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Home » Abenteuer Patchwork- Familie
Erwachsen werden

Abenteuer Patchwork- Familie

Sandra WobrazekVon Sandra WobrazekMärz 22, 2020Aktualisiert:Feber 26, 20266 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Wenn sich Familien neu finden, ist das für alle Beteiligten ein spannender aber auch herausfordernder Prozess. Wenn man bestimmte Spielregeln beachtet, kann aus den einzelnen Teilen ein wunderbares Ganzes entstehen.

Es ist die klassische Jahreszeit der Familie: Weihnachten und die Feiertage, die danach folgen. Man trifft sich zum Feiern, zu gemeinsamen Spaziergängen und opulenten Familienessen, zum Reden und Austauschen, was das alte Jahr gebracht hat und das neue Jahr bringen möge. Es ist eine Zeit voller Emotionen und Eindrücke, Erinnerungen und Erfahrungen – manche davon schön und fröhlich, andere konfliktreich und anstrengend.

Deine, meine, unsere

All dies ist nichts im Vergleich zu einer Patchworkfamilie. Mamas neuer Partner, seine Kinder, Papas neue Freundin und deren gemeinsames Kind und dann auch noch all die zusätzlichen Omas und Opas, Tanten und Onkeln, Cousinen und Cousins – eine Bonusfamilie multipliziert alle Erfahrungen und Gefühle in großem Umfang und stellt gerade für die Kinder eine neue Situation dar, an der sie erst wachsen müssen. Das weiß auch Michaela Schindler, denn als sie ihren heutigen Mann kennenlernte, waren ihre beiden Töchter sowie die Tochter ihres Mannes acht und zehn Jahre alt. Einige Jahre später kam dann auch noch eine gemeinsame Tochter dazu. „Wir haben es geschafft“, erinnert sich Michaela Schindler, „weil mein Mann und ich ganz viel miteinander über die neue Situation und über die Kinder gesprochen haben. Wir haben aber auch mit unseren Töchtern viele Gespräche geführt.“ Auch einige komplexe Situationen waren dabei, weshalb das Paar Beratung in Anspruch nahm. Beide hatten jedoch das Gefühl, dass sie weit mehr von der Situation verstanden als die Experten. Michaela Schindler, systemische Organisationsberaterin und Coach, gründete kurzerhand ihre eigene Praxis – und berät dort Familien, die sich in ähnlichen Situationen befinden. „Ich glaube, dass Patchworkfamilien besondere Aufmerksamkeit brauchen, immerhin ist im urbanen Bereich fast jede zehnte Familie eine Patchworkfamilie.“

Die Jahre des Kennenlernens

So schön und spannend das Leben als Großfamilie ist, fest steht auch: Gerade am Anfang dauert es geraume Zeit bis sich die Familie gefunden hat. Streit und Konflikte, Traurigkeit und Enttäuschungen sind ebenso ein Teil des Prozesses, der laut der Expertin sieben verschiedene Phasen durchläuft, wie Glücksmomente und spannende neue Erfahrungen. Und sie betont, dass sich eine Patchworkfamilie nicht von heute auf morgen finden und zu einer Einheit werden kann – denn so dauert es durchschnittlich sieben Jahre, ehe sich bestehende Strukturen gefestigt und alle ihren Platz gefunden haben.

© Shutterstock

Sieben Phasen der Familienbildung

Die erste Phase: jene der Anbahnung. „In der“, sagt Michaela Schindler, „ist alles lustig und nett, aber es gibt noch keine Bindung. Dann kommt die Phase der Realisierung in der die Kinder merken, dass der neue Partner nicht weggeht und auch der neue Partner merkt, dass die Kinder nicht weggehen.“ Als nächstes erkennen die Kinder, so die Expertin, dass der neue Partner ganz anders ist als der eigene Elternteil – und man möglicherweise nicht alles davon mag. Die vierte Phase ist jene, in der die Stiefmutter oder der Stiefvater noch nicht mit dem Stiefkind spricht und den Partner alles regeln lässt. In der nächsten Phase findet sich die Familie neu und man beginnt, miteinander zu reden beziehungsweise auch zu diskutieren – laut Michaela Schindler die heißeste Phase. „In der sechsten Phase werden dann Dinge losgelassen um die man gekämpft hat, weil man mitbekommen hat, dass sie nicht funktionieren. Dazu gehören etwa, dass man die bessere Freundin der Stieftochter sein möchte oder der Wunsch der Kinder, dass sie von den Stiefgroßeltern als gleichwertige Enkelkinder anerkannt werden. Die letzte und siebente Phase ist die der Beziehung und des freiwilligen Miteinanders in der das, was man sich erarbeitet hat, auch hält.

