Jetzt geht’s los! motion4kids bewegt ab sofort unsere Kinder mit innovativen Projekten zur Bildungsförderung! Bewegung und Spaß sind dabei garantiert!
Es ist soweit: Die Siegerprojekte aus dem ersten „Call for Projects“ der gemeinnützigen Substiftung motion4kids stehen fest. Die Angebote reichen von digitalen Lösungen über interaktive Brettspiele bis zu Community Tools. Mit der finanziellen Förderung und inhaltlichen Unterstützung dieser Projekte leistet motion4kids einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit, Bildung und Integration von Kindern in Österreich.
Erst Ende April 2018 mit einer Kick-off-Veranstaltung gestartet und bereits Ende September 2018 das erste Etappenziel erreicht: motion4kids hat aus insgesamt 68 Projekten, die im Rahmen eines öffentlichen „Call for Projects“ über die Plattform www.motion4kids.org eingereicht wurden, vier Siegerprojekte ausgewählt. Diese werden nun schrittweise über die kommenden Monate umgesetzt und dabei mit Geld- und Sachleistungen von motion4kids unterstützt.
„Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen“, sagt Dietmar Hoscher, Vorsitzender des Kuratoriums von motion4kids und gemeinsam mit seinen KuratoriumskollegInnen für die Projektauswahl verantwortlich. „Das Interesse an unserem Call war enorm. Viele hervorragende Ideen haben den Weg zu uns gefunden. Gerne hätten wir mehr Projekte in die engere Wahl gezogen, doch letztlich mussten wir uns auf vier Initiativen beschränken.“
Die Begutachtung und Auswahl der eingereichten Projekte erfolgte nach vorab genau festgelegten Kriterien. Entscheidend waren neben dem Innovationsgrad des Projekts die Wirkung der Maßnahmen für die Zielgruppe, die Qualifikationen des Projektteams sowie die plausible Darstellung des Einsatzes der angestrebten Fördermittel. Aus insgesamt 68 Einreichungen haben folgende Projekte den Kriterien am besten entsprochen.
Aufbauend auf dem preisgekrönten Spiel INTERACTION wird die „Edition 4Motion“ mit Fokus auf Bewegung und Sport entwickelt. Dabei wird der gesellige Spaß des klassischen Brettspiels mit den multimedialen Möglichkeiten einer App kombiniert. Die App lernt während des Spielens dazu und passt die Schwierigkeit der Aufgaben dem Können der SpielerInnen automatisch an. Zusätzlich ist das vernetzte Spielen im Rahmen von Sport-Challenges möglich. Die SpielerInnen erfahren unterwegs via Smartphone die jeweilige Aufgabe und müssen sie innerhalb von 24 Stunden absolvieren. Gelingt die Challenge, erhalten die SpielerInnen eine Belohnung und können sich mit anderen FreundInnen und SpielerInnen messen. Einreicher: Rudy Games GmbH
Das Augmented Reality (AR)-TamaUgotchi fungiert als Avatar und Fitness-Motivator. Kinder, Eltern und LehrerInnen können es auf dem Smartphone über eine eigene App installieren und ansehen. Durch regelmäßige Punkteeingabe für „gesunde Aktivitäten“ wächst das TamaUgotchi und bleibt am Leben. Die empfundene Empathie für das niedliche Wesen motiviert Kinder, Sport und Bewegung zu machen und eine gesunde Lebensweise in ihren Alltag zu integrieren. Das TamaUgotchi setzt auf einer bereits bestehenden Volksschul-Gesundheitsinitiative auf: „Punkten mit Klasse“ ist ein in der Volksschule etabliertes Projekt, an dem jährlich rund 55.000 VolkschülerInnen, deren Eltern und 3.000 PädagogInnen teilnehmen. Einreicher: Sportunion Österreich
Beim Projekt von Playfinity geht es um die Entwicklung einer alternativen Spielekonsole, die die Welt des Gamings und das Spielen im Freien kombiniert. Die Spielekonsole kann über einen speziellen Sensor die Geschwindigkeit, Höhe, Kraft und Rotation von Bewegungen messen. Diese Bewegungsdaten werden über ein Smartphone oder Tablet aufgezeichnet. Für den spielerischen Anreiz kann die Konsole in Kombination mit dem Produkt „Playfinity Ball“ direkt in einen interaktiven Ball verwandelt werden. Für noch mehr Motivation können die Kinder aus verschiedenen Spielen auswählen oder eigene kreative Spiele selbst entwickeln.
Einreicher: Playfinity AS, Norwegen
Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen – Wir gehen gemeinsam“ werden Schulkinder motiviert, in ihrem Alltag häufiger zu Fuß zu gehen bzw. mit dem Fahrrad oder dem Scooter zu fahren. Dabei sammeln sie über einen Zeitraum von rund sechs Wochen Kilometer und Punkte. Die TeilnehmerInnen erhalten jeweils ein Kuvert mit einem Schlüsselanhänger für das Kind, einer Chipkarte für die Eltern, einem Plan der im öffentlichen Raum verteilten „Beat the Street–Sendeboxen“ und einem Folder mit der Spielerklärung. Durch Antippen der Sendeboxen werden Punkte und Kilometer gesammelt. Je mehr Boxen angetippt werden, also je größer die zurückgelegte Strecke ist, desto mehr Punkte und Kilometer werden gesammelt. Der Streckenfortschritt kann über eine eigene Homepage jederzeit nachverfolgt werden.
Einreicher: DDBVB Dopplinger & Dopplinger Ges.m.b.H.
Für die vier Siegerprojekte stehen Geld- und Sachleistungen im Wert von insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. „Wir setzen diese Fördermittel je nach sachlichem Bedarf und Projektstatus ganz gezielt ein, um die Projekte möglichst gut zu begleiten und rasch zum Erfolg zu führen“, sagt Philip Newald, Vorstand von motion4kids. „Jene Projekte, die es nicht in die engere Auswahl geschafft haben, jedoch gutes Entwicklungspotenzial aufweisen, unterstützen wir durch Vernetzungsleistungen. Das heißt, wir bringen die Ideengeber mit Partnern aus unserem Netzwerk zusammen, die bei der Weiterentwicklung der Ideen helfen. Idealerweise ergeben sich daraus neue Projekte, die bei unserem nächsten Call for Projects eingereicht werden.“
