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Home » Interview: „Ungefragt erhaltene Ratschläge „erschlagen“ oft den Empfänger“
Erwachsen werden

Interview: „Ungefragt erhaltene Ratschläge „erschlagen“ oft den Empfänger“

Helene TumaVon Helene TumaMai 25, 2020Aktualisiert:Feber 26, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Kinder- und Jugendcoach Nicole Stolz im Interview über ungefragte Ratschläge, wie man als Mutter damit umgeht und wie man nicht selber in diese Falle tappt und gut gemeinte Ratschläge in Erziehungsfragen erteilt.

Frau Stolz, Mütter sind immer wieder damit konfrontiert, dass Menschen aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis, auch ungefragt, gute Ratschläge in Sachen Kindererziehung parat haben. Verunsichert das junge Mütter?
Nicole Stolz: Ungefragt erhaltene Ratschläge sind zwar meistens gut gemeint, „erschlagen“ aber oft den Empfänger. Dieser sollte entscheiden können, ob er den Ratschlag annimmt oder an sich vorbeiziehen lässt. Das gelingt leichter, wenn sich der Empfänger in einem ausgeglichenen, emotionalen Zustand befindet. Fühlt sich diese Person allerdings unsicher, dann kann ein Ratschlag, der eine abweichende Meinung aufzeigt, zu weiteren inneren Zweifeln und Unsicherheit führen.

Welche Bereiche kann das betreffen? Können Sie vielleicht ein Beispiel nennen?
Stolz: Ein häufiges Beispiel ist das Thema „Stillen“. Viele werdende Mütter sind hin- und hergerissen, ob sie stillen sollen oder nicht. Sobald die Überlegungen im Familienund Freundeskreis geteilt werden, beginnen die gut gemeinten Ratschläge. Eine werdende Mutter fühlt sich spätestens nach diesen Ratschlägen zumeist unter Druck zu Stillen. Doch damit kann ein Teufelskreis beginnen. Das Stillen klappt nicht so gut, das Baby trinkt zu wenig, die Mutter ist unter Dauerstress, die Milch wird immer weniger und so weiter.
Dabei ist es recht einfach: Es gibt Mütter, die finden Stillen wunderbar und andere, die es nicht wollen. Wichtig wäre, trotz aller ungebetener Ratschläge auf die eigenen Wünsche zu hören.

Wie kann man den Leuten sagen, dass man die Ratschläge eigentlich nicht will, ohne sie zu verärgern oder zu verletzen?
Stolz: Wenn man Ratschläge bekommt, ohne danach gefragt zu haben und dies nicht möchte, kann ich nur empfehlen ein klares aber höfliches „Nein“ zu äußern, um in Zukunft vor diesen Ratschlaggeberinnen und Ratschlaggebern geschützt zu sein. Vielen Leuten ist nicht bewusst, dass sie ständig Ratschläge erteilen, die überhaupt nicht gewollt sind. Wenn ihnen hier eine klare Absage erteilt wird, können auch diese Personen lernen, nur nach einer konkreten Frage, einen Ratschlag zu geben.

Was kann man tun, um nicht selber in diese Falle zu tappen und ungefragt gute Ratschläge zu geben?
Stolz: Man sollte immer die Grundregel beachten: Nie ungefragt einen Ratschlag geben! Wenn man um Rat gefragt wird undsich dazu einbringen kann, dann gerne, sonst sollte man es bleiben lassen.

Was empfehlen Sie, wenn jemand offensichtlich Rat braucht, man die Person aber nicht „überfahren“ will?
Stolz: In so einem Fall gäbe es die Möglichkeit zum Beispiel eine Metapher zu erzählen, also das Problem und den Ratschlag in eine Geschichte zu verpacken.

Wie funktioniert das?
Stolz: Dazu kann ich Ihnen ein Beispiel erzählen: Paul, der Sohn Ihrer Freundin Mia, sitzt stundenlang vor dem Computer um zu spielen. Mia arbeitet viel und war anfangs froh, dass Paul beschäftigt war, wenn sie nach Hause kam. Sie hat es übersehen, rechtzeitig fixe Computerzeiten mit ihm zu vereinbaren. Daher streiten sie oft. Mia reagiert gereizt auf Ratschläge und erzählt oft von den nervigen Kommentaren ihres Umfeldes. Als Metapher können Sie Mia von einer Bekannten erzählen, die mit ihren Kindern oft Streit hatte, da sie so viel Computer spielten. Verpacken Sie Ihren Ratschlag in diese Geschichte und beschreiben Sie Mia, wie diese Bekannte es geschafft hat, das Problem zu lösen. So können Sie Ihre Meinung geschickt teilen, ohne dass Sie Mia direkt auf ihre Probleme ansprechen.

© Nicole Stolz

Weitere Beiträge zum Thema Erziehung findet ihr hier:

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Helene Tuma

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