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Home » Im Schulstrudel
Bildung

Im Schulstrudel

Daniela JaschVon Daniela JaschApril 11, 20236 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Eltern mit Schulkindern kennen das Problem: Der Stress rund ums Lernen und Üben bestimmt vielfach den Familienalltag. Konflikte rund um das Thema Schule stehen auf der Tagesordnung. Welche Rolle spielen Bildungsdruck und Eltern als private Nachhilfe-Heldinnen? Und wie verhindert man, dass Schule daheim zum Streitthema wird?

Wer schulpflichtige Kinder hat, weiß wahrscheinlich sofort, was gemeint ist, wenn vom Schul-Wahnsinn die Rede ist. Bereits in der Volksschule stehen viele Familien unter Druck, müssen doch plötzlich Hausübungen, Lernen, Testvorbereitungen & Co in die familiäre Planung einfließen. Schule ist doch Sache der Kinder, werden jetzt viele widersprechen. So sollte es wohl sein und freilich gibt es sie tatsächlich: Jene Kinder, die Hausaufgaben von ganz alleine erledigen und dabei auch kaum Unterstützung brauchen. Die selbständig lernen, sich auf Schularbeiten & Co vorbereiten und Schule erfolgreich als „ihr Ding“ abwickeln – ohne, dass der Rest der Familie viel davon mitbekommt. Nur ist die Realität häufig eine andere: für eine Vielzahl an Familien ist der Alltag mit Schule und allem Drum und Dran ein belastender Umstand. Schule als Reiz- und Streitthema Da geht es an Schultagen oft ganze Nachmittage und Feierabende lang um kaum etwas anderes als ums Kontrollieren, Lernmotivieren und Assistieren. Und ganz viel Freizeit fällt oft schier endlosen Diskussionen rund um Schulthemen zum Opfer. Weil das Schulkind ständig ermahnt werden muss, doch endlich Mathe zu üben statt zu Zocken. Oder die Präsentation für das nächste Referat darauf wartet, endlich mit Inhalt befüllt zu werden. Oder weil am Wochenende wieder einmal Büffeln ansteht, damit es auf die nächste Schularbeit keinen Fünfer gibt. Kurzum: Weil ohne elterlichen Support in der Schule kaum was weiter geht. Schule „frisst“ Lebensqualität Psychiater und Bildungsexperten bestätigen, dass das Thema Schule das Leben vieler Eltern und Kinder seit Jahren fest im Griff und somit auch einen großen Einfluss auf die Lebensqualität von Familien hat. Der Familientrainer und Ex-Lehrer Andreas Reinke weiß zu erzählen: „Tagtäglich bemühen sich unzählige pflichtbewusste Eltern auf Kosten von Geduld, Zeit, Beziehungsqualität, oftmals auch weit über die Grenzen gesunder Belastbarkeit hinaus darum, dass die Kinder für die Schule lernen, ihre Haus- aufgaben vollständig und richtig erledigen und sich für Tests und Prüfungen ordentlich vorbereiten“. Dass es daheim dann oft kein anderes Gesprächsthema mehr als Schule gibt, liegt auf der Hand. Und nachdem viel Konflikte innerhalb der Familie mit Schule zu tun haben, ist sie oft auch Streitthema Nummer eins. Hausgemachter Druck in bildungsnahen Haushalten? „Ich erlebe in meiner Praxis, dass die wenige Zeit, die arbeitende Eltern oft mit ihren Kindern haben, für Lernen und die leidigen Diskussionen darüber drauf gehen, was für die Schule zu tun ist“, berichtet Andreas Reinke und beobachtet einen „riesigen Bildungsstress“ vor allem bei bildungsbewussten Eltern, die meinen, sich verstärkt involvieren zu müssen. Die Forschung spricht von Bildungspanik. Gemeint ist im Grunde die Angst vieler Eltern davor, dass aus ihrem Kind nichts Gescheites wird bzw. dass es auf der Strecke bleibt, wenn es nicht genügend unterstützt und gefördert wird. Dieser Bildungsdruck sei laut Reinke insbesonders beim Übergang ins Gymnasium zu beobachten, wenn es zum Beispiel darum geht, auf Biegen und Brechen Einser zu schreiben. „Schuldruck entsteht oft auch aus Angst der Eltern vor einer Bestrafung seitens der Schule, was mit eigenen Erfahrungen zu tun hat, vor allem wenn man selbst Schule als eine zum Gehorsam verpflichtete Autorität wahrgenommen hat“, erklärt Familienexperte Reinke. Diese Angst würde den Druck erhöhen, alles „richtig“ zu machen und Kinder müssten sich dann nicht selten in Dauerschleife anhören, was denn nicht alles für die Schule noch gemacht gehöre. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sei durch das Thema Schule oft so belastet, weil für Empathie, konstruktive Gespräche und gemeinsame Aktivitäten, wo es einmal nicht um das Thema Schule geht, oft kaum mehr Raum bleibt.

