Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Anmelden

Jetzt anmelden | Passwort vergessen?
Was ist angesagt?
Feber 10, 2026

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Sanft zurück zu deiner starken Mitte
  • Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten
  • ChatGPT sicher in der Familie nutzen
  • 94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots
  • Kocht mit Checker Tobi
  • Wenn das Internet schneller ist als die Erziehung
  • Endlich Oma! Endlich Oma? So kann das Miteinander von Großeltern, Kindern und Enkelkindern gelingen
  • familiii Umfrage: soll der Lateinunterricht an den AHS bleiben oder reduziert werden?
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
familiiifamiliii
Home » Mein liebster Osterbrauch
Freizeit

Mein liebster Osterbrauch

Sandra WobrazekVon Sandra WobrazekMärz 16, 20199 Minuten Lesezeit
© Ben Leitner
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Ob Eier färben, Palmbuschen schmücken oder Nester verstecken – jede Familie hat ihren ganz besonderen Osterbrauch, oftmals schon über Generationen weitergegeben. Eine kleine Osterreise von Vorarlberg über Kärnten und Niederösterreich bis Wien.

Bedächtig legt Konstantin das Heu in das kleine Strohkörbchen. Erst als der Korb schon fast vor getrocknetem Gras überquillt, greift der Fünfjährige zu den Karotten daneben. Liebevoll schichtet er die Karotten auf das Heubett, eine nach der anderen. „Die sind für den Osterhasen“, sagt Konstantin. Seine Mama, Dorothea, sitzt daneben und lächelt, denn das ist ein Brauch, den sie nur zu gut kennt. Auch sie richtete gemeinsam mit ihrer Mama am Tag vor Ostern als kleines Mädchen das Futternest für Meister Lampe her – als Dankeschön die Geschenke, die dieser hoffentlich am nächsten Tag im versteckten Nestchen zurücklassen würde.

Jede Familie hat ihren Brauch

Ebenso wie Dorothea Fetz und ihre Familie feiern rund 80 Prozent aller Menschen in Österreich Ostern. Das klassische Verstecken der Nester für die Kinder gehört ebenso dazu wie gemeinsame Essen mit der Familie, bei denen dann zum Beispiel Schinken im Brotteig, hartgekochte Eier und Osterpinzen als Süßspeise gereicht werden. Ähnlich wie Weihnachten ist auch Ostern für viele ein Fest der Familie, bei dem Eltern, Kinder, Omas und Opas sowie Freunde zusammenkommen, oftmals jedoch ohne den Stress eines Weihnachtsfests.

So auch bei Familie Frank. Dina Frank und ihr Mann schenken ihren beiden Söhnen Nicolas, 5, und Jonathan, 8, zwar immer etwas, meist sind es jedoch nur Kleinigkeiten, die sich im Nest finden.
Dina Frank: „Die Buben sind zu Ostern weit weniger aufgeregt als zu Weihnachten. Ostern ist für uns ein schönes Fest und eine gute Gelegenheit, sich wieder einmal mit der ganzen Familie zusammenzusetzen und Zeit zu verbringen.“

Dankeschön für den Osterhasen

Dankeschön für den Osterhasen: Doro & Konstantin Fetz, 5 Vorarlberg/Wien
Tradition. Schon als Doro Fetz, 45, ein kleines Mädchen war, hatte ihre Familie aus Vorarlberg eine Tradition: Am Abend des Karsamstag füllte ihre Mama gemeinsam mit den Kindern Nester mit Heu und Karotten – „als Dankeschön und Wegzehrung für den Osterhasen“. Am nächsten Tage waren die Nester dann versteckt – und das Futter von Meister Lampe gegen kleine Geschenke und Süßigkeiten für die Kinder ausgetauscht.
Aufregung. Heute lebt die Angestellte zwar mit Sohn Konstantin und ihrem Mann, Martin Rapf, in Wien, die Tradition aus ihrer Vorarlberger Heimat hat sie aber beibehalten. „Konstantin hilft gerne mit, das Nest für den Hasen zu füllen – und er ist schon sehr aufgeregt und gespannt, was der Hase für ihn dann im Nest hinterlassen wird.“

Osternester suchen

Osternester suchen: Familie Sommer aus Wien
Auf der Suche. In der Familie von Sonja und Alex Sommer suchen Linda, 6, und Elisa, 2, auch heuer wieder traditionell die Nester, die der Osterhase versteckt hat. Dabei wird sich die ganze Familie wir schon in den Jahren zuvor bei Sonja Sommers Mutter treffen, die einen großen Garten hat. „Es ist für uns ein wunderschönes Familienfest, bei dem alle zusammenkommen. Gesucht wird immer im Garten, egal, wie das Wetter an diesem Tag ist. Den Kindern macht das immer großen Spaß.“
Die Wünsche. Auch wenn Linda und Elisa wissen, dass der Osterhase nicht so viele Geschenke bringt wie das Christkind, ihre Wunschliste haben sie bereits. Linda, die im Herbst in die Schule kommt, hat auch durchaus praktische Wünsche an Meister Lampe: „Ich wünsche mir eine türkise Schultasche mit rosa Schmetterlingen drauf.“

