Unterwegs im Internet stolpern Kinder und Jugendliche auch über Inhalte, die sie nicht sehen wollen und die sie ängstigen. Und manchmal klicken sie ganz bewusst drauf. Wichtig: Mit ihnen darüber reden und klares Feedback geben.
Die schlechte Nachricht zuerst: Kinder und Jugendliche, die im Internet unterwegs sind, werden höchstwahrscheinlich irgendwann auch auf verstörende Inhalte stoßen. Gewaltdarstellungen, angstmachende Videos und pornographische Bilder sind oft nur einen Klick entfernt. Sie tauchen im Klassenchat auf, machen auf den Smartphones im Fußballverein die Runde oder kommen über das Tablet direkt ins Kinderzimmer. Und zack sieht das Kind Dinge, die es weder sehen möchte noch sehen sollte. Manchmal klicken Kinder und Jugendliche auch gezielt auf einen Link, von dem sie wissen, dass sich dahinter etwas Ungutes verbirgt. Das kann verschiedene Gründe haben: Es ist spannend, etwas Verbotenes zu tun, man will dazu gehören oder sieht es als eine Art Mutprobe an. Matthias Jax, Projektleiter bei Saferinternet, sieht darin kein völlig neues Phänomen, das erst mit dem Internet aufgekommen ist: „Ich habe selbst in meiner Kindheit Fotos angeschaut, vor denen es mich gegruselt hat. Wir wissen, dass es einen emotionalen Kick geben kann, wenn man solche Grenzen überschreitet.“

Gutes familiäres Umfeld schützt
Fake oder real?

Unbedingt Feedback geben

