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Home » Schöne Bescherung am Teller
Gesund bleiben

Schöne Bescherung am Teller

Christian NeuholdVon Christian NeuholdDezember 8, 2025Aktualisiert:Feber 23, 20265 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Österreichs kulinarische Landschaft ist besonders zur Weihnachtszeit beeindruckend vielfältig. Obwohl viele Familien am Heiligabend eher einfach oder fleischlos essen, haben sich in allen Bundesländern eigene Traditionen herausgebildet, die bis heute gepflegt werden. Vom schlichten Bratwürstel bis zur festlichen Karpfenspezialität spannt sich ein Bogen regionaler Köstlichkeiten, die den 24. Dezember zu einem besonders genussvollen Fest machen.

Die Frage nach „dem“ traditionellen Weihnachtsessen in Österreich lässt sich nicht mit einem einzigen Gericht beantworten. Von Kärnten bis Vorarlberg, von Wien bis Tirol hat jede Region ihre eigenen Spezialitäten für den Heiligabend. Während die einen nach der Bescherung Karpfen servieren, schwören andere Familien auf Würstel mit Sauerkraut.

Jahrhunderte alte Tradition

Das Weihnachtsessen in Österreich verkörpertDas Adventsfasten prägte jahrhundertelang die Vorweihnachtszeit. Seit dem 4. Jahrhundert verzichteten Gläubige auf Fleisch. Bis 1917 war dies in der katholischen Kirche Pflicht. Im Lavanttal hielt man sogar bis nach dem Zweiten Weltkrieg daran fest. Menschen wanderten früher ohne Frühstück stundenlang durch den Schnee zur Rorate-Messe. Während der 24. Dezember früher als strenger Fastentag galt, verwandeln sich die darauffolgenden Feiertage in wahre Festschmäuse. Diese jahrhundertealte Tradition prägt bis heute die Art, wie Familien in Österreich Weihnachten feiern.

Heiligabend: letzte Fasttag im Advent

Bis zur Mitternachtsmette fasteten die Menschen am Heiligen Abend traditionell. Auf den Tisch kamen einfache Gerichte wie Mehlsuppe mit abgeschmalzenen Bohnen oder Brennsuppe mit geschnittenen Nudeln. Wuzzelnudeln mit Mohn und Dampfnudeln galten als beliebte Fastenspeisen. Nach der Christmette brach man das Fasten mit einer kräftigen Würstelsuppe, die im Volksmund liebevoll „Gotteslob“ genannt wurde. Der Karpfen etablierte sich später als klassische Alternative für den Heiligabend in Österreich.

Tage des Genusses

Am 25. und 26. Dezember entfaltet sich die ganze Pracht der österreichischen Festtagsküche. Bereits 1812 berichtete Pfarrer Decrignis von dreierlei Fleischgerichten an hohen Festtagen: Krenfleisch mit frischem Fleisch und Kren, Krautfleisch aus Geräuchertem mit saurem Kraut und kälbernen Braten. Diese Tradition setzt sich fort – statt Karpfen dominieren zu Weihnachten in Österreich nun Gans, Schweinsbraten und andere deftige Köstlichkeiten die festlich gedeckten Tafeln. Der Christtag und Neujahrstag galten schon immer als die bedeutendsten Festtage des Jahres.“ familiii“ nimmt Sie mit auf eine kulinarische Reise durch alle Bundesländer. Entdecken Sie, was zwischen Vorarlberg und Eisenstadt auf den Weihnachtstisch kommt.

© Shutterstock

OBERÖSTERREICH 

Bratwurst mit Erdäpfelsalat

Ein bodenständiger Klassiker: Würstel, meist Bratwürstel, und ein traditioneller Erdäpfelsalat.

EINKAUFSLISTE

Bratwurst, Erdäpfel, Zwiebel, Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer, Rindsuppe

REZEPT

Erdäpfel kochen, schneiden, mit Zwiebel, Essig, Öl, Senf und warmem Suppenansatz mischen. Würstel in heißem Wasser ziehen lassen oder anbraten.

© Shutterstock

WIEN & NIEDERÖSTERREICH & BURGENLAND

Karpfen

In Wien gilt der Karpfen als klassischer Heilig-abend-Fisch, oft knusprig paniert serviert.

