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Home » Wenn das Immunsystem verrückt spielt
Gesund bleiben

Wenn das Immunsystem verrückt spielt

Heike KossdorffVon Heike KossdorffApril 17, 2018Aktualisiert:März 7, 20267 Minuten Lesezeit
© Katharina Stögmüller
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Juckende Augen, rinnende Nase oder ein beängstigendes Engegefühl im Brustkorb – immer mehr Kinder leiden unter Allergien. Wie man die Auslöser herausfindet, was man tun kann und wie Kinder selbst mit ihrer Allergie zurechtkommen.

Während nach dem langen Winter alle den Frühling mit Begeisterung begrüßen, ist Leonie arm dran. Denn Frühling heißt für die Zehnährige auch Pollenalarm – leidet sie doch seit knapp vier Jahren unter Heuschnupfen. Und so bleibt sie meist in der Wohnung, während ihre Freunde draußen herumtollen. Nicht auf den Frühling beschränkt ist hingegen Moritz’ Allergie. Der Zehnjährige leidet unter einer Hausstaubmilbenallergie – und die kennt keine Jahreszeiten. Für den Viertklässler bedeutet das ein Zimmer ohne Vorhänge, Teppiche und vor allem ohne seine geliebten Kuscheltiere.

Moritz, 10, hat eine Hausstaubmilbenallergie. Meine Nase ist oft zu, und die Augen brennen – das ist sehr unangenehm. Außerdem mussten alle meine Kuscheltiere aus dem Bett, nur ein paar ganz kleine durfte ich behalten. Sie sind jetzt alle in einem schwarzen Sack auf dem Dachboden.
Also, es fängt immer beim Umstieg von Winter auf den Frühling an und dauert so bis Mitte Sommer. Dann tränen meine Augen dauernd, die Nase ist zu oder rinnt, und ich muss niesen, und oft krieg ich auch schlecht Luft. Deshalb verbringe ich die meiste Zeit eigentlich zu Hause, weil so viele Pollen herumfliegen und die Bäume blühen. Und das nervt mich sehr, weil ich schon sehr, sehr gerne draußen bin.
Dr. Veronika Kirchlechner, Allergologin: „Rund 20 Prozent der Jugendlichen sind von Allergien betroffen.“

Vererbtes Leiden

Die Ursache für Allergien ist ein Immunsystem, das nicht macht, was es soll, sondern vielmehr unverhältnismäßig stark auf sonst unbedenkliche Stoffe reagiert. Kommt der Körper eines Allergikers beispielsweise mit Pollen in Kontakt, schickt das Immunsystem seine Antikörper los und löst so eine allergische Reaktion aus.

Beim Entstehen von Allergien gibt es eine familiäre Komponente. So haben in Moritz’ naher Familie zwei Mitglieder eine Allergie, bei Leonie ist auch ihre Mutter betroffen. „Kinder, deren Eltern eine Allergie haben oder die Geschwisterkinder mit einer Allergie haben, entwickeln häufiger auch eine“, weiß Kinderpneumologin und Allergologin Veronika Kirchlechner. Auch Umweltfaktoren scheinen eine Rolle zu spielen. Wenn keine Allergien in der Familie bekannt sind, liegt das Risiko bei etwa 15 Prozent.

Jeder fünfte Jugendliche betroffen

Meist tritt die Erkrankung im Schulalter auf und nimmt im jugendlichen Alter zu. Kirchlechner: „ Rund 20 Prozent der Jugendlichen sind betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.“ Und die Zahl der Betroffenen wächst – nehmen doch Allergien in den westlichen Ländern kontinuierlich zu. „Ein Grund dafür könnten Umweltfaktoren wie die Feinstaubbelastung sein“, erklärt die Allergologin. Häufige Allergien bei Kindern sind Hausstaubmilben-, Insektenstich-, Nahrungsmittel-, Tierhaar- und Pollenallergie.

Hatschi! Die Pollen sind im Anflug

Gerade unter letzterer leiden jetzt im Frühling die kleinen Allergiker besonders. „Klassische Auslöser sind Birkenpollen und Gräserpollen, aber auch Haselnuss, Esche und Beifuß. Seit Kurzem ist nun Ragweed oder Ambrosia dazu gekommen“, weiß die Expertin. Je nachdem, wann diese blühen, setzen die Beschwerden ein.
„Will man die Auslöser einschränken, macht es Sinn, ein Tagebuch zu führen. Der Körper gibt einem sehr deutliche Hinweise“, meint Kirchlechner. Pollenkalender warnen vor den entscheidenden Monaten, durch die Erderwärmung verändert sich aber auch der Pollenflug, und so blühen die auslösenden Pflanzen oft früher als erwartet. Typische Symptome sind

  • juckende Augen,
  • Fließschnupfen,
  • häufiges Niesen oder
  • auch eine verstopfte Nase und
  • Probleme beim Atmen.

