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Home » Damals in der ersten Klasse
Golden Generation

Damals in der ersten Klasse

Barbara FohringerVon Barbara FohringerSeptember 9, 20226 Minuten Lesezeit
© Wilhelm Traeger
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Ohrfeigen, riesige Klassen und vielleicht die erste Schultüte Österreichs überhaupt: Oma und Opa erinnern sich an ihren ersten Schultag und ihre Erlebnisse in der ersten Klasse. Außerdem: Was sie ihren Enkelkindern zum Schulbeginn wünschen.

Die Schulwelt von Oma und Opa war ganz anders als die heutige. Was Großeltern an ihrem ersten Schultag und in der ersten Klasse erlebt haben.

Mein erster Schultag war am 18. September 1967 in der Volksschule von Ried im Innkreis. Es war sehr aufregend, erstmals das Schulgebäude zu betreten. Im Erdgeschoss waren nach der Stiege links die Klassenzimmer für die Mädchen – geleitet von einem Direktor – und rechts die von den Buben geleitet von einer Direktorin. Meine Mutter hat mich wohl hingebracht, aber ich erinnere mich daran nicht mehr, ich weiß aber noch, wie aufgeregt ich war. Ich glaube, es gab einen Empfangstisch in der Aula und dann wurde ich der Klasse zugeteilt. Es gab bei den Mädchen fünf Klassenzimmer. Unseres war das erste am Gang und jedes Jahr rückte die Klasse ein Klassenzimmer weiter Richtung Direktion. Jedes Jahr hatten wir auch eine neue Lehrerin. Wir waren als starker Geburtenjahrgang über 30 Mädchen (ich glaube 36) in der Klasse. Im letzten und fünften Klassenzimmer neben der Direktion saßen ältere Schulkinder, die dort vom Schuldirektor bis zum Ende ihrer Schulpflicht unterrichtet wurden. Es war sehr aufregend für mich so viele Kinder um mich zu haben, da ich davor nicht im Kindergarten gewesen war. Aber ich habe die Schule schon am ersten Tag mit zwei Freundinnen (Daniela und Eva) an der Hand verlassen, die ich dort wieder getroffen habe. Und mein älterer Cousin, der die dritte oder vierte Klasse besuchte, begrüßte mich auch und zeigte uns seine Hefte. Ich war sehr stolz und glücklich, eine Schülerin zu sein.

Am Nachmittag kam meine Tante aus Norddeutschland mit ihrem Mann zu uns zum Kaffee. Sie schenkten mir eine große selbstgebastelte Schultüte voller Süßigkeiten, denn das war in ihrer Heimat so üblich. Ich glaube, ich war damals das einzige Kind (wahrscheinlich sogar in ganz Österreich), das eine Schultüte bekam. Ich wünsche meiner Enkeltochter Rina, die jetzt im September in Wien ihren ersten Schultag hat, einen schönen Start ins erste Schuljahr. Ich hoffe, sie wird gute Lehrer*innen bekommen und viele Freund*innen finden. Ein gutes Klassenklima ist eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Schulzeit genauso wie kompetente und einfühlsame Lehrer*innen. Meine Enkeltochter ist voller Vorfreude und ich hoffe, sie kann sich ihre Freude am Lernen bis zur Matura und darüber hinaus erhalten. Und ich freue mich darauf, sie dabei zu unterstützen.

Von ihrer deutschen Tante bekam Verena Traeger 1967 eine Schultüte.
© Wilhelm Traeger – Von ihrer deutschen Tante bekam Verena Traeger 1967 eine Schultüte.

Meine Schulzeit ist insgesamt ganz gut verlaufen. Manchmal war es schon stressig, pünktlich in die Schule zu kommen und einen gewissen Notendurchschnitt zu erreichen, denn es gab gefühlt eine Million andere Dinge, die für mich wesentlich interessanter waren, wie zum Beispiel die Müllhalden und die Traisenauen. Der erste
Schultag selbst war angenehm. Wir bekamen einen jungen, sehr netten Klassenlehrer und er hatte tatsächlich die Fähigkeit, uns Erstklässler*innen für die Volksschule zu begeistern. Meinen Enkelkindern wünsche ich, dass sie ruhig und gelassen bleiben können und auf keinen Fall ein „Schultrauma“ erleiden. Ich hoffe, dass meine Enkelkinder – ebenso wie ich – einen netten Lehrer bzw. eine nette Lehrerin bekommen und so einen vollkommen stressfreien Schulbeginn haben werden.