© Shutterstock

Mama als Nachhilfelehrerin – was, wenn es ohne Eltern nicht geht? „Der Themenkomplex Schule löst auch deshalb wahnsinnig viel Druck aus, weil die Schule tatsächlich immer öfter davon ausgeht, dass Eltern sozusagen ihr verlängerter Arm sind mit der Konsequenz, dass Eltern sich vermehrt in die Pflicht genommen sehen“, sagt Andreas Reinke. Häufig seien es die in Teilzeit arbeitenden Mütter, die daheim zu „Hilfslehrerinnen“ mutieren, sobald die Kinder Nachmittags von der Schule kommen. „Irgendwer muss ja die Zeit dafür investieren und überprüfen, ob die Hausübungen vollständig erledigt sind, mit dem Nachwuchs Verbesserungen machen, lesen oder bei der Referatvorbereitung helfen“, erzählt Mirjana. Die Mutter zweier Burschen im Gymnasium meint, es sei ein Trugschluss zu glauben, dass man schulpflichtige Kinder einfach sich selbst überlassen könne. „Neben der Unterstützung beim Lernen kümmere ich mich um schulische Termine und die Kommunikation mit den Lehrkräften. Die Lehrerin unseres Jüngeren schreibt selbst am Wochenende Schoolfox-Nachrichten und erinnert daran, was wir mit unserem Kind alles zu lernen haben“, so die 45-Jährige. Wie man da dagegensteuern kann? Familylab-Seminarleiter Reinke rät dazu, mehr Distanz zur Schule einzunehmen: „Eltern sollten sich darüber im Klaren sein, was in ihren Verantwortungsbereich fällt und was nicht. Unterstützung und Beratung: ja. Kontrolle und bedingungslose Assistenz: nein. Insofern bin ich der Ansicht, dass es sehr gesund ist, wenn Eltern sagen: Schule ist Sache der Kinder“. Für Familien sei es demnach wichtig, dass nicht die Schule das Steuer in der Hand hat und dass Eltern das gegenüber der Schule nötigenfalls auch klarstellen. „Den Gegenwind, mit dem womöglich zu rechnen ist, muss man aushalten. Ich bin mir sicher, dass auch etliche Lehrer aufatmen, wenn sie merken, dass die Eltern weniger involviert sind und ihnen mit Vertrauen und auch Wertschätzung begegnet wird“, meint Reinke. Aufgabe des Elternhauses ist und bleibt es nämlich: einen Ort des Rückzugs zu schaffen, wo Kinder sich von der Schule erholen und abschalten können. Mit ermutigenden, tröstenden und fürsorglichen Eltern, die nicht ständig die Schulkeule schwingen und Hilfslehrer spielen.

© privat – „Eltern werden oft als verlängerter Arm der Schule gesehen.“ Andreas Reinke ist ehemaliger Lehrer, Autor, familylab-Seminarleiter und Familientrainer – www.relationship-community.de

Schulstress Ade! Lernen ohne Druck, damit Schule Sache der Kinder ist: Selbständigkeit fördern: Bei den Hausaufgaben nicht neben den Kindern sitzen, vorsagen oder verbessern. Kinder, die alleine ihre Schulaufgaben erledigen, bekommen mehr Selbstbewusstsein und Lernmotivation. Selbst erarbeitetes Wissen bleibt länger im Gedächtnis. Fehler ertragen: Besser das Kind löst Aufgaben allein und macht Fehler, als alles perfekt, aber nur mit Hilfe der Eltern. Kinder sollen erfahren, welche Konsequenzen mangelhaftes Lernen etc. zur Folge haben kann. Keine unnötige Kontrolle: Feedback sollten Eltern grundsätzlich den Lehrkräften überlassen. Interesse zeigen: Eltern dürfen sich den Stoff auch mal erklären lassen. Assistieren ist OK: beim Lesetraining, beim Einmal-Eins-Lernen oder bei Vokabeln abfragen. Vertrauen haben: Den Kindern zutrauen, dass sie „ihr Ding“ alleine durchziehen. Angst als schlechter Begleiter: Lernen & Co sollte nicht mittels Manipulation, Druckmittel und Strafen durchgesetzt werden. Individuelles Tempo beachten: Kinder, die regelmäßig mit dem Schulstoff und Arbeitspensum überfordert sind, brauchen möglicherweise individuelle Anpassungen in Absprache mit der Schule. Auch Zeitlimits können hilfreich sein (fixe Zeitrahmen, in der alles für die Schule erledigt wird; was darüber hinaus nicht ferig wird, bleibt offen) An einen Plan B denken: Kommen Kinder auch mit individuellen Lernanpassungen dauerhaft nicht ohne Hilfe der Eltern zu Rande, ist es vielleicht die falsche Schule.

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Daniela Jasch

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