In der Pubertät herrscht bei den Heranwachsenden der andauernde hormonelle Ausnahmezustand. Das macht für Eltern den Umgang mit Pubertierenden nicht einfach. Mit diesen Tipps gelingt es ohne Dauerstreit.
Während der Pubertät der Heranwachsenden hängt in den meisten Familien der Haussegen schief. Mit diesen 10 Tipps vermeiden Eltern und Erziehungsberechtigte unnötige Streitgkeiten und sorgen für etwas Entspannung in diesem schwierigen Lebensabschnitt.
Pubertierende sind in einer Art Ausnahmezustand. Sie verletzen nicht absichtlich, verhalten sich „nur“ den Vorgaben der Natur entsprechend. Eltern tun gut daran, Aussagen und Handlungen ihrer Kinder nicht persönlich zu nehmen.
Eltern, die über die psychischen und körperlichen Veränderungen während der Pubertät Bescheid wissen, können viele Situationen besser meistern und ihre Kinder sicher ins Erwachsenenleben begleiten.
Jeder Mensch verfügt von Geburt an über intrinsische Lernfreude. Wird der Blick jedoch zu häufig auf nicht gut bewältigte Aufgaben gelegt, kann diese gebremst werden. Besser: Auf das schauen, was gut und richtig gemacht wurde bei schulischen Leistungsüberprüfungen, nicht nur auf die Fehler.
Besonders jetzt, in der Corona-Zeit, brauchen junge Menschen besondere Unterstützung und feinfühlige Eltern. Schulischer Erfolg ist nicht alles. Geduld, Gelassenheit und eine Prise Humor wirken wahre Wunder.
Nicht nur Schulerfolge sollten gelobt werden, sondern alle Begabungen (Stichwort: Multiple Begabungen). Gute Noten allein machen uns als Mensch nicht aus.
Eltern sollten nicht müde werden, ihre Kinder zu gemeinsamen Aktivitäten einzuladen. Selbst, wenn die Antwort meist vorhersehbar ist: Nein.
Grenzen und die Aufmerksamkeit der Eltern, ob diese auch befolgt werden, zeigen dem Jugendlichen Interesse an seiner Person. Während zu viele Freiheiten und fehlende Kontrolle den Pubertierenden das Gefühl geben, dass sie ihren Eltern egal sind.
Während des Gehirnumbaus kann es zu massivem Leistungsabfall kommen. Manchmal aber auch aufgrund von sozialen Zwängen im Klassengefüge, beispielsweise wenn es als „uncool“ gilt, ein guter Schüler zu sein. Eltern müssen das aushalten und abwarten, bis diese Phase vorbei ist.
Eltern sollten versuchen so viel wie möglich mit ihrem Kind zu sprechen. Darüber, was es bewegt, was es denkt und fühlt. Vieles wird leichter, wenn man darüber spricht.
In besonders schwierigen Zeiten hilft es, sich vor Augen zu führen, dass auch die Pubertät nur eine Phase ist, die irgendwann auch wieder zu Ende geht