Familiii_KarlStangel_c_KarlStangel
© Karl Stangel – Karl Stangel: “ Wir bekamen einen jungen, sehr netten Klassenlehrer und er hatte tatsächlich die Fähigkeit, uns Erstklässler*innen für die Volksschule zu begeistern.“

Mein erster Schultag war im September 1960 – gemeinsam mit meiner Zwillingsschwester Anna. Alle anderen Kinder haben geweint, nur ich nicht, denn ich hatte ja meine Familie bei mir. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wir beide haben viel gemeinsam in der Schule erlebt, auch den Weg in die Schule hatten wir gemeinsam zu bewältigen. Mit sechs Jahren mussten wir täglich drei Kilometer zu Fuß in die Volksschule gehen. In die Hauptschule sind wir dann mit dem Fahrrad gefahren.

In der Schule selbst hat mich Musik immer begeistert. Mein Musiklehrer sagte einmal zu mir: „Waltraud, du musst im Chor singen!“ Das war dann auch verpflichtend
und ich sang die 2. Stimme. Jeden Samstag gab es in der 5. Stunde Chor-Unterricht. Meine Schwester und ich besuchten später die Hauptschule. Früher gab es zwar nicht so viele Möglichkeiten, aber ich hatte eine schöne Schulzeit.

Mein Enkelsohn kommt nun in die 4. Volksschulklasse. Er lernt sehr gut und hat lauter Einser im Zeugnis. Ich wünsche ihm, dass seine Lehrerin ihm ein gutes Bild über die verschiedenen Schultypen vermittelt. Er soll frei entscheiden, welche Schule er danach besuchen möchte, und ich hoffe, dass er die passende findet.

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© Anna Stark – Waltraud Miedl: „In der Schule selbst hat mich Musik immer begeistert. Mein Musiklehrer sagte einmal zu mir: „Waltraud, du musst im Chor singen!“ Das war dann auch verpflichtend und ich sang die 2. Stimme.“

An meinen ersten Schultag kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Damals wurden zum Schulstart noch keine Fotos gemacht, auch die heute obligatorische „Zuckerltüte“ gab es nicht. Woran ich mich noch gut erinnere: Meine beiden größeren Schwestern – zwei und drei Jahre älter als ich – sind in meinem ersten Schuljahr in die gleiche Klasse gegangen. In der kleinen Dorfschule wurden nämlich die ersten vier Schulstufen in einem Raum gemeinsam unterrichtet. Ich habe wirklich gern und gut gelernt. Dass ich mich nach den Ferien immer sehr auf den Unterricht gefreut habe, lag vor allem daran, dass wir im Sommer viel in der Landwirtschaft unserer Eltern mithelfen mussten. An meiner Schulzeit mochte ich nicht, dass die Lehrer*innen sehr streng waren, wir oft bestraft wurden und teilweise sogar Ohrfeigen bekamen!

Meinen beiden Enkeltöchtern wünsche ich ein schönes neues Schuljahr. Ich freue mich für sie, dass sie nun all ihre Freundinnen und Freunde wiedersehen und auch ihre Pädagog*innen, die den Unterricht viel angenehmer gestalten als zu meiner Zeit, denn mit denen können die Kinder auch mal Spaß haben. Wichtig ist aber vor allem, dass sie in der Schule nicht lernen, weil sie es müssen, sondern weil es ihnen große Freude macht – so wie mir damals.

© Privat – Erika Hofer wünscht ihren Enkeltöchtern Spaß beim Lernen – wie sie ihn auch selbst in ihrer eigenen Schulzeit hatte.
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Barbara Fohringer

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