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Home » „Helfen Sie Ihrem Kind beim Trauern“
Erwachsen werden

„Helfen Sie Ihrem Kind beim Trauern“

Sabine StandenatVon Sabine StandenatNovember 22, 2019Aktualisiert:Feber 26, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Mag. Marcella Stolz, Klinische und Gesundheitspsychologin für Kinder und Erwachsene, Innsbruck.

Wie reagieren Kinder auf den Tod?
Kinder sind noch nicht in der Lage, negative Gefühle über einen längeren Zeitraum auszuhalten. Daher springen sie zwischen Trauer und Ablenkung hin und her: Im einen Moment weinen sie noch, im nächsten sind sie in ein lustiges Spiel vertieft. Dies ist eine gesunde Reaktion. Problematisch wird es erst, wenn sie dauerhaft in einem der beiden Zustände verharren.

Welche Reaktionen zeigen Kinder in unterschiedlichen Altersstufen?
Kinder bis zu einem Alter von etwa sieben Jahren können die Endgültigkeit des Todes noch nicht begreifen. Sie glauben, dass man Tote wieder aufwecken kann. Auch verstehen sie nicht, dass mit dem Tod alle Körperfunktionen enden, sodass sie zum Beispiel besorgt sind, wie der Verstorbene im Grab atmen kann. Ältere Kinder können zwar die Endgültigkeit des Todes begreifen, nicht aber, dass jeder irgendwann sterben muss und dass es auch junge Menschen und damit sie selbst betreffen kann. Erst mit elf bis zwölf Jahren sind Kinder in der Lage, diese konkreten Elemente des Todes zu verstehen. Die Ängste beziehen sich unter anderem darauf, dass sich ein solches Ereignis wiederholen könnte, dass sie weitere Bezugspersonen verlieren, alleingelassen oder von der Familie getrennt werden.

Wie kann eine Therapie altersgemäß bei der Trauerbewältigung helfen?
„Therapie“ ist hier eigentlich nicht ganz passend. Trauer ist ja eine normale Reaktion, und so sollte psychologische Hilfe als Begleitung aufgefasst werden. Die Methoden richten sich nach dem Entwicklungsstand und den sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten. Je jünger das Kind ist, desto mehr kommen Malen, Basteln oder Spielfiguren zum Einsatz. Besonders effektiv ist es, wenn Kinder ihre Trauer gemeinsam mit anderen verarbeiten können, etwa in speziellen Kinder-Trauergruppen. So erfahren sie, dass sie keine Außenseiter sind, und finden Trost unter Gleichaltrigen. Die Ziele sind jedoch immer dieselben: Hinschauen auf das was geschehen ist, und das Ausdrücken der Gefühle, die mit dem Verlust verbunden sind.

Kinder zeigen bei Verlusten unterschiedliche Reaktionen.

Marcella Stolz, www.achammer-stolz.at

Was passiert bei einer ersten Sitzung?
Die erste Sitzung dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Das Kind soll ja zunächst Vertrauen aufbauen. Üblicherweise ist am Beginn eine vertraute Person dabei, und erst wenn das Kind sich sicher genug fühlt, sprechen wir alleine miteinander. Das Thema Tod kommt hier noch nicht zur Sprache, es sei denn, das Kind tut dies von sich aus.

Werden bei Bedarf auch begleitende Erwachsene unterstützt?
Tatsächlich ist die Beratung der Erwachsenen in den meisten Fällen die Hauptaufgabe, vor allem, wenn psychologische Hilfe bereits kurz nach dem Todesfall in Anspruch genommen wird. In dieser Phase sind Eltern oft unsicher, wie man das Kind bestmöglich begleiten kann.

Die Bestattung Wien bietet Lego-Bausätze an, mit denen Begräbnisse oder auch Feuerbestattungen mit trauernden Familien nachgestellt werden können. Was halten Sie davon?
Ich halte das für sehr sinnvoll. Wir neigen dazu, Kinder von Themen wie Tod und Sterben fernzuhalten, um sie zu schützen, und erreichen dabei eher das Gegenteil. Für Kinder ist es wichtig, ernst genommen und einbezogen zu werden. Dazu gehört auch eine kindgerechte Aufklärung über die Abläufe rund um die Verabschiedung.

Bieten Sie, wenn nötig, auch ganz pragmatische Hilfe an wie zum Beispiel Begleitung auf den Friedhof?
Nur in Ausnahmefällen. Generell ist es sinnvoller, die Familie auf die Beerdigung vorzubereiten und folgende Fragen zu klären: Will das Kind teilnehmen? In welcher Form könnte sich das Kind aktiv beteiligen, wenn es das möchte? Und welche Möglichkeiten gibt es, das Kind zu betreuen, wenn es sich plötzlich doch zurückziehen möchte?

Hier geht’s zu dem Artikel „Tut tot-sein weh?“

Weitere Beiträge zum Thema Erziehung finden Sie hier:

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Sabine Standenat

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