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Home » Coronavirus-Krise: Kinder zu Hause zum Lernen motivieren
Bildung

Coronavirus-Krise: Kinder zu Hause zum Lernen motivieren

dpa NewskanalVon dpa NewskanalMärz 14, 20203 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Ab Montag sind in Österreich alle Schülerinnen und Schüler zuhause. Dort sollen sie weiter lernen. Hier sind fünf Tipps für Eltern, wie sie ihre Kinder dazu motivieren können.

Durch die Coronavirus-Krise finden in Österreich ab Montag kein Unterricht statt. Das  stellt Eltern vor viele Fragen. Viele Mütter und Väter haben den Wunsch , daheim dafür zu sorgen, dass ihre Kinder weiterlernen. Fünf Tipps dazu.

Sofern es möglich ist, sollten Eltern bei den Lehrkräften oder der Schule nachfragen, welchen Stoff sie mit dem Kind wiederholen und lernen können. Das Unterrichtsministerium hat auch die Lernplattform Eduthek eingerichtet, wo Lernmaterialen abgeladen werden können. Die Eduthek ist nach Altersstufen gegliedert.

Neben der Eduthek bieten viele Schulen und Lehrkräfte auch digitales Lernmaterial an. Bitte wenden sie sich an die Schule Ihres Kindes oder an den Klassenvorstand. Auch viele Schulbuchverlage bieten Zusatzmaterial an. Nähere Einzelheiten finden Eltern über den QR-Code in den Schulbüchern oder auf den Internetseiten der Schulbuchverlage.

So geballt wie in der Schule müssen Eltern das Lernen zu Hause nicht gestalten. Besser ist es das Lernen über den Tag zu verteilen und dabei genügend Pausen einzubauen. Es ist wichtig, den Tag durch feste Abläufe zum Beispiel für das Aufstehen und für Mahlzeiten wie gewohnt zu strukturieren. Auch klare Absprachen für Zeiten zum Lernen helfen. Eltern müssen sich aber nicht streng an den Stundenplan halten. Die kinder können durchaus die Reihenfolge der Lernthemen mit aussuchen. Damit kein Stoff zu kurz kommt, können Eltern aber auch sagen: „Gestern haben wir viel Mathe gemacht, dann kommt heute mehr Deutsch dran“.

Am besten gestalten Eltern das Lernen anschaulich und spielerisch, damit die Kinder nicht auf die Uhr schauen, sondern Spaß an der Sache haben und motiviert sind. Für Grundschulkinder empfehlen sich auch Gesellschaftsspiele. Dabei können Kinder viel lernen – etwa Ausdauer, Regelverhalten, Konzentration. Beim Bauen und Konstruieren stärken Kinder ihre Feinmotorik, Geduld, Wahrnehmung und ihr technisches Verständnis.

Statt in ein Mathebuch zu schauen, könnten Eltern bei jüngeren Kindern zum Beispiel Dosen mit Steinchen füllen und fragen: Wie viele Steine fehlen, damit es zehn sind? Oder man entwickelt gemeinsam eine Geschichte und schreibt die Anfangsbuchstaben der Worte auf. Ältere Kinder könnte man fragen, was sie zum Beispiel in Biologie oder Physik besonders interessiert, und dann darauf eingehen. Immer gut sei es, Vokabeln abzufragen oder das Einmaleins üben. Prinzipiell gilt: Grundlagen kann man eigentlich immer wiederholen.

Jüngere Kinder kann es motivieren, wenn man das Gelernte jeden Tag in eine Art Tagebuch einträgt. Dazu lassen sich einfach in einer Mappe Arbeitsblätter und Übungen einkleben. Dann kann das Kind darin blättern und stolz auf das Geschaffte sein. Positiver Nebeneffekt: Das Kind wiederholt Lerninhalte – und das ist immer gut.

Das sollten Eltern noch zur coronavirus-Krise wissen:

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