefragt.

Bei Familie Seyser gibt es derzeit Smartphone-bedingt ein paar Reibereien: Wenn es nach Mutter Kerstin geht, verbringt die elfjährige Michelle momentan zu viel Zeit mit dem Handy: „Wenn Michelle heimkommt, nimmt sie gleich das Handy in die Hand, statt Hausaufgaben zu machen.“

Die kalte Jahreszeit verleitet dazu, sich mit Handyspielen, YouTube-Videos & Co. abzulenken, während die Kinder in den warmen Monaten viel Zeit im Freien verbringen und das Mobiltelefon in der Ecke liegt. Als es Mama Seyser kürzlich zu viel wurde, erteilte sie Michelle Handyverbot – natürlich ohne von der Tochter Jubelstürme zu ernten. Was Michelle außer Spielen, Videos schauen und Nachrichten verschicken noch gerne mit dem Smartphone macht, ist kleine Videos drehen. „Ich filme sehr viel Blödsinn“, sagt sie. Aber so ein Blödsinn ist das gar nicht: „Ich filme mich selber und meinen Bruder und mache eine Führung durch mein Zimmer. Ich erzähle, wie es dort ausschaut, und zeige Bilder her, die ich gemalt hab.“ Michelle bearbeitet die Videos nicht, stellt sie auch nicht auf Onlineplattformen und verschickt sie nicht über Messengerdienste: „Ich mach das nur zum Spaß.“

Übung für die Zukunft

Was im ersten Moment wie ein sinnloser Zeitvertreib aussieht, ist eine gute Übung für die Zukunft, denn Michelle würde gerne eigene Videos auf YouTube stellen und möchte lernen, wie man Videos schneidet und bearbeitet. „Digitales Storytelling“, das Erzählen von Geschichten mit digitalen Mitteln, ist eine der Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Davon ist auch Anna Gawin, die Gründerin und Leiterin des DaVinciLabs, überzeugt. Dort können Kinder Kurse und Feriencamps besuchen, in denen sie digitale Kompetenzen erwerben.

Dazu gehört etwa das Ausdenken einer Geschichte, die dann als Film umgesetzt wird. Dafür schreiben sie sogar ein Storyboard, also einen Ablaufplan. Oft arbeitet das DaVinciLab mit den Kindern mit Stop-Motion-Apps. Mit der Stop-Motion-Technik wird aus mehreren Fotos oder Bildern ein Film. So entstehen etwa Trickfilme, für die viele Zeichnungen einzeln fotografiert und dann schnell hintereinander abgespielt werden, sodass das Auge die Einzelbilder als Bewegung, also Film wahrnimmt. Gawin: „Die Kinder lernen, zu verstehen, wie Animationsfilme entstehen und  wie Filmproduktion funktioniert.“ Das kann der erste Schritt zum Filmregisseur sein –schließlich wurden schon ganze Kinofilme nur mit dem Smartphone gedreht.

Nicht jedes Essen und jedes Familienfest müssen mit der Kamera festgehalten werden: Es wäre manchmal wichtig, einen Moment einfach nur zu genießen und im Herzen zu speichern.

Spaß und Entertainment

Anna Gawin beobachtet, dass die meisten Kinder ihr Handy eher als „YouTube-Abspiel-Tool“ sehen denn als Tool, um selbst etwas zu entwickeln: „Das Handy wird zu wenig als Gestaltungs- und Lerntool gesehen, mit dem man etwas machen kann.“ Auch mit Fotografie beschäftigen sich die wenigsten, sondern nutzen die Kamera ihres Handys eher für „Fun, Entertainment und Selbstdarstellung“. So wie Videos selten geschnitten werden, werden auch Bilder selten bearbeitet – noch seltener mit eigenen Apps wie etwa Snapseed.

Jakob Fleissner ist jetzt in der vierten Klasse und hat seit dem Sommer ein Smartphone. Die Kamera darauf ist besonders gut. Er verwendet sie zwar, aber sehr selten. Ein einziges Mal hat er ein Video gedreht, und zwar von einer ausgeliehenen Kugelbahn, die er selbst zusammengebaut hat. Das Video schickte er an seine Großeltern. Und ebenfalls einmal hat Jakob ein Foto bearbeitet, und zwar mit den vorinstallierten Tools. Er hat ein Foto von selbst gemachter Marmelade gemacht und es so zugeschnitten, dass das Marmeladenglas in der Bildmitte platziert war. Außerdem hat er das Bild rund um das Glas herum verdunkelt.

Selbstbewusste Kinder

Anna Gawin beobachtet, dass auch immer mehr Lehrer und Lehrerinnen die Kinder Filme produzieren lassen. Die Stop-Motion-Technik zum Beispiel lässt sich in alle Fächer inkludieren: „Anstatt eine Prüfung in Physik zu machen, kannst du den Kindern sagen: Macht ein Erklärvideo über die Newton’sche Gesetze. Dann weißt du als Lehrkraft sofort, wie tief sie das Thema verstanden haben.“ Und: „Wenn man das in der Schule nutzt, lernen die Kinder, ein Thema zu erforschen, ohne es bewusst als Lernen wahrzunehmen.“ Diese Art der kreativen Tätigkeit ermögliche es den Kindern zudem, „sich eigenständig zu selbstbewussten und mündigen Bürgern zu entwickeln, die ihre Stimme erheben“.

Trotz all der tollen Möglichkeiten, die eine Smartphone-Kamera bietet, warnt Anna Gawin vor zwei Dingen. Erstens: „Ich persönlich glaube, dass man Kinder ermutigen sollte, diese Funktionen zu nutzen, um selbst aktiv etwas zu gestalten, aber nicht, sie auf einer Plattform zu verbreiten, jedenfalls solange sie in der Unterstufe sind.“ Sie rät dazu, bei den Anbietern nachzulesen, ab welchem Alter die Apps und Plattformen zugelassen sind. Eine tolle Alternative seien Schülerwettbewerbe wie der Media Literacy Award, wo sie Videos, Audiobeiträge oder Multimedia-Projekte einreichen können. Und zweitens: „Manchmal hat man den Eindruck, dass die Menschen in jeder Situation ein Foto machen müssen.“ Nicht jedes Essen und jedes Familienfest müssen mit der Kamera festgehalten werden: „Es wäre manchmal wichtig, einen Moment einfach nur zu genießen und im Herzen zu speichern.“

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Alexandra Rotter

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