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Home » „Muss man dir denn alles aus der Nase ziehen?“
Erwachsen werden

„Muss man dir denn alles aus der Nase ziehen?“

Sandra LobnigVon Sandra LobnigFeber 28, 2021Aktualisiert:Feber 26, 20265 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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So manches Gespräch zwischen Eltern und Kind gleicht einem Verhör. Kinder wollen aber nicht ausgefragt werden, sondern echtes Interesse von ihren Eltern. Und manchmal auch einfach in Ruhe gelassen werden.

Es ist eine Standardfrage, die Eltern in ganz Österreich täglich stellen und auf die sie jedes Mal annähernd die gleiche Antwort bekommen: „Wie war’s in der Schule?“ „Gut.“ Alternativ: „Eh ok.“ Dass ein Kind einsilbig antwortet und so gar nicht erzählen mag, sei kein Wunder, sagt Jan-Uwe Rogge. Für den Erziehungsexperten ist die Frage, wie’s in der Schule, im Kindergarten oder beim Fußballtraining war, nämlich Gesprächskiller Nummer eins. Deswegen, weil die Frage das ist, was sie ist: Standard. Anders ausgedrückt: „Ein Stereotyp, das vermeintliches, oberflächliches Interesse zeigt.“ Rogge schlägt etwas anderes vor: „Freuen Sie sich zuerst einmal, dass Ihr Kind nach Hause gekommen ist! Lächeln Sie es an, nehmen Sie es in den Arm, sagen Sie ihm, wie schön es ist, dass es da ist.“ Auf das klassische Frage-Antwort-Spiel beim Abendessen, bei dem Eltern ohnehin oft das Gefühl hätten, sie müssten dem Kind alles aus der Nase ziehen, könne man getrost verzichten. „Wenn sich Kinder ausgefragt fühlen, dann zeigen sie uns das auch, indem sie nichts erzählen oder nur einsilbig antworten.“ Verständlich. Niemand sitzt gerne in einem Verhör. Und „Verhör-Charakter“ haben Gespräche zwischen Eltern und Kindern leider viel zu häufig.

Auch von sich erzählen

Gespräche haben im Prinzip zwei Funktionen. Sie dienen der Sachinformation und stärken Beziehung. Um wie viel Uhr nachmittags der Termin beim Zahnarzt ansteht, kann rasch und emotionslos zwischen Tür und Angel erfragt werden. Um zu erfahren, wie es dem anderen geht, was ihn beschäftigt und wie er seinen Tag verbracht hat, braucht es ausreichend Zeit und Raum. „Viele Eltern praktizieren das ja ohnehin, auch wenn es sie es nicht immer wahrnehmen. Sie legen zum Beispiel Wert auf gemeinsames Essen oder haben mit den Kindern ein bestimmtes Abendritual“, sagt Rogge. Offene Fragen würden dem Kind die Möglichkeit geben zu erzählen, auch Mimik, Gestik und Körperhaltung seien wichtig, weil sie Interesse oder Desinteresse ausdrücken. „Schauen Sie ihr Kind an, nicken Sie hin und wieder mit dem Kopf, und erzählen Sie auch von sich!“ Ein Gespräch sei keine Einbahnstraße. Und Kinder seien grundsätzlich neugierig, was sich im Leben von Mama und Papa tut.

© iStock Images

Beim Abendessen keine Probleme wälzen

Nicht immer ist das, was Kinder und Jugendliche beim gemeinsamen Abendessen erzählen, erfreulich. Streit mit der besten Freundin, eine schlechte Note bei der Matheschularbeit, vergessene Hausübungen sind ebenfalls Themen, die auf den Tisch kommen. „Achten Sie darauf, dass das gemeinsame Essensritual nicht zur Selbsthilfegruppe wird!“, rät Rogge. Probleme müssten nicht über Nudeln mit Tomatensauce gewälzt, Lösungsstrategien nicht beim Würstelessen besprochen werden. Da würde den Kindern nämlich nicht bloß der Appetit, sondern auch die Erzähllaune vergehen. „Kinder sagen drei Sätze und werden sofort mit Ratschlägen oder einem elterlichen Referat über Normen und Werte im 21. Jahrhundert unterbrochen. Sie erzählen von der schlechten Note und hören ‚Siehst du! Ich hab’s dir doch gesagt!‘ oder ‚Dann müssen wir gleich beim Nachhilfelehrer anrufen‘.“ Es brauche nicht einmal Worte, um die Tür in der Kommunikation zuzumachen. Hochgezogene Augenbrauen oder ein Stöhnen beim Hören der unerfreulichen Nachricht würden verlässlich dafür sorgen, dass das Kind beim nächsten Mal stumm oder einsilbig bleibt. Sollten Eltern also lieber gar nichts sagen? „Schon“, sagt Rogge, „ aber nicht in so einer Situation. Man kann abends, wenn man mit dem Kind allein ist, noch einmal das Thema ansprechen und etwas sagen wie ‚Ich hab mir Gedanken gemacht, über das, was du heute erzählt hast. Möchtest du sie hören?“ Und falls man sich doch beim Abendessen lautstark über den Fünfer bei der Schularbeit geäußert hat, könne man später auf das Kind zu kommen, sich entschuldigen und in aller Ruhe noch einmal darüber reden.

© iStock Images

Wichtige Gesprächspartner: Freunde und Großeltern

Was, wenn es offensichtlich ist, dass das Kind bedrückt ist, es aber nicht darüber reden will? So lange fragen – wenn nötig nachbohren – bis es über sein Problem spricht? Lieber nicht. „Wenn ein Kind ein Problem hat, nehmen Sie es erst einmal in den Arm und halten Sie die Klappe. Zeigen Sie ihm so, dass Sie da sind, dann fühlt sich ihr Kind angenommen.“ Später, zum Beispiel abends beim Gute-Nacht-Ritual, sei ein besserer Zeitpunkt, das Problem noch einmal anzusprechen. Zu sagen, dass man spürt, wie traurig oder wütend das Kind ist und sensibel nachzufragen, ob es darüber sprechen möchte. „Und wenn es dann nein sagt, muss man es auch lassen. Nicht in das Kind eindringen, aber vermitteln, dass man da ist und Halt gibt.“ Eltern sollten sich bewusst sein, dass sie möglicherweise nicht die einzigen Gesprächspartner für ihren Nachwuchs sind. Gleichaltrige Freunde, in vielen Fällen auch die Großeltern, seien mitunter die erste Adresse, wenn sie sich aussprechen wollen. Außerdem sei verbale Kommunikation nur eine Art mit dem, was bedrückt, umzugehen. „Vor allem introvertierte Kinder verarbeiten ihre Traurigkeit häufig über Bücher die sie lesen, über bestimmte Lieder oder indem sie spielen.“

Grundsätzlich plädiert Jan-Uwe Rogge für mehr Lockerheit in Eltern-Kind-Gesprächen. „Machen Sie es nicht zum Hochleistungssport!“ Je gelöster die Atmosphäre, umso eher gelingen Gespräche. Beim gemeinsamen Kochen, beim Spielen oder beim Sporteln redet es sich leichter, als wenn man einander steif gegenübersitzt. „Wenn die Kinder älter werden, sind solche Nebentätigkeiten besonders wichtig.“ Und auch wenn Heranwachsende irgendwann scheinbar wenig Interesse an Gesprächen mit Mama oder Papa haben, gilt es dran zu bleiben und zu vermitteln: Ich interessiere mich für dich und für das, was dich beschäftigt.

© Stephanie Schweigert

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Sandra Lobnig

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