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Home » Die Reise zur starken Persönlichkeit
Erwachsen werden

Die Reise zur starken Persönlichkeit

adminVon adminDezember 9, 2019Aktualisiert:Feber 26, 20266 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Katharina Weiner, Lebens- und Sozialberaterin, Familienberaterin und Leiterin des familylabs Österreich, über die positive Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und die Rolle der Eltern dabei.

Um das Leben selbstständig und selbstbewusst meistern zu können und zufrieden zu leben, brauchen wir eine starke Persönlichkeit. Was müssen Eltern wissen, um ein positives Selbstwertgefühl bei ihrem Kind zu fördern, damit dieses sich zu einer verantwortungsvollen, widerstandsfähigen und starken Person entwickelt?

Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu begleiten, ist definitiv Beziehungsarbeit und bestimmt streckenweise sehr fordernd. Das Geschenk dabei ist jedoch, dass wir mit gutem Gewissen sagen können, dass wir eigenständige, selbstreflektierte und verantwortungsbewusste Menschen auf deren Weg begleitetet haben.

Diese werden künftige, noch unbekannte, Herausforderungen als Einladung annehmen, weiter über sich selbst hinauszuwachsen, neugierig und mutig ihren Platz in der Welt zu finden. Nur so können sie ihrem angeborenen Bedürfnis, ihren Beitrag an die Gemeinschaft zu leisten, aus eigenem Antrieb nachkommen.

Elternsein, Kindergarten und Schule tragen nur dann zur positiven Persönlichkeitsentwicklung bei, wenn Erwachsene mit sich selbst gut in Kontakt sind, sich also über eigene Stärken und Schwächen bewusst sind, ohne zu glauben, dass Kinder ohnehin viel aushalten und nur gehorsam zu sein brauchen, um später funktionieren zu können.

Wir alle möchten und müssen kooperieren – wir möchten einfach nur wissen, wofür und mit wem. Nicht mehr und nicht weniger.

Kinder sollen ihre Gefühle kennenlernen, ihre Fähigkeiten entwickeln und ihre Persönlichkeit entfalten.

Katharina Weiner, Lebens-, Sozial- und Familienberaterin, www.familylab.at

Kinder sind keine Projekte

Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, dass uns absichtlich ein falsches Bild von Kindern präsentiert wird. Kinder werden immer noch zu Objekten degradiert und damit ihrer Identität und Individualität beraubt. Trotz unermüdlicher Bemühungen der Wissenschaft wie Neurobiologie, Bindungsforschung und Psychologie stecken viele Länder dieser Welt im Glauben fest, dass wir Kinder zu etwas machen müssen. Möglicherweise, weil ansonsten der wirtschaftliche Kollaps droht oder Anarchie ausbricht? Tatsache ist jedoch, dass Kinder weder böse noch faul, dumm oder gar manipulativ zur Welt kommen. Wir werden durch die Geburt eines Menschen mit der Verantwortung über die Zukunft eines Individuums betraut. Auf ganz natürliche Weise – das wäre zunächst mal der Plan.

In den letzten Jahrzehnten gab es unzählige erzieherische Bestrebungen und Methoden. Jede Bewegung schwört darauf, mit ihrem Ansatz den „Durchbruch” erreichen zu können. Letztlich bedienen wir uns schön formulierter Methoden, die sich allesamt darauf reduzieren lassen, das Kind immer noch als Projekt anzusehen. Ungeachtet dessen, ob sich dahinter positiv gemeinte Absichten (das Beste für das Kind) verstecken, so bleibt ein Projekt nun mal ein Projekt. Hand aufs Herz: Wer von uns Erwachsenen möchte gerne ein Projekt mit ungewissem Ausgang sein?
Was wir und unsere Kinder dringend benötigen, ist eine Haltung im Hier und Jetzt, mit der wir ihnen begegnen. Sie sollen ihre Gefühle kennenlernen, ihre Fähigkeiten entwickeln und ihre Persönlichkeit entfalten. Wir müssen ihnen psychosoziale Gesundheit ermöglichen.

