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Home » „Bei der Oma gibt es einen Fernseher – bei uns nicht!“
Erwachsen werden

„Bei der Oma gibt es einen Fernseher – bei uns nicht!“

Sabine StandenatVon Sabine StandenatJuli 16, 2021Aktualisiert:Feber 26, 20264 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Sandra Teml-Jetter ist psychologische Beraterin sowie Eltern- & Paarcoach in Wien und ist in ihren Therapiesitzungen oft mit dem „Oma/Opa“-Effekt konfrontiert. Sie hat daher „Entelterung“-Seminare ins Leben gerufen.

Warum dürfen Kinder bei der Oma oft „mehr“ als daheim?
In meinen Workshops lade ich Eltern ein, sich ihr eigenes Elternhaus bildlich vorzustellen – etwa wie eine Schuhschachtel. Alles, was dort passiert, alle Regeln, alle Gebote und Verbote – das ist das „Normal“ der eigenen Kindheit. Als Erwachsene machen sie sich dann auf die Suche nach ihrer eigenen Schuhschachtel, die sie nach ihren Wünschen einrichten und wieder ganz neu gestalten. Deswegen meine ich auch, dass Kinder bei ihren Großeltern nicht einfach „mehr“ dürfen, sondern es handelt sich einfach um eine andere Box, mit anderen Regeln. Im Idealfall sind diese Schachteln flexibel und es fällt den Großeltern leicht, das Andersdenken ihrer Kinder für eine gewisse Zeit oder sogar dauerhaft in ihrer Box zu etablieren. Viele Großeltern sind auch erfreut darüber, dass mit einem kleinen Wirbelwind endlich wieder eine frische Brise durch ihre eigenen vier Wände fegt.

Was dürfen Kinder bei der Oma mehr?
Kinder dürfen alles „mehr“, bei dem die Oma eine andere Toleranz hat, als die Eltern. Sei es, dass ein zweites, oder gar ein drittes Eis kein Problem darstellt, ebenso wenig wie mit dem Opa Serie schauen. Oder Kinder müssen bei Oma und Opa erst dann ins Bett, wenn sie müde sind und nicht „wenn es Zeit“ ist. Vielleicht dürfen sie auch mit dem Opa am Moped mitfahren.

Wie können Eltern damit umgehen, wenn trotz mehrmaliger Bitten ihre „Regeln“ immer wieder gebrochen werden?
Wenn Großeltern trotz mehrfachem Ersuchen starr und rigide sind, dann kann es sein, dass Vorstellungen auf-
einanderprallen. Hier müssen Eltern eine Entscheidung treffen. Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen?
Den, dass sich meine Kinder bei den Großeltern in einer Box aufhalten, die meinen Vorstellungen widerspricht? Oder den, meinen Werten treu zu bleiben, dafür aber keine weitere Betreuung für meine Kinder zu haben? Es ist
natürlich furchtbar anstrengend, sich gegen Gutgemeintes zu wehren: „So lass sie doch was Süßes essen!“, „Eine gesunde Watsche hat dir auch nicht geschadet!“, „Langes Stillen verwöhnt dein Kind – du wirst schon sehen!.“ Hier müssen klare Worte für die eigenen Grenzen gefunden werden. Deswegen haben wir die „Entelterung“-Online Seminarreihe ins Leben gerufen, um sie zu ermutigen, ihren eigenen Eltern gegenüber für sich einzustehen.


Wie sollten Eltern reagieren, wenn das Kind sagt: „Bei der Oma darf ich das aber!“?
Wenn Kinder versuchen, die „Oma-Kultur“ in die eigene Familie zu importieren, dann ist die Fähigkeit der Eltern gefragt, ein liebevolles Nein auszusprechen, das die Grenzen und Unterschiede der beiden Boxen unterstreicht. Ich ermutige Eltern, solche Sätze nicht als persönliche Bewertung zu sehen. Sie sollten dem Kind klarmachen, dass sie einerseits Verständnis für den Wunsch nach „Oma-Kultur“ nachvollziehen können und gleichzeitig nicht erpressbar sind. In etwa nach dem Motto: „Andere Länder – andere Sitten.“

Wie können Eltern den Kindern erklären, dass gewisse Dinge daheim anders laufen?
Sie könnten zum Beispiel sagen: „Bei uns gibt es keine Süßigkeiten, weil wir uns für ein gesundes Leben entschieden haben.“ Ich weise an dieser Stelle dezent darauf hin, dass es sein könnte, dass die Kinder trotzdem versuchen, die Einstellung der Eltern auf die Probe zu stellen, um doch noch zu ihrer heißgeliebten Oma-Schoki zu kommen.

Stellt es eine Lösung dar, die Situation einfach zu akzeptieren nach dem Motto: „Bei den Großeltern ja, zuhause nein?“
Das ist eine Möglichkeit, wenn Eltern sich nicht in ihren Werten verraten fühlen, dass Großeltern anders denken und handeln – wir aber nicht gleich sein müssen. Bei der Oma gibt es einen Fernseher – bei uns nicht. Wir sind anders – und können einander dennoch akzeptieren. Das wäre ideal!

© Miriam Mehlmann_miriamblitzt

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Sabine Standenat

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