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Home » „Mein Mann zeigt kein Gefühl“
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„Mein Mann zeigt kein Gefühl“

Sabine StandenatVon Sabine StandenatApril 22, 20195 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Männer, die ihre Emotionen nicht äußern, schaden sich selbst, ihrer Partnerin und den Kindern. Können Beziehungen trotzdem gelingen?

Martina sehnt sich danach, dass ihr Mann sie liebevoll berührt – ihr über die Haare streicht, sie umarmt oder einfach an sich drückt. Doch das geschieht nicht. Hans fasst sie nur an, wenn er Lust auf Sex hat. Und dann sehr direkt. Wenn Martina sich an ihn kuscheln möchte, geht er entweder achtlos weiter oder sieht das nur als Aufforderung zum Geschlechtsverkehr.

Hanne würde so gerne mit ihrem Mann gute Gespräche führen. Doch wenn sie damit anfängt, sagt er nach einer halben Minute: „Komm zum Punkt.“ Oder er dreht einfach den Fernseher auf und hört ihr nicht zu. Bei den Kindern verhält er sich ähnlich. Es gibt keinen Körperkontakt, und gemeinsames Spielen findet nicht statt. Nur wenn es um die Schule geht, zeigt er Interesse. Gute Noten bewirken, dass er sich den Kindern zuwendet, aber wirkliches Lob gibt es auch hier nicht. Gute Leistung ist selbstverständlich, schlechtes Abschneiden nicht akzeptabel.

Viele Frauen und Kinder leiden unter der Gefühlskälte des Partners und Vaters.

Denn gerade in einer Beziehung ist es sehr wichtig, über Gefühle zu sprechen und den anderen am eigenen Seelenleben teilhaben zu lassen. Wirkliche Nähe kann nur entstehen, wenn jeder sich „zeigt“. Erst das Teilen von „guten“ und „schlechten“ Gefühlen verbindet ein Paar auf innige Weise. Das kann speziell für den Mann schwierig sein, weil er in der Kindheit vielleicht am Modell seines Vaters gelernt hat, dass „ein Indianer keinen Schmerz kennt“, Gefühle etwas für „Weicheier“ oder „Warmduscher“ sind. Es kann auch sein, dass das gesamte Familienklima entweder unterkühlt war oder er durch extreme Gefühlbezeugungen regelrecht erstickt wurde. Als Folge weiß er nun nicht, wie er mit den eigenen Emotionen umgehen soll und kann auch die Bedürfnisse von Frau und Kindern nicht nachempfinden. Diese fühlen sich nun so, als ob sie emotional verhungern, verdursten und erfrieren. Dazu kommt, dass der Vater der erste Mann im Leben der Tochter ist. Sie erlebt seine Kälte und speichert daraufhin im Unterbewusstsein: „Männer sind so“. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie instinktiv später einen ebensolchen Partner wählt und dann unglücklich ist. Für den Sohn stellt der Vater ein Rollenmodell dar, dem er unter Umständen folgt. So entsteht ein ungesunder Kreislauf, der allen Beteiligten schadet.

Für die Partnerin eines Mannes mit „kaltem Herzen“ erhebt sich die Frage: „Kann er nicht anders oder will er nicht anders?“

Es gibt sicherlich sowohl bei Frauen als auch bei Männern Naturen, die eher kühl angelegt sind. Bei ihnen wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern, weil sie selbst kein Defizit empfinden und die Wünsche und Reaktionen der Umwelt als übertrieben gefühlsintensiv empfinden. Anders ist es bei jenen, die aufgrund von Verletzungen in der Kindheit ihre Gefühle verdrängen oder nicht damit umgehen können. Hier besteht die Chance, dass sie ihr Herz doch noch öffnen. Dafür ist jedoch eine gewisse Einsicht nötig. Ist ein Mann dazu überhaupt nicht bereit, kann es sein, dass die Beziehung scheitert. Wenn er allerdings erkennt, dass Liebe zu empfinden und zu zeigen nicht Schwäche, sondern Stärke ist, hat er einen wichtigen Schritt für sich, die Partnerschaft und seine Kinder getan.

Er war eiskalt zu mir und den Kindern!

Annegret, 37 (Tochter, 13 und Sohn, 5)

Annegret, 37 (Tochter, 13 und Sohn, 5): „Ich lernte Theo kennen, als ich 17 war. Er war 27 und imponierte mir sehr. Ich stand knapp vor der Matura, und er arbeitet bereits als Arzt. Ich hatte das Gefühl, dass alle meine Träume wahr geworden waren, denn ich wollte immer einen Arzt zum Mann. Es fiel mir auf, dass er von Anfang an etwas kühl war, aber ich dachte, das liegt an seinem stressigen Job. Nach und nach fielen mir viele Dinge auf. Immer wenn ich auf der Straße seine Hand nehmen wollte, entzog er sie mir. Im Bett war er wie ein Roboter, der zwar alles Mögliche mit mir machte, aber irgendwie war es sehr „technisch“. Ich wünschte mir, dass er mich streicheln würde, aber das tat er nicht. Es gab auch keine liebevollen Gesten im Alltag. Außerhalb des Bettes lebten wir eigentlich nebeneinander her. Wenn ich traurig war, zog er sich von mir zurück und kümmerte sich überhaupt nicht um mich. Als ich mit ihm über alles sprechen wollte, sagte er: „Ich weiß nicht, was du hast. Ich habe keine Probleme.“ Zu den Kindern verhielt er sich genauso. Nie nahm er sie in den Arm oder tröstete sie. Wenn sie zu ihm auf den Schoß klettern wollten, drückte er sie weg. Dann starb unser Hund Jetti. Meine Tochter fand sie tot im Badezimmer und brach komplett zusammen. Wir alle weinten, aber Theo zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Sie war eben alt, was regt ihr euch auf?“ Dann meinte er. „Was gibt es heute zu essen?“ Wenn einer von uns krank war, ignorierte er das völlig. Er brachte zwar Einkäufe mit, aber nie setzte er sich an das Krankenbett oder sagte aufbauende Worte. Finanziell ging es uns gut. Er verdiente in seinem Beruf ausgezeichnet und sorgte dafür, dass es uns an nichts Materiellem fehlte. Aber wir hätten genauso gut mit einer gut funktionierenden Maschine zusammenleben können.
Ich habe lange gebraucht, bis mir klar wurde, dass die Kinder und ich das Leben neben ihm nicht mehr ertragen konnten. Mein Vorschlag, eine Partnertherapie zu machen, lehnte er ab. Schließlich reichte ich die Scheidung ein. Heute leben meine Kinder und ich mit einem einfühlsamen Mann zusammen. Theo hat eine Freundin, die sich bei mir beklagt, dass er so kalt ist. Aber das ist jetzt ihr Problem.“

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Sabine Standenat

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