So weit, so gut. Schon sind die spontanen Wenn, Dann und Aber zu vernehmen. Viele Institutionen wie Kindergärten oder Schulen werben mit dem Slogan „persönlichkeitsfördernd“. Das mag im ersten Moment verführerisch klingen, die Voraussetzung dafür sind allerdings erwachsene Persönlichkeiten, die sich selbst gut kennen, die wissen, was sie mögen und was nicht. Denen bewusst ist, dass Kinder in erster Linie Verhalten und Prozesse beobachten, um zu lernen, neugierig zu bleiben und nuanciert selbst über sich reflektieren zu können, ohne in eine Weltuntergangsstimmung zu verfallen, weil sie glauben, nicht zu genügen oder gut genug zu sein. Früher „rutschte” die Hand aus, heute sind es Blicke oder Worte, die Kinder treffen.

© iStock Images

Was wäre etwas wirklich Neues?

Zu Beginn ist es wichtig, zu wissen, dass Kinder mit vielerlei Kompetenzen geboren werden. Sie wissen, dass und wann sie hungrig sind, verspüren Kälte und Wärme, empfinden Nähe und Ruhe, brauchen Zuwendung, soziale Interaktion mit Bezugsmenschen. Sie brauchen Rückmeldungen als Orientierung. Sie brauchen vor allem Unterstützung darin, dass ihr eigenes Gefühl immer richtig ist. Denn woran es ihnen fehlt, ist die Erfahrung.

Ein einfaches Beispiel dafür: „Ich bin hungrig, ich bekomme zu essen, ich bin satt.“ Hier hat kein „Iss noch einen Bissen“ von Seiten der Eltern Platz. Der Satz muss lauten: „Kann es sein, dass Du satt bist?“

Wichtig ist das Gefühl, sich wertvoll zu fühlen. Also eine aufmerksame Rückmeldung zu dem, was an Veränderung wahrgenommen wird.

Zeigen Sie Ihrem Kind, wo Ihre eigenen Interessen liegen und wie Sie gut für sich selbst sorgen (Ruhe, Pausen, Aktivitäten, traurig, glücklich, u. v. m.). All das wird von Ihrem Kind beobachtet und als Erfahrung – auch zum Nachahmen und selbst Ausprobieren – abgespeichert.

Für viele Eltern verfliegt der erste Zauber mit dem ersten autonomen „Nein! Ich will das nicht!“ Bis dahin haben Eltern aber ihr Kind gute zwei Jahre beobachtet, es kennengelernt und können einschätzen und auch benennen, was denn gerade Thema ist.

Anstatt „Du musst“ können Sätze wie „Oh, ich sehe, das ist jetzt schwierig“ folgen oder „Ich kann mir vorstellen, dass Du das jetzt gar nicht magst.“

Das bedeutet nicht automatisch, dass das Kind im Moment das bekommt, was es will oder nicht will, sondern was zählt, ist in erster Linie die Anerkennung der Situation.

Sie können sich in diesem Moment darüber freuen, dass Ihnen Elternsein gut gelungen ist, anstatt zu entgegnen: „Aber dann tut das Kind nicht, was ich will.“ Lehnen Sie sich entspannt zurück, genießen Sie Ihr Kind und reflektieren Sie, ob Sie weiter zulassen können, dass sich Ihr Kind von Ihnen löst und sich weiter als eigenständige Persönlichkeit entwickelt.

© iStock Images

Ein paar Tipps

Hier ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:
► Versuchen Sie, so wenige Ratgeber wie möglich zu lesen. Explorieren Sie Ihre eigenen, nun vermehrt auftretenden emotionalen Befindlichkeiten. Damit verhindern Sie eine Projektion (z. B. von Ängsten) auf Ihr Kind.
► Üben Sie Ihre eigenen persönlichen Formulierungen, damit Sie in Stresssituationen nicht zu oft überreagieren oder Widerstand seitens des Kindes persönlich nehmen. Sie wissen am besten, worauf Ihr Kind wie reagiert.
Das wappnet Sie für die kommenden (Schul-)Jahre und den Prozess der Adoleszenz, also den Umbau im Gehirn.
► Die Pubertät ist keinesfalls schlimm, sondern kann viel mehr zu einem gemeinsamen Abenteuer werden. Widerstand, ohne emotional zu verletzen, ist ein letztes Trainingsfeld für „Wer bin ich, und mag ich mich, wie ich bin?“. Sozusagen ein finaler Meilenstein zur Überprüfung der eigenen Persönlichkeit und wie diese bei anderen ankommt.



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