Fehler sind zum Lernen da

Gerade zu Beginn, wenn sich die neue Familie findet, wollen die Bonuseltern alles richtig machen. Man kauft den Kindern des Partners Geschenke, spricht viel mit ihnen, will wissen, was sie gerne haben und versucht sich nicht in die Beziehung zwischen Kindern und deren Eltern einzumischen, um keine Konflikte zu provozieren. Dennoch kommt immer auch jene Phase in der die Kinder den neuen Elternteil ablehnen, aufbegehren und Sätze wie „Du hast mir nichts zu sagen“ fallen – dies ist übrigens unabhängig vom Alter. Familiencoach und Patchworkmama Michaela Schindler sagt, dass dies vollkommen normale Phasen sind und man wenig dagegen tun kann, weil sie zum Prozess der Familienfindung dazugehören. Sie rät zum Beispiel, dass man seine Kinder nicht mit der neuen Situation überfordern und sich erst als Paar finden soll, ehe man den Nachwuchs einbindet. So ist es ratsam, erst nach einem Jahr eine Familienzusammenführung zu machen – wenn die erste „rosarote-Brille-Zeit“ vorüber ist und man sich als Paar geerdet hat. Empfehlenswert fürs erste Kennenlernen sind Aktivitäten, die alle gerne mögen und so die Situation auflockern. Doch was tun, wenn der klassische Konflikt auftaucht, dass die Kinder des Partners sich nichts sagen lassen wollen und der Alltag durch permanente Konflikte belastet ist? Man könnte sagen: ,Ja, du hast recht, ich bin nicht deine Mama oder dein Papa, du hast wunderbare Eltern. Aber wir leben hier gemeinsam und haben Regeln an die sich alle halten.“ Schindler rät dazu, dass man sich als neuer Partner immer zuerst die Situation anschauen und versuchen sollte, sich zu integrieren und eine Beziehung aufzubauen. „Man muss anfangs jedes Kind erst kennenlernen und schauen, was es gerne mag. Es ist zum Beispiel gut, wenn man ihm kleine Nettigkeiten und Aufmerksamkeiten schenkt. Auch Kinder werden das tun. Sie kennen ihre Patchworkeltern meistens sehr genau.“

Die eigene Geschichte schreiben

Eines der weiteren großen Probleme: die Balance zwischen eigenen und Stiefkindern zu finden. Denn oftmals sind etwa die Kinder des Mannes nur an jedem zweiten Wochenende oder manchmal unter der Woche in der neuen Familie und sehen ihren Papa seltener als die „neuen“ Geschwister. Auch bei Michaela Schindler war dies der Fall und es wurden alle möglichen Konstellationen ausprobiert, wie sie sich erinnert. Ihre eigenen Töchter zum Beispiel waren Montag und Dienstag bei ihr und ihrem Mann, Mittwoch und Donnerstag beim Papa. Und die Tochter ihres Mannes war jeden Mittwoch und jedes zweite Wochenende in der neuen Familie. „Das war für sie nicht einfach, denn mein Mann hat seine Stieftöchter öfter gesehen als die eigene Tochter.“ Mittlerweile sind die drei ältesten Töchter erwachsen und studieren, die Familie hat sich längst als neue, glückliche Einheit gefunden. Einer der wichtigsten Punkte dabei: dass man viele neue, gemeinsame Erlebnisse und Momente schafft, die einen als Familie definieren. Michaela Schindler: „Ich kann nur allen Patchworkfamilien raten: Machen Sie Ihr eigenes Fotoalbum mit gemeinsamen Erlebnissen voll und schreiben Sie ihre eigene Geschichte als Familie.“

Buch-Tipps

© BELTZ
© Klett Kinderbuch
© VdÄ Verlagshaus der Ärzte
© BELTZ

Weitere Infos zum Thema Familie findet ihr hier:

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Sandra Wobrazek

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