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Home » Streiten, aber richtig!
Erwachsen werden

Streiten, aber richtig!

Sonja CernyVon Sonja CernyNovember 27, 2020Aktualisiert:Feber 26, 20268 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Homeschooling, Homeoffice und Lockdown – in Coronazeiten kleben Eltern und Kinder zuhause aufeinander. Da sind Konflikte unvermeidlich und man sollte ihnen auch nicht aus dem Weg gehen. Bei jedem Konflikt geht es aber um die Streitkultur und darum, dass man sich am Ende noch in die Augen sehen kann.

In den letzten Wochen und Monaten werden an unsere sozialen Kompetenzen große Anforderungen gestellt. In manchen Familien sind alle Mitglieder wochenlang zuhause, die einen müssen arbeiten, die anderen lernen. Kinder brauchen Unterstützung beim Lernen, Eltern Ruhe beim Arbeiten, oft liegen die Nerven blank. Sehr viele Haushalte werden von Alleinerziehern, mitunter in Mehrkinderhaushalten oder beengten Wohnverhältnissen geführt, eine ganz besondere Challenge, in der Streitereien vorprogrammiert sind.

Konflikte sind völlig normal und wichtig für unsere Weiterentwicklung. In einer Streitsituation verändert sich deine Wahrnehmung, du siehst den anderen vielleicht in einem ganz neuen Licht oder erlebst ihn anders als je zuvor. Deine Gefühle ändern sich ebenfalls während eines Konfliktes. Mal bist du wütend, dann traurig oder verletzt, vielleicht aufgeregt und unruhig.

Der weit größere Bereich als der Verstand, den ein Konflikt ausmacht, ist die Gefühlsebene. Bringen wir unsere Gefühle in einem Gespräch nicht wertschätzend zum Ausdruck, bleiben sie unbearbeitet und der Konflikt meist ungelöst. Der jeweiligen Situation entsprechend müssen wir entscheiden, ob wir nachgeben, auf etwas verzichten, harmonisieren, oder gar den Rückzug antreten. Möglich ist auch, einen Kompromiss zu finden, indem jeder Partner von seinen maximalen Forderungen abweicht und man letztlich, indem beide auf etwas verzichten, eine Lösung findet. Im besten Fall gibt es ein gemeinsames Problemlösen, kreative Zusammenarbeit, einen echten Konsens.

„4 Ohren“ sorgen für Konflikte

Manchmal schlittert man innerhalb von Sekunden in einen handfesten Streit, du erlebst dein Gegenüber plötzlich aggressiv und weißt gar nicht, wie dir geschieht. Vielleicht hörst du aber ja auch etwas anderes, als dein Partner meint und sagt. Jeder, der mit einem anderen redet, vermittelt etwas an Sachinhalt, an Beziehungsinhalt, etwas was ihn selbst betrifft und einen Appell, diese „4 Ohren“ hat auch der Zuhörer. Wenn beide mit „unterschiedlichen Ohren“ hören, entstehen Missverständnisse.

Solltest du einmal rasch in eine heftige Auseinandersetzung geraten, dann versuche zunächst, einen Schritt zurück zu gehen. Mach tatsächlich einen Schritt nach hinten, steige quasi aus der Gefahrenszene aus und begib dich auf sicheren Boden. Bloß ein kleiner Schritt gibt dir schon das Gefühl, dem Streit oder der Wut des anderen nicht so extrem nahe ausgesetzt zu sein, er schafft die nötige Distanz, um selbst ruhig zu bleiben. Zähle bis drei und atme! Du kannst auch mit einem Sessel aus der Schusslinie rücken. Zeige Betroffenheit, höre zu, bleibe selbst ruhig, lass deine Stimme ruhig und atme. Höre aktiv zu, das meint, dem anderen, wenn er nicht spricht, kurz rückzumelden, was man erstanden hat, von dem was gesagt wurde. Sage dem anderen auch, wie du seine Gefühle gerade erlebst. (Du hast eine irre Wut in dir; Ich habe den Eindruck, du bist enttäuscht; mir kommt es so vor, als wärst du sehr traurig über…). Teile dem anderen deine Gefühle mit und verwende dabei das Wort „Ich“. (Anstatt: Du machst mich wahnsinnig – Ich bin wirklich gereizt.)

