Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Anmelden

Jetzt anmelden | Passwort vergessen?
Was ist angesagt?
Feber 10, 2026

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Sanft zurück zu deiner starken Mitte
  • Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten
  • ChatGPT sicher in der Familie nutzen
  • 94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots
  • Kocht mit Checker Tobi
  • Wenn das Internet schneller ist als die Erziehung
  • Endlich Oma! Endlich Oma? So kann das Miteinander von Großeltern, Kindern und Enkelkindern gelingen
  • familiii Umfrage: soll der Lateinunterricht an den AHS bleiben oder reduziert werden?
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
familiiifamiliii
Home » Cybermobbing ist oft ein Racheakt
Medien

Cybermobbing ist oft ein Racheakt

Rat auf DrahtVon Rat auf DrahtNovember 28, 20245 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Im Schnitt melden sich drei Jugendliche sich pro Tag und berichten von Mobbing und Cybermobbing. Besonders neue Formen im Gaming Bereich sind auf dem Vormarsch.

Mobbing und Cybermobbing unter Kindern und Jugendlichen nimmt zu. So führte der psychosoziale Beratungsdienst Rat auf Draht im Zeitraum Jänner bis Oktober 2024 insgesamt 725 Beratungsgespräche mit Betroffenen zu diesem Thema am Telefon und via Chat. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung von 9,02 Prozent. Vor allem Cybermobbing, sprich das Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen oder Beschimpfen in digitalen Medien (soziale Netzwerke, Messenger, etc.) nimmt immer mehr Überhand.

„Cybermobbing kommt häufig unter Gleichaltrigen vor. Oft sind Jugendliche von Mobbing durch andere aus der eigenen Schule oder dem direkten sozialen Umfeld betroffen“, sagt Christine Piriwe, Beraterin bei der Notrufnummer 147 und Projektleiterin der Peerberatung bei Rat auf Draht. Auch die Formen von Cybermobbing sind sehr vielfältig: „Die häufigsten Arten, die wir beobachten, sind Hassnachrichten und Drohungen, Bloßstellungen, der Ausschluss aus Gruppen und Hassgruppen“, weiß die Expertin aus dem Beratungsalltag zu berichten.

Der Bereich Hassmachrichten und Drohungen umfasst beleidigende Posts oder Drohnachrichten, die über Social Media oder Messenger-Dienste verschickt werden. Bloßstellungen bezeichnet die Verbreitung peinlicher oder intimer Fotos und Videos, die ohne Zustimmung der betroffenen Person verbreitet werden, mit dem Ziel, diese öffentlich zu erniedrigen. Ausschluss: Einzelne Jugendliche werden bewusst aus WhatsApp-Gruppen oder Freundeskreisen ausgeschlossen, was emotional sehr belastend sein kann. Hassgruppen im Sinne des Cybermobbing erklären sich hingegen so: „Anfangs werden Gruppen gegründet, aus denen bestimmte Personen ausgeschlossen werden. Diese Whatsapp-Gruppen können dann zu einer eigenen „Hassgruppe“ werden, in der über die Betroffenen gelästert, diese beschimpft bzw. auch durch Veröffentlichung von Fotos oder Videos bloßgestellt werden – nicht zu verwechseln mit organisierten Hassgruppen, die vor allem soziale Netzwerke dazu nutzen, um gezielt bestimmte Gesellschaftsgruppen öffentlich zu diffamieren und einzuschüchtern“, so Piriwe.

The,Boy's,Angry,Reaction,To,What,He,Saw,In,The
© Shutterstock – Cybermobbing kommt häufig unter Gleichaltrigen vor. Oft sind Jugendliche von Mobbing durch andere aus der eigenen Schule oder dem direkten sozialen Umfeld betroffen.

Doch warum wird gemobbt? „Viele Jugendliche, die mobben, geben bestimmte „Motive“ und für sie nachvollziehbare Gründe an und befinden sich oft in einer problematischen sozialen Dynamik“, so Piriwe. Ein Grund, der sehr oft genannt wird, ist Rache. „Oft basieren Mobbinghandlungen auf realen Konflikten. Das Mobbing dient hier als eine Art „Vergeltung“, vor allem, wenn sich die Jugendlichen im anonymen Raum des Internets sicher fühlen“, sagt Piriwe. Dabei gehe es nicht primär darum, einer Person Leid zuzufügen, sondern für sich einen „Ausgleich“ zu schaffen.

