Ist das Mühlviertel im Rest des Jahres schon eine Region, die sich zur Entschleunigung anbietet, so gilt das besonders für den Advent.
Die kühle Luft und der weiche Schnee dämpfen die Geräuschkulisse zusätzlich. Wenn in Dorfkirchen oder Waldkapellen die Vorweihnachtszeit gefeiert wird, legt sich festliche Besinnlichkeit übers Land. Und in den tief verschneiten Nadelwäldern des Mühlviertels möchte man sich am liebsten gleich auf die Suche nach einem passenden Weihnachtsbaum gehen.
Je nach Region pflegen die Menschen unterschiedliche Zugänge zu dieser festlichen und stillen Zeit. Die Adventmärkte im Böhmerwald finden an besinnlichen Orten statt. Der Steinbruch in Natschlag ist typisch mühlviertlerisch. Zwischen aufragenden Granitwänden knistern Feuer, duftet es nach Weihnachten. Auch der Meierhof des Stiftes Schlägl zieht Jahr für Jahr die Freunde von Kunsthandwerk und Mühlviertler Köstlichkeiten an. Kinderaugen leuchten beim Märchenadvent im Jagdmärchenpark Hirschalm in der Region Mühlviertler Alm. Wenn die Hirsche gefüttert werden und der Pferdeschlitten in den Wald hinausgleitet kehrt in den Herzen festliche Stimmung ein.
Seit Jahren genießt der Weinberger Schlossadvent in der Region Freistadt weit über die Region hinaus Bekanntheit. Die Besinnung auf authentisches Kunsthandwerk und die Klänge weihnachtlicher Weisen prägen die Veranstaltung. Das Ambiente von Schloss Weinberg bei Kefermarkt tut sein Übriges dazu. Auch der Freistädter Christkindlmarkt gehört zu den Höhepunkten des Advents im Mühlviertel. Hier ist es die historische Kulisse des mittelalterlichen Städtchens, die den besonderen Charme ausmacht.
Infos zu den Adventmärkten im Mühlviertel:


