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Home » „Schulische Leistung muss mit Förderung belohnt werden“
Bildung

„Schulische Leistung muss mit Förderung belohnt werden“

Christian NeuholdVon Christian NeuholdNovember 29, 20185 Minuten Lesezeit
© Ben Leitner
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Bildungsminister Heinz Fassmann über das Pädagogik- Paket, die Rückkehr der Noten in die Volksschule und Leistungsstufen in der Unterstufe.

Sie haben bei der Präsentation des Pädagogikpakets die Rückkehr des Leistungsgedankens an die Schulen betont. Was versprechen Sie sich dadurch?
Heinz Fassmann: Einleitend möchte ich betonen, dass Österreich ein starkes Schulsystem hat. Die gut ausgebildeten jungen Menschen sind die Basis unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Es gibt aber Gruppen mit mangelndem Bildungserfolg, meist begründet auf mangelnden Deutschkenntnissen. Mit diesen jungen Menschen konnte das System bislang nicht richtig umgehen. Daher wollen wir unterschiedliche Leistungsniveaus in den drei Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik in der NMS einführen, damit jene, die im Unterricht Leistung erbringen auch mit entsprechender Förderung belohnt werden. Und die anderen werden passend zu ihrem Können an ein höheres Niveau herangeführt.

Warum führen Sie in der Volksschule wieder Schulnoten ab der 2. Klasse ein? Noten sind bei Pädagogen in dieser Altersstufe sehr umstritten.
Man sollte die Noten nicht dämonisieren. Sie sind ja nur ein Teil, die verbale Beurteilung des Kindes durch die Lehrkräfte bleibt ja bestehen. Allerdings sind Noten für alle Beteiligten einfach nachvollziehbar und geben Eltern eine Orientierung über den derzeitigen Status des Kindes.

Ist es nicht eher ein Beweis für das Versagen der Anerkennung der Schulreife, wenn künftig ein Kind in der 2. Volksschulklasse sitzenbleibt?
Wir müssen künftig die Schulreife von Kindern in ganz Österreich besser testen, und zwar nach einheitlichen Kriterien. Derzeit gibt es extreme Unterschiede. So sind in der Steiermark fast alle Vorschulkinder schulreif, in Salzburg werden bis zu 20 Prozent zurückgestellt. Ich glaube nicht, dass mehr als 20 Prozent der Kinder in beiden Bundesländern in ihrem Reifegrad derart stark unterscheiden. Aus diesem Grund sollten wir bei der Einteilung einheitlich vorgehen.

Wäre zur Förderung der Sprachkompetenz nicht Sprachunterricht in zwei verpflichtenden Kindergartenjahren notwendig?
Wenn Sie mich als Integrationsforscher fragen, kann ich ein zweites Kindergartenjahr mit verpflichtender Sprachförderung nur begrüßen. Das Problem sind aber nicht nur die neu zu uns kommenden Menschen. 50 Prozent der hier Geborenen mit Migrationshintergrund können nach dem Kindergarten ebenfalls nicht ausreichend Deutsch. Auch für die gibt es die verpflichtenden Deutschklassen, denn nur wer die Unterrichtssprache beherrscht, wird Lernerfolge erzielen.

Haben Sie nicht Angst, dass Sitzenbleiben in der Volksschule die Betroffenen für ihr ganzes Leben stigmatisiert?
Sitzenbleiben soll die absolute Ausnahme bleiben. Manchmal ist es für das Kind aber besser, in einem anderen Klassenverband neu zu starten. Ich gehe aber davon aus, dass die Lehrkräfte hier zeitgerecht mit den Eltern nach Lösungen suchen werden, damit diese Maßnahme nicht notwendig ist. Und sollte das mit den Eltern nicht funktionieren, weil diese selbst Probleme haben, muss es eine starke Verschränkung mit der Jugendwohlfahrt geben, die hier rechtzeitig zum Wohle des jeweiligen Kindes eingreift.

In der Unterstufe führen sie an den Mittelschulen wieder Leistungsgruppen ein. Ist das nicht ein Comeback von A- und B-Zug durch die Hintertüre, der B-Zügler zu „Menschen zweiter Klasse“ macht?
Leistungsgruppen gibt es nur in den drei Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Kinder können in einem Fach in der ersten, in einem anderen Fach in der zweiten Leistungsgruppe sein. Damit entsteht keine Stigmatisierung wie bei A- und B-Zug. Es geht um eine dem Niveau der Kinder entsprechende Förderung im jeweiligen Fach. Die guten Schüler sollen stärker gefordert werden, um ihr Leistungsniveau zu steigern, die schwächeren Schüler sollen ihren Möglichkeiten entsprechend an das höhere Niveau herangeführt werden. Von einer Vermischung beider Leistungsstufen halte ich wenig, da hier nur das Gesamtniveau verwässert wird. Das System ist ja auch durchlässig. Im Laufe der Unterstufe können sich Schüler verbessern und in die höhere Leistungsstufe auf-, aber auch in die niedrigere absteigen. Wer die höheren Leistungsstufen in der Mittelschule besucht, tut sich auch beim Übertritt in eine weiterbildende höhere Schule leichter.

In den Ballungsräumen, vor allem in Wien, gibt es sogenannte „Brennpunktschulen“, in denen der Anteil an Kindern mit mangelhaften Deutschkenntnissen besonders hoch und deren Bildungsniveau entsprechend schlecht ist. Wie wollen Sie die Situation an diesen Schulen verbessern?
Hier muss die Attraktivität dieser Schulen von Bund und Ländern gemeinsam verbessert werden, dass sie für viele Eltern, die derzeit mit ihren Kindern in Privatschulen „flüchten“, wieder attraktiv werden. Das geht von der Ausstattung über Laptop-Klassen bis hin zur Sport-Infrastruktur. Das bedeutet aber auch ein mehr an Lehrpersonal, um Kindern bei der Überwindung ihrer Defizite zu helfen. Da wird man das derzeit gültige Prinzip, die Zahl der Lehrer nur anhand der Schülerzahlen zu verteilen, neu denken müssen.

Digitale Bildung ist ab dem heurigen Schuljahr ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Was erwarten Sie sich von diesem Unterrichtsprinzip?
Digitale Technologien bieten eine Chance der Individualisierung des Unterrichts im Klassenzimmer. Kinder können mit entsprechenden Lernprogrammen ihr eigenes Lerntempo finden, etwa beim Vokabellernen oder beim Lösen von Mathematikaufgaben. Digitale Bildung muss aber in ein Gesamtkonzept eingebettet werden. Den Schlüssel dazu haben die Lehrkräfte in der Hand. Daher werden wir künftig bei der Lehrerausbildung an den Pädagogischen Hochschulen besonderen Wert auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse in diesem Bereich legen.

Werden die Kinder denn da nicht zu reinen Konsumenten digitaler Angebote?
Genau das sollen sie nicht werden, denn wir wollen algorithmisches Denken fördern. Kinder sollen selbst Programme schreiben und lernen, wie Software funktioniert. Sie sollen vom digitalen Konsumenten zum digitalen Produzenten werden.

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Christian Neuhold

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