Auf der Suche nach dem Auslöser

Neben Tagebucheintragungen helfen verschiedene Allergietestverfahren, dem Schuldigen auf die Spur zu kommen. Gängig sind Bluttests oder Hauttestungen. Bei letzteren, den sogenannten Prick-Tests, wird die Haut an mehreren Stellen leicht eingeritzt und Lösungen mit verschiedenen Allergenen aufgetragen. Entsteht eine Quaddel, zeigt das eine Reaktion auf das spezifische Allergen an. Allergologin Kirchlechner empfiehlt eine Kombination der Testverfahren: „Beim Bluttest sieht man noch dazu, welche Teile des Allergens die Auslöser sind und ob eine Immuntherapie erfolgversprechend sein kann“. Empfohlen wird ein Test immer dann, wenn es einen Verdacht gibt – und Symptome. Die genauen Auslöser zu kennen, ist wichtig für die weitere Behandlung, die Immuntherapie.

Impfung: Ja oder Nein?

Die Hyposensibilisierung ist die einzige kurative Möglichkeit, die Symptome zu lindern. Dabei wird dem Körper das Allergen in kleinen Mengen zugeführt, und das Immunsystem kann eine Toleranz gegen das Allergen entwickeln.

„Abwarten oder gleich handeln?“, ist die häufigste Frage, die sich Eltern dazu stellen. „Natürlich, die Behandlung ist relativ aufwendig, muss man sie doch auf jeden Fall drei Jahre lang durchführen. Dazu muss die Bereitschaft schon da sein“, versteht die Allergologin die Bedenken. Ihre Empfehlung: „Ist das
Kind positiv ausgetestet und treten die Symptome länger als zwei Saisonen auf, würde ich dazu raten. Schließlich können die Beschwerden mit dem Alter zunehmen.“ So kann etwa Asthma als Folgeerscheinung von Heuschnupfen auftreten, oder es kommen immer neue Allergien dazu.

Verabreicht wird die „Impfung“ entweder in Spritzenform einmal im Monat oder als Tablette bzw. Tropfen einmal täglich. Das Ziel ist in jedem Fall, dass die Symptome nicht mehr auftreten oder deutlich weniger werden. Abgesehen von dem Aufwand wird die Therapie gut toleriert. Kirchlechner: „Bei den Tabletten klagen manche Kinder kurz über unangenehmes Gefühl im Mundbereich, oder bei der Spritze tritt in einigen Fällen eine lokale Schwellung auf. Schwere Nebenwirkungen gibt es sehr, sehr selten.“

Nicht heilen, aber lindern können verschiedene Medikamente, die Antihistaminika oder Kortison enthalten. Die Wirkstoffe helfen, die Folgen der allergischen Reaktion einzudämmen. Dennoch macht gerade Kortison vielen Eltern Angst. Eine Sorge, die ihnen die Allergiespezialistin für Kinder nehmen kann: „In diesen Fällen wird ja das Kortison nur lokal aufgenommen, etwa als Nasenspray, um die Schleimhaut abschwellen zu lassen und wieder Luft zu bekommen. Wendet man das fachgerecht an und nur über kurze Zeit, gibt es keine Nebenwirkungen.“

Neue Impfung in der Testphase

Hoffnung machen Betroffene neue Forschungsergebnisse. So konnten Wissenschaftler der MedUni Wien
am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung in Kooperation mit der Wiener Firma Biomay AG einen Impfstoff gegen Gräserpollen entwickeln, der in einer aktuellen Studie große Wirksamkeit gezeigt hat. Untersuchungen an 180 Patienten haben gezeigt, dassder synthetisch hergestellte Impfstoff mit vier Injektionen im ersten Jahr und einer Auffrischung im zweiten Behandlungsjahr die Symptome um mindestens 25 Prozent lindert. Eine weitere Studie und eine gleichzeitige Impfstudie bei Kindern sind ab dem Jahr 2019 geplant. Die Ergebnisse sollen die Voraussetzungen für die allgemeine Zulassung der Impfung ab dem Jahr 2021 schaffen.

Das ganze Jahr über aufpassen

Neben der Allergie gegen Gräserpollen, die gerade jetzt für viele ein Problem ist, gibt es aber noch zahlreiche andere – und auch viele, die nicht saisonal bedingt sind. Zu jenen, von denen Kindern häufig betroffen sind, zählt etwa die Hausstaubmilbenallergie. „Hier ist Meiden das Beste, was man tun kann“, verrät Veronika Kirchlechner. Verbannen muss man bestimmte Kissen, Teppiche, Vorhänge oder auch Kuscheltiere, und die Matratzen sollten mit milbendichten Überzügen versehen werden. „Wer das im häuslichen Bereich konsequent macht, erlebt eine große Verbesserung der Beschwerden.“

Den Allergie-Auslöser vermeiden ist auch die beste Taktik bei einer Tierhaar-Allergie und Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel. Auslösersind bei kleinen Kindern oft Kuhmilch oder Hühnereiweiß, später dann häufig auch Nüsse oder Soja. Bei Nahrungsmitteln treten übrigens oft auch Kreuzreaktionen
auf. So haben etwa Birkenallergiker ein unangenehmes Gefühl im Mund oder Rachen, wenn sie Äpfel essen, wer auf die Hausstaubmilbe reagiert, tut das oft auch bei Garnelen.

Relativ selten, aber dramatisch ist die Insektenstich-Allergie. In diesen Fällen wirkt die Hyposensibilisierung zum Glück sehr gut, denn vermeiden ist hier schwierig, und jeder Stich kann für
den Betroffenen sehr gefährlich sein.

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Heike Kossdorff

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