Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Anmelden

Jetzt anmelden | Passwort vergessen?
Was ist angesagt?
Feber 10, 2026

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Sanft zurück zu deiner starken Mitte
  • Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten
  • ChatGPT sicher in der Familie nutzen
  • 94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots
  • Kocht mit Checker Tobi
  • Wenn das Internet schneller ist als die Erziehung
  • Endlich Oma! Endlich Oma? So kann das Miteinander von Großeltern, Kindern und Enkelkindern gelingen
  • familiii Umfrage: soll der Lateinunterricht an den AHS bleiben oder reduziert werden?
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
familiiifamiliii
Home » FÜRSORGE ODER VERSORGER? Die Leiden der jungen Väter
Familienzeit

FÜRSORGE ODER VERSORGER? Die Leiden der jungen Väter

Daniela JaschVon Daniela JaschOktober 30, 2023Aktualisiert:März 7, 20266 Minuten Lesezeit
© freepik
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Beim Thema Kind und Karriere ist viel die Rede von der Doppelbelastung der Mütter. Doch welche Hürden müssen eigentlich Männer überwinden, um mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen? Wie schaut es bei Vätern mit dem so genannten Mental Load aus? Und was bedeutet es, in anwesender Papa zu sein?

Sich voll auf den Beruf zu konzentrieren, gilt heutzutage als konservativ und egoistisch. Andererseits werden Väter, die längere Auszeiten für die Familie nehmen, nicht selten schief angesehen oder als berufliche Absteiger abgestempelt. Höchste Zeit also, beim vieldiskutierten Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie einmal den Fokus auf die Bedürfnisse der Väter sowie jene Rollenklischees zu lenken, mit denen die Papis von heute konfrontiert sind. „Fragt man Väter vor der Geburt, ob sie sich vorstellen können, in Karenz zu gehen, so antwor- ten an die 50 Prozent mit „Ja“. Nach der Geburt des Kindes stimmen dem nur mehr zirka neun Prozent aller Väter zu“, weiß Dieter Breitwieser-Ebster von der Väter-Beratungsplattform papainfo.at. Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist groß. Die Gründe dafür vielfältig: Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, negative Reaktionen aus dem Jobumfeld, höheres Einkommen der Männer im Gegensatz zu den Frauen, persönliche Unsicherheiten. Obwohl eine neue Generation von Eltern tradierte Familienrollen zusehens ablehnt, gehen laut Statistik nur zwei von zehn Männern in Väterkarenz. Das als rückständig erachtete Ernährer-Modell entspricht nach wie vor der Lebensrealität der meisten Väter. Woran happert es, dass Papis in Sachen Kinder und Familie so schwer zum Zug kommen?

