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Home » Blasenentzündung: Typisch Mädchen?
Gesund bleiben

Blasenentzündung: Typisch Mädchen?

Heike KossdorffVon Heike KossdorffMärz 2, 2018Aktualisiert:März 7, 20265 Minuten Lesezeit
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Leider ja. Tatsächlich liegt es an ihrer Anatomie, dass Mädchen dreimal so oft an einem Harnwegsinfekt erkranken wie Jungen. Wie sie sich dennoch schützen können und warum Preiselbeersaft dabei helfen kann.

Es brennt und schmerzt furchtbar beim Urinieren und gemeinerweise ist der Harndrang noch viel häufiger als sonst. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit leiden viel Kinder und Jugendliche unter diesen Beschwerden. „Im Winter ist das Immunsystem oft schon geschwächt beziehungsweise führt lokale Unterkühlung zu weniger Durchblutung und zu weniger immunkompetenten Zellen vor Ort, um die Bakterien in Schach zu halten“, erklärt Kinderurologin Romana Altenhuber. Wenn also Eltern auf Unterhemden, Strumpfhosen und langen Unterhosen bestehen, dann macht das durchaus Sinn. Kann doch ein warmgehaltener Unterleib die Ausbreitung der Bakterien hemmen.

Blasenentzündung bei Kindern: Ursache Kälte?

Dennoch ist die Kälte nicht der Auslöser für eine Blasenentzündung. Sondern vielmehr Bakterien, die über die Harnröhre in die Blase aufsteigen. „Eine Harnwegsinfektion ist nicht ansteckend“, betont Altenhuber. „Die verantwortlichen Bakterien sind Keime der normalen Darmflora, die im Bereich des äußeren Genitales überall vorkommen.“ Die Harnwege sind an sich keimfrei, vor allem da sie durch das regelmäßige Urinieren quasi ausgespült werden. Dringen allerdings übermäßig viele Krankheitserreger ein, nützt auch dieser Reinigungsmechanismus nichts mehr.

Kurze weibliche Harnröhre

Das gilt vor allem für Mädchen, die wesentlich häufiger als Buben – und zwar gleich dreimal so oft – betroffen sind. Altenhuber: „Ursache dafür ist die Tatsache, dass die weibliche Harnröhre ein ganzes Stück kürzer ist und nahe am Anus liegt. Daher können Bakterien leichter in die Blase aufsteigen.“

Generell muss man bei Harnwegsinfektionen unterscheiden, ob sie mit Fieber einhergehen oder nicht. „Ist das nicht der Fall, ist lediglich die Blase betroffen. Kommt Fieber dazu, ist es wahrscheinlich, dass die Niere mitbetroffen ist, man spricht dann von einer Nierenbeckenentzündung“, so die Kinderurologin. Sie betont, dass es wichtig ist, bei Kindern mit hohem Fieber ohne klare andere Erkrankung auch an eine Harnwegsinfektion zu denken und den Harn untersuchen zu lassen.

Harn unterm Mikroskop

Mittels einer solchen Untersuchung wird nämlich die genaue Diagnose getroffen: Das Problem bei Kindern ist allerdings, dass durch den Harnstrahl oft auch Bakterien aus der Vorhaut oder dem Scheideneingang in die Harnprobe befördert werden. „Um solche Verunreinigungen von außen möglichst zu verhindern, sollte das Genital des Kindes vorher gut gereinigt werden“, so der Tipp von Romana Altenhuber.

Zusätzlich zum Streifentest kann der Harn unter dem Mikroskop untersucht werden. „Eine Harnkultur zeigt, welcher Keim für die Beschwerden verantwortlich und welches Antibiotikum passend ist.“

Blasenentzündung behandeln: Mit oder ohne Antibiotika?

Denn bei einem bakteriellen Harnwegsinfekt mit massiven Beschwerden kommt man – so die Medizinerin – ohne Antibiotika nicht aus. Wobei die Dauer vom Ausmaß der Infektion abhängt. Bei Kindern mit Nierenbeckenentzündungen kann zudem eine stationäre Therapie notwendig werden, da diese „oft keinen Appetit haben, wenig trinken und deshalb intravenöse Flüssigkeitszufuhr benötigen“.

Preiselbeeren als Helfer

Sind die Beschwerden nur gering und die Kinder schon so groß, dass sie Schmerzen klar äußern und beschreiben können, kann man gleich zu Anfang versuchen, die Bakterien durch viel trinken auszuspülen.
Altenhuber: „Bewährt hat sich hier vor allem Preiselbeersaft, der nachgewiesenermaßen die Anheftung von E.-coli-Bakterien an die Schleimhaut des Harntraktes hemmen und das Risiko von Harnwegsinfekten um rund 20 Prozent verringern kann.“ Deshalb eignet sich dieser Saft auch gut zur Vorbeugung.

Ein weiteres beliebtes Hausmittel ist D-Mannose. Diese Zuckerart ist mit Glucose verwandt, wird aber im Körper kaum verstoffwechselt, sondern stattdessen mit dem Urin ausgeschieden. Auf ihrem Weg durch die Blase soll die D-Mannose jene Bakterien an sich binden, die Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen verursachen.

Wenn Infekte immer wiederkehren

Leider gibt es auch Kinder, bei denen Harnwegsinfekte häufig vorkommen. Gerade wenn sie mit Fieber verbunden sind, muss man sich dann auf die Suche nach der Ursache machen. Risikofaktoren, die einen solchen Infekt begünstigen, sind etwa

  • eine zu geringe Trinkmenge,
  • eine falsche Toilettenhygiene oder auch
  • eine Blasenentleerungsstörung.

Letztere kommt vor allem bei Mädchen vor. „Das Kind hält den Harn lange zurück, geht selten zur Toilette, nimmt sich dort keine Zeit, unterbricht den Harnstrahl und entleert nicht vollständig“, beschreibt die Kinderurologin das Phänomen. Oft entsteht die Störung auch gerade aus einer Blasenentzündung heraus, weil die Betroffenen aus Angst vor Schmerzen den Harn zurückhalten. Diese lässt sich jedoch durch eine spezielle Urotherapie behandeln und in der Regel hat eine Blasenentzündung unmittelbar keine besonderen Folgen.

Kinderurologin Romana Altenhuber

Tipps zur Vorbeugung einer Blasenentzündung

  • Ausreichend trinken
    Genug trinken ist wichtig, um die Blase immer durchzuspülen. Eine Empfehlung sind etwa 30 Milliliter pro Kilogramm. Besonders geeignet ist jetzt gerade im Winter warmer Hagebuttentee. Dieser enthält viel Vitamin C, säuert den Urin leicht an und verhindert, dass sich mögliche Bakterien schnell vermehren.
  • Richtige Hygiene
    Viele Kinder, die schon alleine auf die Toilette gehen, wischen sich nicht richtig ab. Wichtig ist es, vor allem bei Mädchen, immer von vorne nach hinten zu wischen, damit keine Bakterien vom After in die Harnröhre gelangen können.
  • Blase entleeren
    Die Harnblase sollte regelmäßig und vollständig entleert werden. Wird sie gut durchgespült, kann man verhindern, dass sich Bakterien ansiedeln und eine Infektion entsteht.
  • Schutz vor Kälte
    Kinder und Jugendliche sollten sich jetzt in der kalten Jahreszeit nicht auf eisige Böden oder Steine setzen, ihre Füße und vor allem den Nierenbereich mit passender Kleidung warm halten.
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Heike Kossdorff

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