EINKAUFSLISTE

1 Karpfen (küchenfertig, ca. 1,5 kg), 1 Bund Suppengrün, 3 EL Zitronensaft, 10 Stk. Kartoffeln klein und ungeschält, 150 ml Weißwein, 1 Prise Pfeffer, Salz

ZUTATEN FÜR DIE SARDELLENPASTE

100 g Butter, 50 g Semmelbrösel, 4 Stk. Sardellenfilets

ZUBEREITUNG

1. Die Kartoffeln in einem Topf mit der Schale, in Salzwasser für 20 Min. garen. Sie sollten nur halb durch sein.

2. Den Karpfen waschen und schuppen, mit Zitronensaft beträufeln und kaltstellen.

3. Das Gemüse putzen und in dünne Scheiben schneiden.

4. Den Karpfen von innen kräftig salzen und pfeffern, die ganzen Kartoffeln in die Bauchhöhle legen. Den Fisch in den Bräter setzen, Fett zufügen.

5. Den Wein dazugießen, Kartoffeln und Gemüse zufügen. Mit Deckel im Backofen garen.

6. Schaltung: 180 – 200°, 2. Schiebeleiste v.u. 180 – 200° , Umluftbackofen 55 – 60 Minuten. Ab und zu mit dem restlichen zerlassenen Fett beträufeln.

7. Den fertigen Fisch auf einen Teller geben, Gemüse und Kartoffeln rundherum auflegen. Nach Wunsch mit Sardellenpaste servieren.

© Shutterstock

STEIERMARK 

Steirische Klachlsuppe 

Deftig geht es in der Steiermark zu – besonders beliebt ist Klachlsuppe (Schweinsfüße). Dazu wird gerne Sterz serviert.

EINKAUFSLISTE

1 kg Schweinshaxe (Klacheln), 1 Bund Suppengemüse, 2 Lorbeerblätter, Majoran, 4 Wachilderbeeren, 4 Pfefferkörb´ner, 3,5 l _Wasser, 1 EL Mehl, Salz, etwas Weißwein

ZUBEREITUNG

1. Schweinehaxe mit klein geschnittenem Suppengemüse und Gewürze in einem Topf mit kaltem Wasser geben, zum Kochen bringen nun für mind. 2,5 Std auf kleiner Flamme köcheln lassen.

2. Dann das gekochte Fleisch aus der Suppe nehmen und vom Knochen lösen. Die Suppe durch ein Sieb in einen neuen Topf abseihen.

3. Mehl mit Wasser versprudeln und in die abgeseihte Suppe einkochen, würzen und zuletzt noch abschmecken.

4. Die Suppe mit Weißwein verfeinern und das klein geschnittene Fleisch wieder hineingeben.

© Shutterstock

SALZBURG 

Würstelsuppe

Viele Salzburger essen am Heiligabend diese einfache Suppe. Kinder lieben sie.

EINKAUFSLISTE

2 Stk. Frankfurter, 4 Karotten, 5 EL Grieß, 1 l Rindssuppe, 1 Pkt. Erbsen (tiefgekühlt)

ZUBEREITUNG

1. Die Suppe in einem Topf zum Kochen bringen, den Grieß einrühren.

2. Die Karotten putzen und in Scheiben schneiden, ebenfalls die Würstel in Scheiben schneiden.

3. Die Karotten und Erbsen in die Suppe geben und weichkochen.

4. Zum Schluss die Würstel einrühren und noch 10 Minuten ziehen lassen.

© Shutterstock

TIROL, VORARLBERG, KÄRNTEN

Selch- oder Bratwürstel mit Sauerkraut

In diesen Bundesländern serviert man zu Heiligabend gerne Sauerkraut mit Brat- oder Selchwürsten.

EINKAUFSLISTE

60 g Speck, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Butter, 1 Prise Zucker, 250 ml Rundssuppe, 1 Prise Kümmel, 5 Wacholderbeeren, 1 Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer, 500g Sauerkraut, Selchsoder Bratwürste (je 1 pro Person)

ZUBEREITUNG

1. Als Erstes den Speck würfelig schneiden, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.

2. Nun den Zwiebel und Knoblauch in einer hohen Pfanne (oder Topf) mit etwas Butter anschwitzen und anschließend ein wenig Zucker hinzufügen, gut durchrühren und etwas karamellisieren lassen.

3. Dann mit der Rindersuppe aufgießen, den Kümmel, die Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt hineingeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Anschließend das Sauerkraut in einem Sieb waschen, mit den Händen auspressen und in den Topf mit der leicht köchelnden Rindersuppe geben. Das Sauerkraut für ca. 3 Minuten gut durchrühren.

5. In einem weiteren Topf den Speck unter Rühren und ohne Fett auslassen. Den gebratenen Speck dann dem Sauerkraut zufügen und für ca. 10 – 15 Minuten unter Rühren köcheln lassen, dann mit den gebratenen oder gekochten Würsten servieren.

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Christian Neuhold

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