© freepik

Aufwertung von Familienarbeit „Es wird generell vielfach übersehen, dass wir Kinder nicht einfach so nebenbei groß ziehen können, sondern dass Erziehung und Haushalt ein harter 24-Stunden-Job ist. Leider tun sich Gesellschaft, Politik und Unternehmen schwer damit, Auszeiten vom Erwerbsleben zu akzeptieren. Weshalb Karenz vielfach noch belächelt und als unproduktive Zeit angesehen wird, in der die Leute ständig mit dem Kind im Kaffeehaus sitzen und Lattemacchiato trinken“, meint Breitwieser-Ebster von Papainfo. Das Gründungsmitglied des Vereins zur gleichstellungsorientierten Väterarbeit plädiert für eine Aufwer- tung von Fürsorgearbeit im Allgemeinen und verortet beim Thema „Vereinbarkeit von Kind und Beruf“ zahlreiche Versäumnisse seitens der Politik und Unternehmerschaft. „Warum gibt es beispielsweise nicht flächendeckend staatlich geförderte Nachmittagsbetreuung für Kinder? Oder warum haben wir ein 12+2 Karenz-Modell, bei dem Väter in der Regel nicht länger als zwei Monate bei den Kindern bleiben?“, sagt Breitwieser-Ebster und schlägt zum Beispiel eine gesetzlich verpflichtete Auszeit zugunsten der Kinder vor. „Wäre es per Gesetz verordnet, müssten Betriebe und Unternehmen sich damit arrangieren, dass ein Papa dann eben mal acht Monate oder länger weg ist“. Betrieblich finanzierte Elternzeiten wie bei Hewlett Packard (Mitarbeiterinnen des internationalen IT-Konzerns haben Anspruch auf eine sechsmonatige Elternzeit bei voller Bezahlung) wären freilich so etwas wie der Goldstandard, um Vätern Familienauszeiten schmackhaft zu machen. „Finanzielle Gründe gegen eine Väterkarenz wären dann schwer zu argumentieren“, so Breitwieser-Ebster. Familiengerechtere Arbeitswelten Dass es in vielen Branchen und für viele Firmen schwierig ist, wenn Mitarbeiter oder Mitarbei- terinnen Arbeitszeit reduzieren und Auszeiten nehmen, ist Breitwieser-Ebster absolut bewusst. „Frauen werden aber leider von Unternehmen eher als Variable und Männer als Konstante gesehen. Firmen haben sich also damit abgefunden, dass Frauen im Berufsleben auch mal ausfallen werden. Männer hingegen werden so nicht wahrgenommen“. Ein Vorschlag in Richtung familiengerechtere Arbeitswelten könnte auch lauten: Arbeitszeiten im Alter nach hinten auszudehnen, während sich beide Elternteile in der mittleren Lebensphase – der so genannten Rush Hour des Lebens – auf eine 32-Stunden-Woche beschränken. Schließlich begleitet der Alltag mit Kindern ein berufstätiges Paar weit über die Papamonate und Babykarenzzeiten hinaus. Familienfreundliche Job-Realitäten und ein gutes Karenzmanagement wären nicht nur ein Segen für die Familien. Davon würden laut Breitwieser-Ebster am Ende auch die Unternehmen profitieren: „Zufriedene Väter sind nachweislich leistungsfähiger und motivierter. Ein Vater, der über eine längere Zeit hinweg Haushalt und Kinder geschupft hat, erwirbt so genannte Eltern-Skills, wie Team- und Konfliktfähigkeit, Flexibilität, Organisationtalent oder Empathie“.

