Für kleine Forscher und Entdecker: Das neue Buch von Norbert Pautner ist das erste Mitmach- und Verbastelbuch für coole Experimente.
„Wie funktioniert das?“, „Warum ist das so?“ – Kinder sind neugierig und wollen die Hintergründe verstehen. Das gilt für jeden Lebensbereich – also auch für naturwissenschaftliche Phänomene. „Mein Experimente-Bastelbuch“ sorgt für Bastelspaß, spannende Einblicke und neue Erkenntnisse.
Das Buch enthält Anleitungen und Erklärungen für Experimente rund um Licht, Farbe, Wärme und Bewegung. Es beinhaltet bunte Bastelbögen für jedes Experiment und zwei Farbfolien.
Bastel-Experiment aus dem Buch: „Wie kommt der Roboter in die Kiste?“

Experiment
Mit Hilfe einer Schnur, die du zwischen zwei Bilder geklebt und dann verdreht hast, lässt du zwei Bilder sich ganz schnell umeinander drehen. Was siehst du, wenn sich die Bilder ganz schnell abwechseln? Kannst du sie noch voneinander unterscheiden? Oder ergibt sich ein ganz anderes Bild?
Ein Surrbild basteln
Dazu benötigst du diesen Bastelbogen.
Du brauchst außerdem: feste Schnur, ca. 120 cm lang






So verdrehst du die Schnur: Halte die Schlaufen waagerecht und „schleudere“ dann das Bild um die Schnur herum, bis diese sich schön aufgedreht hat. Dann hältst du das Bild fest, damit sich die Schnur nicht zu früh abdreht – einfach leicht einen Finger dagegen halten. Halte die Schnur nun senkrecht und ziehe die Schlaufen mit einem leichten Ruck stramm: Das Bild in der Mitte dreht sich jetzt schnell um die eigene Achse.
Was passiert?
Durch die schnelle Drehung wechseln sich das Bild vom Roboter und das von der Kiste in rascher Folge ab. Wenn unser Gehirn die Bilder verarbeitet, die ihm unsere Augen senden, kann es aber nur ungefähr
50 Bilder pro Sekunde klar voneinander trennen. Wechseln sich zwei Bilder mit einer höheren Geschwindigkeit ab, überlagern sie sich – und aus zwei Bildern wird eines: Der Roboter sitzt in der Kiste. Diesen Effekt kennst du übrigens aus dem Alltag: Wenn man viele Fotos ganz schnell hintereinander zeigt, ergibt das einen Film. Und wenn sich die „flimmernden“ Bilder nur wenig voneinander unterscheiden, genügen oft schon weniger als 20 Bilder pro Sekunde, damit wir glauben, eine flüssige Bewegung zu sehen. Darum kommen die meisten Kinofilme mit 24 Bildern pro Sekunde aus.

