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Home » „Ausgeschlossen zu sein, führt zu großer Einsamkeit“
Erwachsen werden

„Ausgeschlossen zu sein, führt zu großer Einsamkeit“

Sabine StandenatVon Sabine StandenatSeptember 17, 2019Aktualisiert:Feber 26, 20263 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Interview mit Mag. Andrea Ertl, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Wien.

Woran kann es liegen, wenn ein Kind keinen Anschluss an andere Kinder findet?
Um Freundschaften zu schließen ist soziale Kompetenz erforderlich, also die Fähigkeit, mit anderen gut umgehen zu können. Manche Kinder haben diese von vornherein, und manche müssen sie erst erlernen. Es hilft, wenn sie schon früh die Möglichkeit haben, mit anderen Kindern zusammen zu sein, sei es mit Geschwistern oder in Spielgruppen. So erleben und lernen sie, welche Reaktionen ihr Verhalten auslöst, was gut ankommt und was Ablehnung bewirkt.

Wie fühlen sich solche Kinder?
Allein, einsam, ungeliebt, abgewiesen. Deshalb brauchen sie auch viel Unterstützung und Verständnis. Es ist ganz wichtig, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, liebenswert zu sein, so wie sie sind.

Welche Folgen kann es haben, wenn Kinder von anderen abgelehnt werden?
Ablehnung tut weh und führt dazu, dass sich diese Kinder immer mehr zurückziehen. Irgendwann trauen sie sich aus Angst vor weiterer Zurückweisung gar nicht mehr, auf andere Kinder zuzugehen.

Welche Auswirkungen kann das für später haben?
Ausgeschlossen zu sein, führt meist zu großer Einsamkeit, was das Selbstwertgefühl nachhaltig beeinträchtigt. Und diese Erfahrungen aus der Kindheit prägen das weitere Leben. Wer sich als Kind nicht leichttut, neue Freundschaften zu schließen, hat es auch als Erwachsener schwerer. Aber es ist nie zu spät, die soziale Kompetenz zu verbessern.

Wie können Eltern helfen?
Kinder lernen in erster Linie am Modell. Das heißt, dass Kinder ihre Eltern und deren Verhalten beobachten und nachahmen – natürlich auch dahingehend, wie sie Freundschaften gestalten. Kinder merken ganz genau, wie Mutter und Vater auf Menschen zugehen und wie diese darauf reagieren. Also ist es sehr wichtig, ihnen soziale Kompetenz vorzuleben. Außerdem brauchen Kinder die Möglichkeit sich „auszuprobieren“. Das gilt vor allem für Kleinkinder. Deshalb sollten Eltern ihren Kindern immer die Möglichkeit zu Kontakten geben. Auch wenn die ganz Kleinen noch nicht wirklich miteinander spielen, so beobachten sie doch genau, was um sie herum vorgeht.

Dabei lernen sie viel über das Verhalten und die Bedürfnisse der anderen. Später merken sie dann, welche Reaktion erfolgt,
wenn sie dem Spielgefährten beispielsweise etwas wegnehmen oder aber einem anderen Kind helfen. Bei größeren Kindern ist die Kommunikation sehr wichtig. Wenn die Vertrauensbasis stimmt, werden sie den Eltern von ihren Schwierigkeiten, mit anderen in Kontakt zu kommen, erzählen. Dann haben diese die Möglichkeit, mit ihnen die Situation zu hinterfragen und gemeinsam Strategien zu entwickeln.

Seien Sie ein gutes Vorbild für Ihr Kind!

Andrea Ertl, www.andrea-ertl.at

Wohin können sich betroffene Kinder, aber auch deren Eltern wenden?
Oft hilft es, sich mit Bezugspersonen auszutauschen, die Kinder und deren Verhalten in einem anderen Kontext erleben. Das können zum Beispiel Kindergartenpädagogen, Lehrer oder Sporttrainer sein. Manchmal eröffnet das neue Perspektiven. Auch „Rat auf Draht“ unter der Nummer 147 bietet sowohl Kindern als auch Eltern Unterstützung.

Gibt es psychische Erkrankungen, die man ausschließen sollte?
Natürlich gibt es psychische Krankheiten, die Kindern den Umgang mit andern erschweren, zum Beispiel Autismus. Aber in solchen Fällen existieren meist schon früh andere Hinweise. Es können auch depressive Verstimmungen oder eine Angsterkrankung die Ursachen sein. Lassen Sie das auf jeden Fall abklären, wenn Sie diesbezüglich einen Verdacht haben.

Weitere Beiträge zum Thema Erziehung findet ihr hier:

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Sabine Standenat

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