© freepik

Wenig Vorbilder: Erfolg haben – als Vater! Dass Papis heutzutage fürs Kloputzen, Kuchen backen und mit dem Kinderwagen durch die Gegend cruisen vielfach beklatscht werden, ist schön und gut. „Verzichtet ein Mann jedoch der Familie wegen auf den nächsten Karriereschritt, gilt das manchmal immer noch als exotisch und gerade männliche Führungskräfte älterer Schule haben dafür wenig Verständnis“, schreibt Sascha Schmidt, Experte für ganzheitliche Karriereplanung und familylab-Seminarleiter in seinem Ratgeber „Neue Väter – neue Karrieren“. Männer müssten sich dem Arbeitgeber gegenüber durch- setzen, den vorherrschenden Ansichten der Gesellschaft sowie oft auch jenen in der Herkunftsfamilie. All diese Barrieren zu überwinden, koste laut Schmidt ganz schön viel Mut. „Für ein neues Modell des beruflich erfolgreichen und anwesenden Vaters gibt es jedoch insgesamt zu wenig Vorbil- der und Perspektiven“, so Schmidt. Der Druck auf Väter, es richtig zu machen, sei entsprechend hoch. Umso mehr sollten Väter auf ihre Bedürfnisse achten und sich zentrale Fragen wie diese stellen: Habe ich eine Life-Balance? Stehen also Arbeit, Familie und Persönliches einigermaßen im Gleichgewicht? Mache ich, was ich will? Und vor allen Dingen: was für ein Vater möchte ich sein? „Ein Vater, der eine Beziehung zu seinen Kindern aufbauen möchte, muss jedenfalls anwesend sein“, bekräftigt der Väter-Coach. Kinder brauchen Zeit – eine sichere Bindung zum Papa Dieter Breitwieser-Ebster spricht in diesem Kontext von der involvierten Vaterschaft. Was der Väter- berater damit meint? „Als Vater involviert sein, bedeutet, dass ich Verantwortung übernehme im Alltag bzw. in der Zeit, in der ich zuhause bin, und gleichberechtigt Familienaufgaben übernehme“. Soll zum Beispiel heißen: Arzttermine der Kinder checken. Da sein, wenn das Kind meinen Trost braucht. Sich um das dreckige Gewand kümmern. Schultermine wahrnehmen und mit den Kindern lernen. Auch ganz banale Dinge wie Geschenke für den Kindergeburtstag besorgen oder daran denken, dass es im Herbst wahrscheinlich die nächste Gummi- stiefel- Größe braucht. „Tatsächlich gibt es Mütter, die sich schwer damit tun, so manche Kinderaufgaben den Vätern zu überlassen “, weiß Breitwieser- Ebster. Umso wichtiger sei es laut Breitwieser-Ebster, dass sich die Paare austauschen und durch intakte Kommunikation in Verbindung bleiben. „Gelernte Mütter sind schließlich auch noch keine vom Himmel gefallen und eine gute Vater-Kind-Bindung kann erst ermöglicht werden, wenn Väter ihren Kindern von Beginn an Sicherheit, Trost und Geborgenheit schenken“, versichert Breitwieser-Ebster.

„Für eine vertrauensvolle Vater-Kind-Bindung muss der Papa anwesend sein!“

Sascha Schmidt Ganzheitlicher Karrierecoach und Buchautor

Individuelle Modelle – auf eigene Bedürfnisse hören Standardlösungen für Berufs- und Care-Management gibt es übrigens keine. „Ich empfehle allen Eltern, zu schauen, dass es ihnen in ihrer Rolle im Beruf und als Vater oder Mutter gut geht. Wich- tig ist die gegenseitige Wertschätzung und klar miteinander abgestimmte Übernahme von Verantwortung. Egal, ob die Rollenaufteilung am Ende „konservativ“ ausfällt und egal, wer großteils den Haushalt macht: für die unbezahlten Tätigkeiten braucht es die gleiche Wertschätzung wie gegenüber den Personen, die als Hauptverdiener den Lebensstandard gewährleisten“, bekräftigt Sascha Schmidt. Moderne Väter (und Mütter) könnten ihren Burschen (und Mädchen) damit gute Vorbilder sein und zeigen, wie es geht, Partnerschaften gleichwürdig zu gestalten und die Rolle der Elternschaft authentisch zu leben. Denn eines darf in der ganzen Diskussion nicht vergessen werden: unsere Kinder. Ihre Gefühlswelten im extrem fordernden Alltag von Fremdbetreuung und Schule brauchen Gehör. Und Orientierung. An denjenigen, die mit ihnen in liebevoller Beziehung stehen.

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Daniela Jasch

Ähnliche Beiträge

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 10, 2026 Familienzeit

Endlich Oma! Endlich Oma? So kann das Miteinander von Großeltern, Kindern und Enkelkindern gelingen

Feber 6, 2026 Familienzeit

Strumpfwarenmonat im ASTRO Modehaus

Jänner 26, 2026 Familienzeit

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

94 Prozent der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Gesund bleiben

Sanft zurück zu deiner starken Mitte

Malu WinklerFeber 10, 20264 Minuten Lesezeit

In der Schwangerschaft durchläuft dein Körper schon erste große Veränderungen. Der Babybauch wächst, dein Hormonhaushalt stellt…

Feber 10, 2026

Spaß und Sicherheit bei Heimwerkerprojekten

Feber 9, 2026

ChatGPT sicher in der Familie nutzen

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.