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Home » Gemeinsam die Vielfalt retten
Nachhaltigkeit

Gemeinsam die Vielfalt retten

adminVon adminMärz 20, 20215 Minuten Lesezeit
© SPAR
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SPAR startet sein ambitioniertes 6-Punkte-Programm „Gemeinsam die Vielfalt retten“ zum Schutz der Bienen und der Biodiversität.

SPAR ist es seit vielen Jahren ein großes Anliegen, die Vielfalt in der Natur zu bewahren und diese auch zu fördern. Eine Million Arten sind laut Vereinten Nationen vom Aussterben bedroht.  Daher startet SPAR nun das Sechs-Punkte-Programm, „Gemeinsam die Vielfalt retten“. Unter anderem mit Schwerpunkten zum Bienenschutz, der Erweiterung der Sortenvielfalt und dem Ausbau des Bio-Angebots soll die Biodiversität und somit auch ein breites, einzigartiges, vielfältiges und regionales Lebensmittelsortiment an außergewöhnlichen Spezialitäten bewahrt werden.

Monokulturen, der Einsatz von Pestiziden, die Abholzung des Regenwaldes, die Überfischung der Meere und die Klimakrise haben dazu geführt, dass weltweit Arten, Lebensräume und Ökosysteme in dramatischem Ausmaß bedroht sind. Das Problem: Auch in Österreich sind viele für den Menschen wichtigen Arten vom Aussterben bedroht.[1] „Wir müssen jetzt auf die Biodiversität und Artenvielfalt in Österreich aufpassen und dementsprechend handeln“, appelliert Mag. Markus Kaser, SPAR-Vorstand und ergänzt: „SPAR setzt sich 2021 intensiv und vielschichtig mit dem Thema Vielfalt auseinander. Unter dem Motto ‚Gemeinsam die Vielfalt retten‘ wird SPAR mit Expertinnen und Experten, Partnern, Lieferanten, Kundinnen und Kunden Projekte initiieren und umsetzen, die einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität darstellen.“

  1. SCHUTZ DER BIENEN: SPAR gründet einen Bienenrat mit Experten aus Wissenschaft und Praxis, um Bewusstsein für die Bienengesundheit zu schaffen und gezielt Projekte zum Schutz der Biene zu fördern.
  2. ERWEITERUNG DER SORTENVIELFALT: In Kooperation mit dem Verein ARCHE NOAH werden neue Eigenmarken-Produkte entwickelt, die das Bewusstsein für Sortenraritäten schärfen sollen.
  3. SCHUTZ DER ARTENVIELFALT: Um der Überfischung der Meere entgegenzuwirken und heimische Fischarten zu schützen, entwickelt SPAR sein verantwortungsvolles Fischsortiment weiter.
  4. BEWAHRUNG ALTER TIERRASSEN: Der SPAR-eigene Fleischbetrieb TANN unterstützt vermehrt Landwirte, die auf alte Tierrassen setzen – wodurch die Vielfalt im Fleischbereich ausgebaut wird.
  5. VERBOT VON GLYPHOSAT: SPAR setzt sich weiterhin vehement für ein endgültiges Verbot von Glyphosat ein. Stattdessen sollen alternative Pflanzenschutzmethoden gefördert werden.
  6. AUSBAU VON BIO-PRODUKTEN: Die Ausweitung des Angebots an Bio-Produkten und Produkten aus biodynamischer Landwirtschaft wird forciert.

Bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, viele davon bereits in den nächsten Jahrzehnten. Vier von fünf Tierarten in Österreich sind laut Umweltbundesamt Insekten und diese tragen mit ihren Leistungen wie Bestäubung, Schädlingskontrolle und vor allem der Honigproduktion zum Wohlergehen und Wohlstand der Menschen bei. [2]  Die Biene hat für die Artenvielfalt und somit für die Biodiversität eine große Bedeutung. Sie leistet eine wichtige Arbeit, die Bestäubung. Heute sind die Bienen durch Pestizide, weniger Lebensraum und den Klimawandel bedroht. Rund ein Drittel unserer Lebensmittel – darunter zahllose Gemüsesorten, Früchte, Nüsse und auch Gewürze – ist direkt oder indirekt auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Ganze 4.000 Gemüsesorten gibt es in Europa also nur dank der Bienen. „Die Bienen brauchen mehr Fürsprecher, damit sie auch weiterhin einen intakten Lebensraum vorfinden. Aus diesem Grund haben wir den SPAR-Bienenrat, mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis, ins Leben gerufen“, erläutert SPAR-Vorstand Markus Kaser.

„Die Vielfalt unserer Natur und auf unseren Tellern hängt maßgeblich von Bienen ab. Doch die Klimakrise, Monokulturen und der Einsatz von Glyphosat oder Neonicotinoiden machen aus ehemals fruchtbaren Äckern ökologische Wüsten und nehmen den Bienen ihren Lebensraum und vergiften sie“, erklärt Mag. Alexander Egit (Geschäftsführer Greenpeace Zentral- und Osteuropa) Mitglied des Bienenrats die Gründe für den Rückgang der Bienenpopulation in Österreich. Er ist so wie auch Mag. (FH) Katrin Hohensinner (Geschäftsführerin Frutura), Mag. Dr. Robert Brodschneider (Spitzenforscher für Bienengesundheit an der Universität Graz), DI Bernd Kajtna (Geschäftsführer Verein ARCHE NOAH) und DI Dr. Stefan Mandl (Präsident Österreichischer Erwerbsimkerbund und Imkermeister) Mitglied im Bienenrat, um der Biene eine bedeutende Stimme zu geben und sich für diese einzusetzen. „Jeder einzelne von uns kann etwas zum Schutz der Bienen tun. Auch mir persönlich und als Geschäftsführerin von Frutura ist es ein Anliegen neue Lebensräume für Bienen zu schaffen, um auch so unsere regionale Lebensmittelvielfalt zu erhalten und zu fördern“, führt Katrin Hohensinner ihr Engagement für die Bienen aus.

„Bienen brauchen intakte Naturräume und eine umweltverträgliche Landwirtschaft zum Überleben. Mais-Monokulturen sind beispielsweise eine Wüste für Bienen. Streuobstwiesen sind wahre Paradiese“, beschreibt DI Bernd Kajtna den idealen Lebensraum für die Bienen und DI Dr. Stefan Mandl ergänzt: „Gerade, wenn wir eine bunte und blühende Welt um uns herum haben wollen, so müssen wir regionalen Honig unterstützen und die Biene schützen.“

Mag. Dr. Robert Brodschneider ist Mitglied des Bienenrats und berät diesen: „In meiner Forschung an der Universität Graz beschäftige ich mich mit dem Wohlergehen der Bienen, der ihnen in unserer Umwelt zur Verfügung stehenden Ernährung und optimalen Haltung. Ich analysiere auch, welche Umweltbelastungen unsere Bienen plagen. Mit meiner Beteiligung am SPAR-Bienenrat versuche ich, mein diesbezügliches Wissen zur Verfügung zu stellen, und diese Initiative wissenschaftlich zu beraten.“ SPAR unterstützt diese Forschung auch: „Mit dem Verkaufserlös der österreichischen Honige der Eigenmarken SPAR und SPAR Natur*pur unterstützen wir die Universität Graz, die im Bereich der Bienen Spitzenforschung betreibt“, kündigt SPAR-Vorstand Markus Kaser an.

Hintergrundinformationen zum Bienensterben:

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admin

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