Auch Gruppenzwang und die Angst vor einem Ausschluss aus der Gruppe spielen eine Rolle: Viele Jugendliche passen sich der Gruppe an, um nicht selbst ausgeschlossen oder zum Opfer zu werden. Die Dynamik innerhalb von Freundeskreisen kann hier großen Einfluss haben. „Manche Jugendliche greifen zu schikanierendem Verhalten, um sich abzulenken, Grenzen auszutesten oder Abwechslung durch dieses destruktive Handeln zu finden. Was oft als „Spaß“ oder „Verarsche“ beginnt, wird schließlich zu Mobbing“, erklärt Piriwe. Ein weiteres Motiv kann der fehlende Zugang zu den emotionalen Folgen für das Opfer sein. „Den meisten Jugendlichen fehlen geeignete Handlungsstrategien, um mit ihrer Wut und ihren Emotionen anders umzugehen, weshalb sie dementsprechend agieren. Häufig ist ihnen nicht bewusst, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf andere hat. Hier gilt es anzusetzen: Aufzuklären, zu sensibilisieren und unterstützende Wege aufzuzeigen“, so Piriwe.

Jugendlichen, die von Cybermobbing betroffen sind, empfiehlt die Expertin, das Gespräch mit einer Vertrauensperson zu suchen, nicht allein zu bleiben, Beweise zu sichern, Hasskommentare zu melden, die betroffenen Personen zu blockieren. In einem Beratungsgespräch mit Rat auf Draht wird zudem gemeinsam überlegt, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und an welchen Stellen zusätzliche Unterstützung benötigt wird.

Neben den bereits genannten Formen von Cybermobbing gibt es im Bereich des Online-Gamings spezielle Phänomene, die bereits viele Kinder und Jugendliche betreffen und zunehmend Aufmerksamkeit erfordern. Dazu gehören Griefing, Doxing und Cyberstalking. Griefing bezeichnet das absichtliche Sabotieren von Mitspieler:innen. Hier schließen sich Spieler:innen zusammen, um anderen absichtlich das Spielerlebnis zu verderben, indem sie etwa das Basislager zerstören. Piriwe: „Für viele Kinder und Jugendliche ist dies leider eine „normale“ Erfahrung im Gaming-Alltag“. Doxing beschreibt das unerlaubte Weitergeben oder Veröffentlichen persönlicher Informationen einer Person, oft verbunden mit dem Ziel, diese öffentlich bloßzustellen oder zu schädigen. Cyberstalking bezeichnet das ständige Verfolgen und Belästigen von Personen über mehrere Plattformen hinweg. Spieler:innen werden gezielt über In-Game-Chats oder andere Kommunikationskanäle gestalkt und schikaniert. Beleidigungen und Drohungen sind ebenfalls in Online-Gaming-Umgebungen weit verbreitet, vor allem in den In-Game-Chats oder über Voice-Chat-Dienste. „Jugendliche berichten uns häufig von diesen belastenden Erfahrungen, die emotional sehr fordernd sind“, so Piriwe.

Um Kindern und Jugendlichen in solchen Situationen zu helfen, ist es wichtig, ihnen ehrliches Interesse und Betroffenheit entgegenzubringen, ohne dabei Vorwürfe zu machen.

  • Rückfragen stellen: Statt sofort eine Meinung zu äußern, sollte man versuchen, durch Fragen das Erlebte zu verstehen. z. B.: Hast du gewusst, dass das, was da passiert ist, nicht „okay“ ist? Was denkst du, könnten wir gemeinsam unternehmen, um das zu lösen?
  • Wertschätzen, was das Kind bereits unternommen hat: Zeigen Sie Anerkennung für die Versuche des Kindes, die Situation selbst zu bewältigen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und ermutigt, in Zukunft weiterhin offen über Probleme zu sprechen.
  • Angebote zur Unterstützung machen: Bieten Sie an, das Problem gemeinsam zu lösen oder überlegen Sie zusammen, wie mit ähnlichen Vorfällen in Zukunft umgegangen werden kann.
  • Informationen zum Thema sammeln und sich selbst Hilfe holen: Sie müssen nicht alles wissen, die Medienwelt ändert sich so rasch. Es ist vollkommen in Ordnung und oftmals auch sehr wichtig, wenn Sie sich zunächst informieren, bevor Sie weitere Schritte setzen. Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus, reden Sie mit Beratungsstellen wie elternseite.at, dem Angebot von Rat auf Draht speziell für E.ltern und Bezugspersonen.

Letztlich ist Cyber Mobbing eine Straftat, gegen die man sich seit 2021 schon bei nur einer einzeln gesetzten Handlung auch wehren und diese zur Anzeige bringen kann. Mehr Informationen dazu finden sich hier.

Das Angebot von Rat auf Draht finanziert sich zum Großteil aus Spenden.
Spendenkonto IBAN: AT10 2011 1827 1734 4400

 

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Rat auf Draht

Ähnliche Beiträge

Erste Bilanz für Handy-Verbot in Australien

Jänner 19, 2026 Medien

Digitale Medien unterm Weihnachtsbaum

Dezember 10, 2024 Medien

Die böse Seite des Internet

Dezember 7, 2024 Medien

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Gesund bleiben

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Malu WinklerFeber 10, 20264 Minuten Lesezeit

In der Schwangerschaft durchläuft dein Körper schon erste große Veränderungen. Der Babybauch wächst, dein Hormonhaushalt stellt…

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.