Wenn die Kinder aneinandergeraten und ein Streit ausbricht lerne ihnen wie folgt vorzugehen: – © Shutterstock

Schlagfertigkeit und Sachlichkeit sind gefragt

Es ist beruhigend für den anderen, ihm mitzuteilen, dass sicher eine Lösung gefunden werden kann, selbst wenn dieser es jetzt nicht glaubt, dann hört er zumindest, dass du sicher bist. Sollte es nicht möglich sein, ein Gespräch ruhig weiterzuführen, dann schlage einen anderen Zeitpunkt oder auch Ort vor, um die Situation zu entschärfen. (Können wir das besprechen, wenn die Kinder im Bett sind?) Gut sachlich bleiben kannst du, indem du (mit Worten) schlagfertig bist. Sag zum Beispiel: Mir fällt da was ein! Wovon sprichst du jetzt genau? Wie meinst du das genau? Was hast du konkret wahrgenommen, erlebt? Ich möchte bitte sachlich bleiben! Bitte rede nicht in diesem Ton! Ich verstehe dich! (anstatt: Du verlangst Unmögliches!) Beschreib mir genau, was du meinst! (anstatt: Du gehst dauernd nur auf mich los!) Ich möchte, dass du freundlich mit mir redest. Was wäre für dich machbar? Worum geht es aus deiner Sicht? Wann ist für dich das Problem am größten/kleinsten? Wenn ein Wunder geschehen würde und das Problem morgen weg wäre, woran würdest du es erkennen?

© Shutterstock

Wünsche statt Vorwürfe formulieren

Formuliere keine Vorwürfe, sondern Wünsche! (anstatt: Du gehst mir mit der dauernden lauten Musik unfassbar auf die Nerven, andere Kinder sind nie so laut wie du! Ich möchte wirklich, dass du jetzt leiser drehst, ich wünsch mir etwas mehr Ruhe.) Vertrete deine Meinung, sei standhaft und bleib dabei, wenn es tatsächlich deine Meinung ist! Richte deine Aufmerksamkeit auf das, was du tun oder erreichen willst und nicht auf das, was vielleicht schiefgelaufen ist. Zuhören heißt noch lange nicht gutheißen. Überlege, warum der andere so empfindet, was könnte er bezwecken, was teilt er mir zwischen den Zeilen mit, worum geht es ihm wirklich? Sorge für eine ruhige Atmosphäre, schalte alle Medienquellen aus und achte darauf, dass nicht gestört wird. Stelle Wassergläser bereit, ein Schluck Wasser hilft manchmal über Schrecksekunden hinweg.

Achte während deines Gespräches darauf, ob es gerade um die Sache geht, oder um deine Gefühle. Beides ist wichtig! Werde dir vor einem Gespräch darüber klar, wer eigentlich den Konflikt hat. Bist es du oder sind es die anderen?

Sende sogenannte Ich-Botschaften, in denen du klar machst, was dir inhaltlich wichtig ist und wie es dir dabei geht. Vermeide dabei sogenannte Killerphrasen, das sind Sätze oder Wörter, die ein Gespräch zum Erliegen bringen oder in eine Richtung lenken, die nicht zielführend ist. Sie verletzen und stigmatisieren den anderen und ihr kommt nicht weiter. Sagst du zum Beispiel: „Immer muss ich alles machen und du lässt dauernd alles liegen, heute waren schon wieder deine Socken am Boden“, dann ist die Frage: Lässt der andere wirklich IMMER alles liegen, oder ist es dir einfach schon zu viel, die Socken aufzuheben? So eine Killerphrase wäre auch: „Jedes Mal wenn du heimkommst, lässt du alles fallen und stehen“ oder „Ich mache das nie so.“ Formuliere besser als Ich- Botschaft: „Ich bin es leid, die Socken aufzuheben. Ich wünsche mir wirklich, dass das aufhört.“ Sende dem Partner Wertschätzung, indem du ihn ansiehst, halte Augenkontakt. So fühlt sich dein Gegenüber wahrgenommen und ernst genommen und merkt, dass du zuhörst. Höre aktiv zu! Nicke, wenn du denkst, den anderen zu verstehen, kommentiere mit „Ja“ oder „verstehe“, signalisiere, ob du richtig verstehst. Lass dein Gegenüber ausreden! Höre zu, um zu verstehen und nicht, um dagegen zu sein. Schlüpfe in die Rolle deines Redepartners, versuche empathisch zu sein. Nimm dir Zeit und überlege beim Zuhören nicht schon deine Antwort, unterbrich den anderen nicht.