Alter Brauch: Das Tragen von Palmbuschen

Alter Brauch. Schon lange gibt es in der Familie der Zwillinge einen Kärntner Brauch: das Tragen von Palmbuschen. Dabei werden die kunstvoll geschmückten Gebilde von den Kindern am Palmsonntag zur heiligen Messe getragen und dort gesegnet. Der Brauch erinnert an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Nach der Segnung spazieren die Kinder nach Hause und gehen mit dem Palmbuschen einmal um das Wohnhaus. Das soll das Haus vor Unglück bewahren.
Besonders. Als Vorbereitung wird ein langer Stock aus einem Haselstrauch geschnitten. Um diesen werden Palmkätzchen und Immergrün gebunden. Der Palmbuschen wird mit bunten Bändern, manchmal auch gefärbten und ausgeblasenen Ostereiern und auch mit Schoko- und Salzbrezen, die man mit dünnen Fäden auf den Buschen bindet, geschmückt.

Ostereier färben

Osterbrauch
Joseph (8) und Johannes (5) Krumpel-Stolz, Wien
Bunte Vielfalt. Es gehört schon zum alljährlichen Osterritual von Joseph und Johannes. Alljährlich, kurz bevor die Osterzeit beginnt, färben die Brüder aus Wien gemeinsam mit ihren Eltern Ostereier. Sie tauchen die Eier in rote, blaue und grüne Farbe oder bemalen sie mit bunten Filzstiften. Die bunten Köstlichkeiten schmücken dann zum Teil den heimatlichen Ostertisch und werden auch an die restliche Familie weitergeschenkt.
„Ostern ist für uns in erster Linie ein Familienfest“, sagt Mama Niki Stolz. „Wir besuchen dann die Großeltern der Buben und essen klassische Gerichte wie Osterschinken. Die Kinder lieben es auch, gemeinsam mit ihren Omas etwas zu basteln.“ Wie die meisten Kinder freuen sich auch Joseph und Johannes immer sehr auf den Osterhasen. Niki Stolz: „Er bringt im Gegensatz zum Christkind jedoch nur Kleinigkeiten wie ein Buch oder eine Hör-CD.“

Lange Tradition an Bräuchen

Das Feiern von Ostern ist ein Brauch, den es in Europa schon seit vielen Jahrhunderten gibt. Vor allem das Färben der Eier gibt es schon lange, wie Ulrike Kammerhofer-Aggermann, Leiterin des Salzburger Landesinstituts für Volkskunde, zu berichten weiß: „Im zwölften Jahrhundert haben Klosterschwestern zu Ostern Eier mit Pflanzenfarben gefärbt und einander damit dann beschenkt. Eier hat man gewählt, weil sie schon seit jeher ein Symbol des Lebens und des Frühlings sind und früher in der Fastenzeit verboten waren. Deshalb waren sie am Ostersonntag ein besonderes Geschenk.“

Von Widdern und Ratschen

Beim Feiern des höchsten Festes des Christentums gibt es durchaus noch gewisse regionale Unterschiede.

In der Oststeiermark zum Beispiel sind die Kinder schon am Karsamstag auf den Beinen: Im Rahmen des Weihfeuertragens kommen sie mit selbst gesammelten Baumschwämmen zu den Kirchen. Dort werden die Schwämme mit geweihten Feuern entzündet und dann von Haus zu Haus getragen – eine Erinnerung an jene Zeiten, in denen es noch keine Streichhölzer gab und das Feuer im Ofen nicht ausgehen durfte.

Dem Osterwidder hingegen gedenkt man heute noch in Osttirol. Dort wird ein prächtig geschmückter Widder in Virgen im Zuge eines Bittgangs zur Wallfahrtskirche Maria Schnee geführt. Nachdem man mit dem Tier den Alter dreimal umrundet und ihm zu Ehren eine Messe abgehalten hat, wird das Tier im Rahmen einer Tombola verlost. Der Brauch stellt eine Erinnerung an den Dreißigjährigen Krieg dar, als man einen Widder opferte, um die Pest zu vertreiben.

Ebenfalls eine Tradition ist das Osterratschen, das vor allem im Burgenland zelebriert wird. Dabei gehen die Kinder am Karfreitag oder Karsamstag frühmorgens durch die Dörfer und schwenken Holzratschen. Der Hintergrund: Zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag werden keine Kirchenglocken geläutet – eine Erinnerung an die Leiden Christi. Die Ratschen übernehmen dann in dieser Zeit die Funktion der Glocken.

Ein Fest der Geschenke

So unterschiedliche manche Bräuche auch sein mögen: das klassische Verstecken von Nestern ist in ganz Österreich gleich.Schokohasen und -eier sind in sechs von zehn Nestern ebenso zu finden wie hartgekochte Eier und kleine Geschenke. Dabei greifen die Österreicherinnen und Österreicher auch gerne etwas tiefer in die Tasche, wie eine Studie des österreichischen Handelsverbandes zeigt.
Denn Ostern ist nach Weihnachten laut dem Handelsverband das zweitwichtigste Fest für den österreichischen Handel. So werden am liebsten Schokolade, Eier und Spielsachen ins Osternest gelegt. 2017 wurden mit 60 Euro 10 Euro mehr für Ostergeschenke und Osteressen ausgegeben als noch ein Jahr zuvor.

Kleinigkeiten fürs Osternest

Mein Osterbastelbuch Hanna Sörensen Kreativer Bastelspaß mit schönen Ideen und vielen kreativen Vorlagen für die ganze Familie. Carlsen Verlag Preis: 14,40 Euro
Peter Hase und seine Freunde Beatrix Potter Elf Abenteuer des liebenswerten Hasenjungen aus der Welt der britischen Autorin. Sauerländer Verlag Preis: 19,99 Euro
Die Ostergeschichte Sabine Zett Die biblische Geschichte des Osterfests wird in diesem schön bebilderten Buch für Kinder erzählt. Herder Verlag Preis: 15 Euro
Das schönste Ei der Welt Helme Heine Welche Henne legt das schönste Ei? Der König ruft einen Wettbewerb aus. Geschichte für kleine Leser. Beltz Verlag Preis: 13,95 Euro
Ostern in aller Welt Rena Sack Ein bunter Kalender inklusive Weltposter, in dem 15 Osterbräuche aus aller Welt vorgestellt werden. Ernst Kaufmann Verlag Preis: 14,95 Euro

Der Ursprung des Langohrs

Dass der Osterhase die Geschenke bringt, hat sich erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts durchgesetzt. Traditionsexpertin Ulrike Kammerhofer-Aggermann erklärt, dass immer noch nicht klar sei, woher der Brauch kommt, dass der Hase die Eier und Geschenke bringt: „Der Hase ist ein altes christliches Symbol und wurde schon früh in Darstellungen verwendet. Nebenbei vermehren sich Hasen sehr rasch und sind damit ein Symbol für Furchtbarkeit. Hinzu kommt, dass Ostern im Frühling gefeiert wird und man gerade zu dieser Jahreszeit viele Hasen nach den langen Wintern erstmals auf den Feldern sieht. Daher könnte diese Verbindung kommen.“

Vom Glauben an Meister Lampe

Bleibt nur noch die Frage, ob Eltern ihren Kindern erzählen sollen, dass der Hase die Nester versteckt? Georg Franck von Franckenau, jener Mann, der den Brauch des Eierversteckens im 17. Jahrhundert erstmals schriftlich festhielt, hinterfragte ihn deutlich: „Man macht einfältigeren Leuten und kleinen Kindern weis, diese Eier brüte der Osterhase aus und verstecke sie im Garten, im Gras, im Gebüsch und so weiter, und man will sie von den Buben suchen lassen – zum erheiternden Gelächter der Älteren.“

Die moderne Psychologie sieht das anders: der Glaube an Gestalten wie den Osterhasen ist demnach gut für die kognitive Entwicklung. Dadurch werde die Fantasie angeregt, und Kinder können Möglichkeiten durchspielen, die in der Realität nicht gegeben sind.

Ein großes Ereignis

Die Zwillinge Thaddaeus und Leopold, 5, aus Klagenfurt sind überzeugt davon, dass es Meister Lampe ist, der ihnen Nester, Süßes und Geschenke bringt. Ostern zählt für sie wie Weihnachten und Geburtstag zu den großen Ereignissen des Jahres. Sie freuen sich schon Wochen zuvor auf das Fest. Für ihren Vater, Markus, eine schöne Tradition: „Thaddaeus und Leopold wissen, dass es den Osterhasen gibt, auch wenn er blitzschnell und nur selten zu sehen ist. Er versteckt immer ein Nesterl mit gefärbten Eiern, Schokoladehasen, und bis jetzt war immer ein Spielzeug dabei, etwa Schaufel und Radeltruhe für die Frühjahrsarbeit. Heuer haben sie sich Lego vom Osterhasen gewünscht. Das wird spannend, da der Osterhase nicht jeden Wunsch erfüllt. Es gibt ja viele Kinder, die wenig haben und auch Wünsche.“

Dabei gilt: Wünschen darf man sich, gleich, ob Kind oder Erwachsener, vom Osterhasen alles. Ob Meister Lampe die Wünsche erfüllt, zeigt sich am Ostersonntag.

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Sandra Wobrazek

Ähnliche Beiträge

Kultur4kids: On- und offline viel zu entdecken!

Juli 15, 2025 Freizeit

Familienfreundliche Aktivitäten für den Sommer: Von Picknicks bis zu Gartenpartys

Dezember 6, 2024 Freizeit

Vorverkauf der Karl-May-Festspiele startet

November 25, 2024 Freizeit

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Gesund bleiben

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Malu WinklerFeber 10, 20264 Minuten Lesezeit

In der Schwangerschaft durchläuft dein Körper schon erste große Veränderungen. Der Babybauch wächst, dein Hormonhaushalt stellt…

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.