Sprichst du manchmal den Satz für den anderen zu Ende, dann lass das sein, der andere möchte sich selbst vertreten. Wiederhole kurz, was du gehört hast, indem du nachfragst: „Wenn ich dich richtig verstehe, … Du meinst also, … Verstehe ich dich da richtig? …“, das gibt deinem Partner Sicherheit.

Ich bin O.K. und du auch O.K.

Es gibt vier Grundeinstellungen, mit denen wir in ein Gespräch einsteigen können. Die erste besagt: „Ich bin nicht O.K., du aber schon“. Gehst du mit dieser Haltung in eine Diskussion oder einen Konflikt, so wirst du dich immer unterlegen und dem Partner gegenüber nie gut genug fühlen und es wird dir schwerfallen, deinen Sachverhalt klar darzulegen und die dazugehörenden Gefühle zu erläutern. Möglicher Weise begleitet dich die Einstellung „Ich bin nicht O.K. und du auch nicht.“ Mit einer derartigen Denkweise gibst du keinem von beiden die Möglichkeit, sinnvoll in einem Konflikt zu einer Lösung zu gelangen. Glaubst du „Ich bin O.K., du jedoch nicht“, untergräbst du jede Chance des anderen, seine Position gerecht erläutern zu können, indem du ihn schon vorweg verurteilst. Somit bleibt die einzig für mich richtige Ansicht „Ich bin O.K. und du bist auch O.K.“ Dass dies nicht immer so einfach abläuft, sondern einer gewissen Übung und Selbstdisziplin bedarf, ist naheliegend.

Ein Schlüsselpunkt erfolgreicher, friedlicher Kommunikation liegt im Weglassen von Bewertungen. Jede Bewertung ruft Rechtfertigung hervor, der andere hat das Gefühl, sich entschuldigen zu müssen oder selbst weniger wert zu sein. Viel sinnvoller ist es, Beobachtungen zu formulieren und Gefühle zu verbalisieren. So kannst du etwa sagen: „Hier liegen eine ganze Menge Dinge herum, die nicht ins Wohnzimmer gehören. Ich möchte gerne wieder Ordnung im Wohnzimmer haben. Es ärgert mich, dass alles herumliegt, mir ist Ordnung wichtig.“ Nun hast du deine Beobachtung sachlich formuliert, du hast klargemacht, wie es dir geht, du ärgerst dich, hast deine Bedürfnisse formuliert und deine Wünsche geäußert.

© Shutterstock

4 Grundregeln einer gewaltfreie Kommunikation

Hilfreich ist auch das sogenannte „offene Kommunizieren“, indem man die 4 Grundregeln einer „gewaltfreien Kommunikation“ einhält: Beobachtungen nennen, Gefühle ausdrücken, Bedürfnisse erklären, Bitten und Wünsche formulieren.

Auch Kindern kann man einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten lernen. Bleib bei den streitenden Kindern und sag ihnen:
• Was ist passiert? (Erst erzählst du, dann der Maxi.)
• Was möchtest du von Maxi? Sag es ihm und schau ihn an!
• Wie könnt ihr es schaffen, dass es jetzt besser funktioniert?
• Trefft eine Abmachung!
• Gebt euch die Hand!

Derartige Gesprächsmuster anzuwenden geht natürlich nicht von einer auf die andere Sekunde. Es braucht eine Zeit, konsequent so eine Vorgehensweise einzuhalten. Doch Kinder lernen unheimlich rasch auf diese Weise miteinander zu reden und es lassen sich viele Konflikte gut lösen. Wertschätzung ist dabei oberstes Gebot, es gibt kein Unterbrechen und kein Auslachen, natürlich schon gar kein Hauen. Sei selbst Vorbild, zeig deinem Kind, wie es gehen kann.

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Sonja Cerny

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